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Hoffnungsvolle Perspektive für Hauptstraße 14

Der Heimatbund setzt sich für eine Erhaltung des stadtbildprägenden Gebäudes Hauptstr. 14 ein und setzt auf eine Alternativplanung der Eigentümerin. (Foto: oe)
Das stadt­bild­prä­gen­de Gebäu­de Haupt­str. 14 soll laut Eigen­tü­me­rin ähn­lich wie das benach­bar­te Haus Haupt­str. 8 ent­wi­ckelt wer­den, wo die Grün­der­zeit­fas­sa­de erhal­ten und restau­riert wur­de. (Foto: oe)

Neheim. Es seht gut aus für den Erhalt einer der stadt­bild­prä­gen­den Fas­sa­den an der Haupt­stra­ße, die vie­len Nehei­mern sehr am Her­zen liegt und auch im noch druck­fri­schen Denk­mal­pfle­ge­plan als erhal­tens­wert ein­ge­stuft wird. Ganz am Ende der Mam­mut­sit­zung des Nehei­mer Bezirks­aus­schus­ses mach­te Vor­sit­zen­der Klaus Hum­pe die erschöpf­ten Lokal­po­li­ti­ker unter Tages­ord­nungs­punkt 19 mit zwei Sät­zen froh. Die bei­den Sät­ze waren eine aktu­el­le Infor­ma­ti­on des Eigen­tü­mers der Immo­bi­lie Haupt­stra­ße 14, einem Geschäfts­haus mit Grün­der­zeit­fas­sa­de, in dem zuletzt Cru­se am Dom ansäs­sig war und des­sen im Raum ste­hen­der Abriss im letz­ten Jahr hef­ti­ge Pro­tes­te und einen ein­dring­li­chen Appell des Nehei­mer Hei­mat­bunds aus­ge­löst hatte.

„Ähnlich wie Hauptstraße 8“

Wenn es zum Ver­trags­ab­schluss mit dem Mie­ter kom­me, mit dem der­zeit ver­han­delt wer­de, sol­le die Haupt­stra­ße 14 ähn­lich wie die nahe Haupt­stra­ße 8 ent­wi­ckelt wer­den, hat­te der Eigen­tü­mer den Bezirks­aus­schuss­vor­sit­zen­den kurz vor der Sit­zung wis­sen las­sen. Und hin­zu­ge­fügt, dass er Ende Februar/Anfang März mit dem Ver­trags­ab­schluss rech­ne. „Das stimmt hoff­nungs­voll,“ kom­men­tier­te Hum­pe. Die Haupt­stra­ße 8 – ehe­mals Benet­ton und Sitz einer Haut­arzt­pra­xis – sei ein schö­nes Bei­spiel für das gute Erhal­ten alter Bausubstanz.

Nicht unter Denkmalschutz

Stadt­pla­ner Tho­mas Viel­ha­ber hat­te zuvor deut­lich gemacht, dass auch er die­se Fas­sa­de ger­ne erhal­ten sehe, auch wenn das Erd­ge­schoss ver­lo­ren sei. Die Stadt habe aller­dings kei­ne Hand­ha­be, da das Gebäu­de in Pri­vat­be­sitz sei und nicht unter Denk­mal­schutz stehe.

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