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Fritz Ecken­ga macht Wohl­fühl­an­ge­bot in Schmie­de

Fritz Ecken­ga kommt in die Schmie­de. (Foto: oe)

Arns­berg. Fritz Ecken­ga, der so umtrie­bi­ge wie kul­ti­ge Dort­mun­der Kaba­ret­tist, Autor, Fuß­ball­fach­simp­ler, Kolum­nist und Grün­dungs­mit­glied des N8cht­schicht-Ensem­bles, bringt sein aktu­el­les Pro­gramm am Mitt­woch, 13. Novem­ber, auf viel­fa­chen Wunsch noch­mal in die Kul­tur­Schmie­de. „Neh­men Sie das bit­te per­sön­lich“ heißt es und kennt Arns­berg schon von zwei erfolg­rei­chen Vor­pre­mie­ren im Febru­ar 2018.

Neh­men Sie das bit­te per­sön­lich!

Und wo doch der Pro­gramm­ti­tel selbst schon Appell­funk­ti­on hat, wer könn­te bes­ser noch­mal dazu ein­la­den, als Fritz Ecken­ga höchst­per­sön­lich mit eige­nen Wor­ten? Eben­drum und bit­te­schön:

Lie­be Inter­es­sen­ten,

gestat­ten Sie mir ein paar per­sön­li­che Wor­te. Soll­ten Sie sich dazu ent­schei­den, mich einen Abend lang zu besich­ti­gen, wer­de ich alles dafür tun, dass Sie mein Wohl­fühl­an­ge­bot ent­spannt genie­ßen kön­nen.

Wesent­li­cher Bestand­teil mei­ner Arbeit ist es näm­lich, den Ein­druck zu ver­mei­den, dass sie wie Arbeit aus­sieht. Nichts soll dar­auf hin­deu­ten, dass sie das Ergeb­nis mona­te­lan­ger Recher­che in den Untie­fen der von Aas­ge­ruch durch­weh­ten Müll­de­po­ni­en des Aktua­li­tä­ten pro­du­zie­ren­den Gewer­bes ist. Mir täte es doch am meis­ten weh, wenn Zuschau­er von einer Poin­te getrof­fen wür­den, der die mona­te­lan­ge Pla­cke­rei ihres Schöp­fers im Gulag des Wort­stein­bru­ches noch anhaf­te­te.

Nach­dem das Publi­kum es sich in den ergo­no­misch geform­ten Sitz­mö­beln vor mei­ner Büh­ne gemüt­lich gemacht hat, wenn die Türen des für ein klei­nes biss­chen Klein­kunst umbau­ten Rau­mes geschlos­sen sind, sobald das Licht auf der Büh­ne erstrahlt, wird ihm ein Künst­ler gegen­über­tre­ten, dem nichts mehr am Her­zen liegt, als sei­ne Kund­schaft zu ver­wöh­nen. 

Ich weiß doch, in welch vor­ge­schä­dig­tem Zustand mei­ne Kli­en­ten bei mir ange­lie­fert wer­den. Wenn ich vor ihnen auf­tau­che, sind sie doch bereits so fass­voll mit erleb­ter und ein­ge­bil­de­ter Wirk­lich­keit, dass ich nicht der Trop­fen sein möch­te, der sie zum Über­lau­fen bringt. Ihr Auf­trag ist mir Befehl: Los, Kas­per, unter­hal­te mich! Und sei gefäl­ligst ori­gi­nell! Mein Tag war kacke genug!

Ja und? Mei­nen Sie viel­leicht, mei­ner war bes­ser? Ver­ges­sen Sie’s. Soll ich Ihnen mal erzäh­len, was mir seit gefühl­ten drei Epo­chen so an Zumu­tun­gen, Wider­wär­tig­kei­ten und unge­fil­ter­ter Idio­tie in Gestalt soge­nann­ter Mit­men­schen unver­langt ins Dasein gereicht wur­de? Ja? Soll ich das mal tun? Gut. Dann mach’ ich das. Auf mei­ne Wei­se. Könn­te Ihnen hier und da komisch vor­kom­men. Wor­an mir übri­gens sehr gele­gen wäre.

Es kommt von Her­zen. Neh­men Sie das bit­te per­sön­lich.

Ihr Fritz Ecken­ga

Sitz­platz­kar­ten für einen höchst-per­sön­li­chen Kaba­rett­abend kön­nen im Vor­ver­kauf online im Ticket­por­tal www.reservix.de sowie vor Ort beim SCORE|shop Neheim, dem Rei­se­bü­ro Mey­er in Hüs­ten, der Buch­hand­lung Son­ja Vieth in Arns­berg und beim Ver­kehrs­ver­ein Arns­berg erwor­ben wer­den. Rest­kar­ten sind gege­be­nen­falls ab Ein­lass um 19 Uhr an der Abend­kas­se erhält­lich. Beginn ist um 20 Uhr.

  • Künst­ler­home­page: www.eckenga.com
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