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Neue Rehasportgruppe für Morbus Parkinson

Gymnastikball. (Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de)
Gym­nas­tik­ball. (Foto: Rai­ner Sturm / pixelio.de)

Neheim. Der Rehasport­ver­ein „Ver­ein für Gesund­heit e. V.“ hat mit Unter­stüt­zung des Kli­ni­kums Arns­berg eine spe­zi­el­le Rehasport­grup­pe für „Mor­bus Par­kin­son“ ein­ge­rich­tet. Reha­bi­li­ta­ti­ons­sport ist auch für von Par­kin­son Betrof­fe­ne ein wich­ti­ges Mit­tel, mit der Krank­heit umzu­ge­hen und die unmit­tel­ba­ren Fol­gen der Krank­heit zu mildern.
Der Mor­bus Par­kin­son ist eine der häu­figs­ten neu­ro­lo­gi­schen fort­schrei­ten­den Erkran­kun­gen, die in ihrem Ver­lauf mehr und mehr Ein­fluss auf den All­tag betrof­fe­ner Pati­en­ten nimmt. Die Behand­lungs­mög­lich­kei­ten die­ser Erkran­kung haben sich in den letz­ten Jah­ren deut­lich ver­bes­sert, so dass Men­schen mit Par­kin­son heu­te die glei­che Lebens­er­war­tung haben kön­nen wie nicht erkrank­te. Von Bedeu­tung bei die­sem Krank­heits­bild ist, dass betrof­fe­ne Pati­en­ten und auch ihre Ange­hö­ri­gen aktiv zu einem bes­se­ren Krank­heits­ver­lauf bei­tra­gen kön­nen, in dem sie ler­nen, die­se Erkran­kung als Teil ihres Lebens zu akzep­tie­ren und posi­tiv mit ihr umge­hen. Hier­bei bie­tet der Reha­bi­li­ta­ti­ons­sport für Par­kin­son den Betrof­fe­nen ein wich­ti­ges Mit­tel, mit der Krank­heit umzu­ge­hen und die unmit­tel­ba­ren Fol­gen der Krank­heit zu mil­dern. Dar­über hin­aus ist her­vor­zu­he­ben, dass Sport neben dif­fe­ren­zier­ten phar­ma­ko­the­ra­peu­ti­schen Maß­nah­men eine wesent­li­che The­ra­pie­säu­le bei dem Krank­heits­bild dar­stellt, denn Sport dient als funk­tio­nal über­grei­fen­des Hilfs­mit­tel im phy­si­schen, psy­chi­schen und sozia­len Bereich.
Der vom Rehasport­ver­ein „Ver­ein für Gesund­heit e. V .“ am Kli­ni­kum Arns­berg – Stand­ort St. Johan­nes-Hos­pi­tal Neheim – ange­bo­te­ne Reha­bi­li­ta­ti­ons­sport bei Mor­bus Par­kin­son ver­folgt unter­schied­li­che Ziele:
  1. Eine Ver­bes­se­rung der neu­ro-mus­ku­lä­ren Funktionen
  2. Eine Stär­kung des Selbst­be­wusst­seins, den Anreiz sich zu bewe­gen (trotz Einschränkung)
  3. Sozia­le Kon­tak­te auf­zu­bau­en und zu erhal­ten Spie­le­risch wer­den in den Übungs­grup­pen die Ver­bes­se­rung der Rumpf­auf­rich­tung trai­niert sowie dar­über hin­aus die all­ge­mei­ne Mobi­li­tät, Aus­dau­er, Kör­per­wahr­neh­mung, Koor­di­na­ti­on und das Gleich­ge­wicht integriert.

Im Rah­men der Reha­bi­li­ta­ti­ons­sport­grup­pen wer­den die Übun­gen spe­zi­ell und indi­vi­du­ell für jeden Teil­neh­mer aus­ge­rich­tet, so dass jeder Teil­neh­mer nach sei­nen Mög­lich­kei­ten und Fer­tig­kei­ten inner­halb der Reha­bi­li­ta­ti­ons­sport­grup­pen sei­ne indi­vi­du­el­le Aus­dau­er, Koor­di­na­ti­on und Bewe­gungs­mus­ter ver­bes­sern kann. In allen Rehasport­grup­pen hat sich dar­über hin­aus gezeigt, dass durch die­sen Grup­pen­sport sozia­le Kon­tak­te, also die Inter­ak­ti­ons­kom­pe­tenz so wie die Wahr­neh­mungs­fä­hig­kei­ten und Kon­zen­tra­ti­ons­kom­pe­ten­zen ver­bes­sert werden.
Inter­es­sier­te set­zen sich für wei­te­re Infor­ma­tio­nen mit ihrem behan­deln­den Haus­arzt oder Neu­ro­lo­gen in Ver­bin­dung oder neh­men tele­fo­nisch Kon­takt auf mit dem Rehasport­ver­ein am Kli­ni­kum Arns­berg, St. Johan­nes-Hos­pi­tal,  Tel. 02932 9806118 mon­tags zwi­schen 11.30 und 12.30 und diens­tags bis frei­tags von 12 bis 13 Uhr auf.

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