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GRÜ­NE Frak­ti­on stellt Anfra­ge zum Aus­bau des Flug­plat­zes Arnsberg-Menden

Arns­berg. Vor kur­zem stell­te Rats­mit­glied Gerd Stütt­gen, stell­ver­tre­tend für die SBL Arns­berg, eine Anfra­ge an den Bür­ger­meis­ter bezüg­lich des Ver­kehrs­flug­plat­zes Arns­berg-Men­den und einer, laut Anfra­ge, von der Stadt Arns­berg erteil­ten Baugenehmigung.

Auch die Arns­ber­ger Rats­frak­ti­on BÜND­NIS 90/DIE GRÜ­NEN stellt nun eine kri­ti­sche Anfra­ge bezüg­lich des Aus­baus des Flug­plat­zes Arns­berg-Men­den an den Bür­ger­meis­ter. Die Frak­ti­on ist bezüg­lich der aktu­el­len Ent­wick­lung irri­tiert, so heißt es in der Anfra­ge. Sie bit­tet um die Beant­wor­tung fol­gen­der Fra­gen (im Wortlaut):

  • Laut WDR liegt dem Betrei­ber des Flug­plat­zes eine Geneh­mi­gung unter ande­rem der Stadt Arns­berg vor. Ist das richtig?
  • Wenn ja: Eine Aus­wei­tung von Flug­plät­zen kann geneh­migt wer­den, wenn ein beson­de­res öffent­li­ches Inter­es­se besteht. Sehen Sie die­ses Inter­es­se hier bestätigt? 
  • Es han­delt sich hier um beson­ders wert­vol­le Flä­chen – FFH und Natu­ra 2000. Wert­vol­ler Misch­wald wur­de bereits abge­holzt. Wie lässt sich ein so gro­ßer Ein­griff in so wert­vol­len Natur­raum erklären?
  • Arns­berg hat in der letz­ten Rats­sit­zung auf Initia­ti­ve von BÜND­NIS 90/DIE GRÜ­NEN und CDU eine Road­map zur Kli­ma­neu­tra­li­tät 2030 beschlos­sen. Sie haben ein lei­den­schaft­li­ches Plä­doy­er dazu gespro­chen. Die­se Plä­ne wer­den auch eine Mobi­li­täts­wen­de ange­sto­ßen müs­sen. Wie sehen Sie die Ver­ein­bar­keit von Aus­wei­tun­gen des Flug­platz Arns­berg-Men­den und einer Mobi­li­täts­wen­de? Rodung von Misch­wald und Ver­sie­ge­lung wir­ken sich eben­falls nega­tiv auf CO2-Bilan­zen aus. Wie sehen Sie hier die Vereinbarkeit?
  • In den poli­ti­schen Gre­mi­en der Stadt Arns­berg wur­den die aktu­el­len Maß­nah­men nicht vor­ge­stellt. Wie­so betei­li­gen Sie die Lokal­po­li­tik nicht umfas­send an die­sen Entwicklungen?

 

Die GRÜ­NE Frak­ti­on bit­tet um zeit­na­he Beant­wor­tung die­ser Fra­gen und „hält es auf­grund der Trag­wei­te der Ent­schei­dun­gen für unab­ding­lich, dass ers­tens wei­te­re Maß­nah­men vor­erst ein­ge­stellt und zwei­tens der Rat der Stadt Arns­berg umge­hend betei­ligt wird.“, so heißt es in der Anfra­ge. Abschlie­ßend bit­tet die Frak­ti­on um Ein­sicht in die Ant­wort auf die Anfra­ge von Rats­mit­glied Gerd Stüttgen.

 

 

 

(Quel­le + Foto: Frak­ti­on BÜND­NIS 90/DIE GRÜNEN)

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