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Bewoh­ner ver­gisst Essen auf dem Herd: Voll­alarm für den Lösch­zug Sun­dern

Sun­dern. Am Sonn­tag­nach­mit­tag mel­de­ten gegen 14.20 Uhr Anwoh­ner eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Kar­di­nal-von-Galen-Stra­ße über den Not­ruf 112 star­ken Brand­ge­ruch aus einer Woh­nung im Erd­ge­schoss. Dar­auf­hin wur­de Voll­alarm für den Lösch­zug aus der Kern­stadt aus­ge­löst. Das teilt die Feu­er­wehr Sun­dern in einer Infor­ma­ti­on mit.

Voll­alarm aus­ge­löst

Beim Ein­tref­fen von Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr war das Gebäu­de bereits kom­plett geräumt. Die betrof­fe­ne Woh­nung war ver­schlos­sen, auf Klin­geln und Klop­fen kam aus der Woh­nung kei­ne Reak­ti­on. Im Trep­pen­raum des Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses und vor der Woh­nung selbst konn­ten wir bei unse­rer Erkun­dung weder Brand­ge­ruch noch Brand­rauch fest­stel­len.

Die Feu­er­wehr Sun­dern rück­te am Sonn­tag­nach­mit­tag zu einem ver­meint­li­chen Woh­nungs­brand aus. Fotos: FW Sun­dern

Trep­pen­haus ohne Brand­ge­ruch

Bei der äuße­ren Erkun­dung fiel uns ein Fens­ter auf, wel­ches gekippt war. Ein Blick durch das Fens­ter in die Woh­nung brach­te auch kei­nen Hin­weis auf ein Brand­ereig­nis. Jedoch konn­ten Wehr­leu­te den Geruch von stark ange­brann­ten Essen wahr­neh­men. Dar­auf­hin haben wir uns über das gekipp­te Fens­ter Zugang in die Woh­nung ver­schafft. In der Küche fan­den wir tat­säch­lich einen Koch­topf mit ange­brann­ten Essen vor. Die Küche war leicht ver­qualmt. Nach Kon­trol­le sämt­li­cher Räum­lich­kei­ten bestand Gewiss­heit, dass der Bewoh­ner nicht Zuhau­se war.

Bewoh­ner nicht zu Hau­se

Somit war der Ein­satz für Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst schnell und glimpf­lich been­det. Gebäu­de­scha­den ent­stand nicht, da sich die Hel­fer durch das gekipp­te Fens­ter gewalt­frei Zugang zur Woh­nung ver­schaf­fen konn­ten. Die Poli­zei konn­te in der Zwi­schen­zeit tele­fo­nisch mit dem Bewoh­ner Kon­takt auf­neh­men und über den Ein­satz infor­mie­ren.

Die Ein­heit aus der Kern­stadt war mit fünf Fahr­zeu­gen und 35 Ein­satz­kräf­ten vor Ort.

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