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Wohnungseinbrüche: Dreistigkeit und Energie der Täter hat zugenommen

Das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der HSK - Kreispolizeibehörde eröffnete die NRW-Polizei-Kampagne „Riegel vor!“ im H&G-Kompetenzzentrum in Arnsberg-Neheim. (v.l.) Gerd Schulte, Thomas Wüllner, Wilfried Gothe. Foto: hug
Das Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Kriminalprävention/Opferschutz der HSK – Kreis­po­li­zei­be­hör­de eröff­ne­te die NRW-Poli­zei-Kam­pa­gne „Rie­gel vor!“ im H&G‑Kompetenzzentrum in Arns­berg-Neheim. (v.l.) Gerd Schul­te, Tho­mas Wüll­ner, Wil­fried Gothe. Foto: hug

Neheim. Schon zum drit­ten Mal eröff­net die Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hoch­sauer­land­kreis die lan­des­wei­te Prä­ven­ti­ons­wo­che zur Bekämp­fung von Woh­nungs­ein­brü­chen „Rie­gel vor! Sicher ist siche­rer“ im Kom­pe­tenz­zen­trum der Eigen­tü­mer­schutz-Gemein­schaft Haus & Grund Neheim-Hüs­ten. Tho­mas Wüll­ner vom Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Kriminalprävention/Opferschutz stand Mit­glie­dern und Nicht­mit­glie­dern von Haus & Grund Rede und Antwort.

Wohnungseinbruch immer ein Schock

Zum Beratungsnachmittag der NRW-Polizei-Kampagne „Riegel vor“ kamen wieder mehrere Bürger und Bürgerinnen und vereinbarten Termine mit dem Fachmann Thomas Wüllner (3.v.l.) vor Ort. H&G-Team Gerd Schulte, Wilfried Gothe. (stehend) Foto: hug
Zum Bera­tungs­nach­mit­tag der NRW-Poli­zei-Kam­pa­gne „Rie­gel vor“ kamen wie­der meh­re­re Bür­ger und Bür­ge­rin­nen und ver­ein­bar­ten Ter­mi­ne mit dem Fach­mann Tho­mas Wüll­ner (3.v.l.) vor Ort. H&G‑Team Gerd Schul­te, Wil­fried Gothe. (ste­hend) Foto: hug

Mit der Kam­pa­gne will die Poli­zei den Ein­bre­chern den soge­nann­ten Rie­gel vor­schie­ben. „Ein Woh­nungs­ein­bruch ist für die Betrof­fe­nen immer ein Schock. Unsi­cher­heit und Ängs­te nach einem Ein­bruch belas­ten die Opfer noch lan­ge nach der Tat“, weiß Wüll­ner. Mit dem Wech­sel in die „dunk­le Jah­res­zeit“ möch­te die Poli­zei auf das beson­de­re The­ma hin­wei­sen. „Wir wol­len die Bevöl­ke­rung sen­si­bi­li­sie­ren und Tipps geben. Die­se sol­len den Tätern die Ein­brü­che erschwe­ren oder sogar unmög­lich machen“, betont Wüll­ner. Auch wenn die Zahl der Ein­brü­che in Woh­nun­gen oder Wohn­häu­sern im HSK noch über­schau­bar sind, so sind die Zah­len in den letz­ten Jah­ren gestie­gen. Mit Schwer­punkt in Arns­berg ver­folgt die Poli­zei, wie sich die Tat­or­te ent­lang der Auto­bahn 46 von Wes­ten nach Osten bis Best­wig-Vel­me­de zie­hen und dann der B 7 ent­lang. „Wer per­sön­lich noch kein Opfer eines Woh­nungs­ein­bruchs gewor­den ist, kann die Gefüh­le der Betrof­fe­nen nur schwer­lich nach­voll­zie­hen“, weiß der Fach­mann. Es geht nicht um den wirt­schaft­li­chen Scha­den, es geht viel­mehr um das Gefühl, in sei­nen „eige­nen vier Wän­den“ nicht mehr sicher zu sein.

Wirksamer Schutz möglich

Die Erfah­run­gen der Poli­zei zei­gen, dass man sich wirk­sam gegen Ein­bruch schüt­zen kann und das mit rela­tiv ein­fa­chen und güns­ti­gen Mit­teln. Rund 40 Pro­zent der Ein­bruch­ver­su­che blei­ben im Ver­suchs­sta­di­um ste­cken. „Das hat sei­nen Grund. Die Fens­ter und Türen sind in den Fäl­len gut gesi­chert“, so Wüll­ner. Schwach­stel­len sind Kel­ler­ein­gän­ge, Gara­gen Haus- und Ter­ras­sen­tü­ren sowie Fens­ter, aber auch Dach­fens­ter gehö­ren dazu. Mit „Rie­gel vor“ will die Poli­zei Bür­ger und Bür­ge­rin­nen und ganz beson­ders Immo­bi­li­en­be­sit­zer bera­ten, wie sie sich wirk­sam gegen Ein­bruch schüt­zen kön­nen. Das The­ma haben Gerd Schul­te, H&G‑Vorsitzender Neheim-Hüs­ten, und sein Geschäfts­füh­rer Wil­fried Gothe auf­ge­grif­fen und einen Bera­tungs­nach­mit­tag ein­ge­rich­tet. Auch 2015 nutz­ten wie­der vie­le Bür­ger und Bür­ge­rin­nen die Mög­lich­keit der kos­ten­lo­sen Fach­be­ra­tung. Wüll­ner ver­ein­bar­te mit eini­gen Immo­bi­li­en­be­sit­zern einen Bera­tungs­ter­min am Objekt. „Wir wol­len und müs­sen die Bevöl­ke­rung sen­si­bi­li­sie­ren“, wünscht sich Wüll­ner. Die Dreis­tig­keit und Ener­gie der Täter hat zuge­nom­men. Auch die Nach­bar­schaft soll­te auf­merk­sa­mer sein und sich nicht scheu­en bei Beob­ach­tun­gen von ver­däch­ti­gen Hand­lun­gen den Not­ruf 110 anzu­ru­fen. Die Eigen­tü­mer­schutz-Gemein­schaft Haus & Grund Neheim-Hüs­ten wird auch wei­ter­hin mit dem Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Kriminalprävention/Opferschutz in Mesche­de zusammenarbeiten.
 

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