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Wie­der Van­da­lis­mus am Hen­ne­see – Stadt­ver­wal­tung setzt Beloh­nung aus

Mesche­de. Empö­rung und Kopf­schüt­teln – das sind die Reak­tio­nen der­je­ni­gen, die in die­sem Tagen am Hen­ne­see im Bereich der Berg­hau­ser Bucht unter­wegs waren: Bis­lang unbe­kann­te Täter haben fünf Beleuch­tungs­pol­ler aus ihren Ver­an­ke­run­gen geris­sen und zer­stört. Die Kreis- und Hoch­schul­stadt Mesche­de hat Anzei­ge gegen Unbe­kannt erstat­tet – und für Hin­wei­se, die zur Ergrei­fung der Täter füh­ren, eine Beloh­nung von 500 Euro aus­ge­setzt.

Fünf Beleuch­tungs­pol­ler her­aus­ge­ris­sen

Die Beleuch­tungs­pol­ler haben die Auf­ga­be, Rund­weg und See bei Dun­kel­heit beson­ders „in Sze­ne“ zu set­zen. Umso unver­ständ­li­cher ist für Heinz Hie­ge­mann, Lei­ter des Fach­be­reichs Infra­struk­tur der Kreis- und Hoch­schul­stadt Mesche­de, die sinn­lo­se Zer­stö­rungs­wut: „Es ist unbe­greif­lich, wie man sich so an etwas ver­grei­fen kann, was doch Bür­ger­schaft und Stadt Nut­zen brin­gen soll.“ Es han­delt sich bereits um den zwei­ten Fall inner­halb kur­zer Zeit: Bereits vor weni­gen Wochen hat­ten unbe­kann­te Täter meh­re­re Beleuch­tungs­pol­ler im Bereich der Hen­ne­tal­sper­re zer­stört.

Van­da­lis­mus am Hen­ne­see: Die Stadt­ver­wal­tung beklagt, dass schon wie­der Leuch­ten­pol­ler zer­stört wur­den und hat eine Beloh­nung aus­ge­setzt. Foto: Stadt Mesche­de

Erneu­ter Van­da­lis­mus

Die bei­den Schä­den bezif­fert Björn Drex­ler, Mit­ar­bei­ter der Hoch­sauer­land­was­ser GmbH, die für Betrieb und Unter­hal­tung der Stra­ßen­be­leuch­tung zustän­dig ist, ins­ge­samt auf rund 4.500 Euro. Sol­che Schä­den an den Beleuch­tungs­pol­lern sind nicht „mal eben“ her­bei­zu­füh­ren, weiß Björn Drex­ler: „Dafür sind gro­ße Kraft und mög­li­cher­wei­se auch Werk­zeu­ge erfor­der­lich.“

Viel Kraft oder Werk­zeu­ge erfor­der­lich

Was bleibt, ist der gro­ße Ärger über Zer­stö­rungs­wut und über­flüs­si­ge Zusatz-Aus­ga­ben, die bei der Scha­dens­be­sei­ti­gung anfal­len. „Das sind Kos­ten, die letzt­lich alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu tra­gen haben, wenn es um öffent­li­ches Eigen­tum geht“, unter­streicht Heinz Hie­ge­mann. Die Stadt Mesche­de habe des­halb ein gro­ßes Inter­es­se dar­an, den oder die Täter ding­fest zu machen und bit­tet um Unter­stüt­zung bei der Auf­klä­rung der Beschä­di­gun­gen. Die Beschä­di­gun­gen haben offen­sicht­lich in den Zeit­räu­men vom 10. bis 13. Juli und vom 24. bis 28. Juli statt­ge­fun­den. Für Hin­wei­se, die zur Ergrei­fung der bis­lang unbe­kann­ten Täter füh­ren, hat die Stadt eine Beloh­nung von 500 Euro aus­ge­setzt.

Tat­zeit­räu­me im Juli

Van­da­lis­mus habe kei­nen Platz in Mesche­de, betont auch Bür­ger­meis­ter Chris­toph Weber: „Hier geht es um Din­ge, die allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu Gute kom­men – des­halb sind auch alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf­ge­ru­fen, gegen Van­da­lis­mus Flag­ge zu zei­gen.“

Hin­wei­se an die Poli­zei oder Stadt­ver­wal­tung

Eine Anzei­ge ist bereits erstat­tet; sach­dien­li­che Hin­wei­se auf den oder die Täter oder Beob­ach­tun­gen, die bei der Auf­klä­rung der Tat hilf­reich sein kön­nen, neh­men die Poli­zei unter 0291 / 90200 oder auch die Stadt­ver­wal­tung Mesche­de unter 0291 / 2050 ent­ge­gen.

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