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West­netz Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen aus der Regi­on im Kri­sen­ge­biet im Einsatz

Kevin Kor­del (rechts) und André Hil­ker (2. von rechts) aus dem West­netz-Regio­nal­zen­trum Arns­berg arbei­ten gemein­sam mit zwei Mit­ar­bei­tern der Fir­ma Omexon in Wei­ler­swist an der Wie­der­ver­sor­gung. (Foto: Westnetz)

Arns­berg. Die durch Stark­re­gen ver­ur­sach­te Hoch­was­ser-Kata­stro­phe in Nord­rhein-West­fa­len und Rhein­land-Pfalz sorgt seit fast zwei Wochen über­re­gio­nal für Aus­fäl­le in der Strom­ver­sor­gung. Der Stark­re­gen hat den Pegel von Flüs­sen extrem anstei­gen las­sen und den Boden auf­ge­weicht, so dass es zu Über­flu­tun­gen kam. Betrof­fen sind davon auch Anla­gen zur Strom­ver­sor­gung des Ver­teil­netz­be­trei­bers West­netz. Dazu gehö­ren Orts­netz­sta­tio­nen und Umspann­an­la­gen. Wenn Umspann­an­la­gen aus­fal­len, kann es zu groß­flä­chi­gen und län­ger andau­ern­den Stö­run­gen kom­men. Wo Anla­gen nach ablau­fen­dem Was­ser wie­der betre­ten wer­den kön­nen, sind vor einer Zuschal­tung Vor­be­rei­tun­gen nötig. Die Anla­gen müs­sen auf Schä­den kon­trol­liert, die tech­ni­schen Betriebs­mit­tel gerei­nigt oder auch getrock­net und auf ihre Funk­ti­ons­tüch­tig­keit über­prüft wer­den. Wo nötig, müs­sen Anla­gen­tei­le repa­riert oder ersetzt wer­den. Die­se Vor­be­rei­tun­gen sind zwin­gend für eine zuver­läs­si­ge Wie­der­ver­sor­gung und Vor­aus­set­zung für siche­res Arbei­ten in elek­tri­schen Anla­gen. Zudem müs­sen Feu­er­weh­ren ihre Frei­ga­be zur Zuschal­tung ertei­len, wenn bei­spiels­wei­se erst noch Kel­ler leer­ge­pumpt wer­den müs­sen. Daher kann es auch nach Ablau­fen des Was­sers dau­ern, bis der Strom wie­der zuge­schal­tet wer­den kann.

West­netz sen­det Per­so­nal aus ganz Deutsch­land in die Flut­ge­bie­te – Enor­mes Enga­ge­ment, auch aus Arnsberg

Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der West­netz arbei­ten mit Hoch­druck an der Wie­der­ver­sor­gung. Auch aus dem Regio­nal­zen­trum Arns­berg sind Teams von West­netz im Ein­satz. Von Mon­teu­rin­nen und Mon­teu­ren, über kauf­män­ni­sches Per­so­nal, bis hin zu Aus­zu­bil­den­den mel­de­ten sich vie­le frei­wil­lig, um den Men­schen in den Über­flu­tungs­ge­bie­ten zu hel­fen. Wäh­rend die tech­ni­schen Kräf­te direkt am Strom­netz mit Reinigungs‑, Repa­ra­tur- und Instand­set­zungs­ar­bei­ten beschäf­tigt sind, leis­ten die kauf­män­ni­schen Ange­stell­ten am Tele­fon, in der Orga­ni­sa­ti­on und als Ansprech­part­ner für Kun­den in den ein­zel­nen Dör­fern und Städ­ten Hilfe.

Kon­takt­auf­nah­me deut­lich erschwert – West­netz bit­tet um Kon­takt­mög­lich­keit und Erreichbarkeit

Um eine Ver­sor­gungs­lei­tung wie­der in Betrieb neh­men zu kön­nen, muss jedes dar­an ange­schlos­se­ne Gebäu­de began­gen und auf die Betriebs­si­cher­heit der elek­tri­schen Anla­ge über­prüft wer­den. Durch die feh­len­de Strom­ver­sor­gung sind die Tür­klin­geln oft­mals ohne Funk­ti­on. Da in vie­len Tei­len auch die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­ze noch nicht wie­der funk­tio­nie­ren wird die Kon­takt­auf­nah­me deut­lich erschwert. Die Kun­den­teams lau­fen daher alle ca. 5.000 betrof­fe­nen Stra­ßen ab und infor­mie­ren die Bevöl­ke­rung über das wei­te­re Vor­ge­hen, bevor die tech­ni­schen Teams die Haus­an­schluss­käs­ten und die Strom­krei­se über­prü­fen und zuschal­ten. Dabei ver­tei­len sie neben Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al auch Taschen­lam­pen und Power Banks. Sind Kun­din­nen und Kun­den nicht anzu­tref­fen, fehlt der Zugang zum Gebäu­de für die Prü­fung. Daher ist es nicht aus Sicher­heits­grün­den nicht mög­lich den Strom­kreis wie­der in Betrieb zu nehmen.

Daher bit­tet West­netz eine Kon­takt­mög­lich­keit, zum Bei­spiel eine Tele­fon­num­mer, an der Haus­tü­re zu plat­zie­ren und so die Erreich­bar­keit sicher zu stel­len. Auch kön­nen die Gebäu­de­ei­gen­tü­mer bereits Kon­takt mit ihrem Elek­tro­in­stal­la­teur zur Über­prü­fung der Haus­in­stal­la­ti­on auf­neh­men. Aus Sicher­heits­grün­den bit­tet die West­netz kei­ne Haus­an­la­ge, die durch Was­ser­ein­bruch in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wur­de, vor der Über­prü­fung durch eine Elek­tro­fach­kraft anzu­schal­ten. Selbst wenn der Haus­an­schluss­kas­ten bereits wie­der unter Span­nung steht. In den Berei­chen, die bereits wie­der mit Strom ver­sorgt sind, bit­tet West­netz alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, den Ener­gie­ver­brauch auf ein Mini­mum zu reduzieren.

Die hei­mi­sche Strom­ver­sor­gung ist auch wei­ter­hin gesi­chert. Unter ande­rem sichern Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Berei­che „Netz­pla­nung“ und „Netz­be­trieb“ die Ver­sor­gung im Gebiet des Regio­nal­zen­trum Arnsberg.

Soli­da­ri­tät und Enga­ge­ment in Arns­berg und allen ande­ren Stand­or­ten ist überwältigend

„Ich bin von der gro­ßen Soli­da­ri­tät und dem Enga­ge­ment der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus Arns­berg und Umge­bung und den ande­ren West­netz-Stand­or­ten über­wäl­tigt. Vie­le sind seit Tagen im Ein­satz und unter­stüt­zen die Men­schen vor Ort. Auch nach der Siche­rung der Strom­ver­sor­gung wer­den die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aktiv blei­ben. Bereits seit dem ers­ten Tag lau­fen im Hin­ter­grund die ers­ten Initia­ti­ven für Unter­stüt­zung beim Wie­der­auf­bau.“ sag­te Jens Vief­hu­es, Lei­ter des Regio­nal­zen­trums Arnsberg.

 

 

 

 

(Quel­le: Westnetz)

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