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„Vielfalt fördern“ – vier Arnsberger Schulen machen bei Projekt mit

(Foto: knipseline  / pixelio.de)
(Foto: knip­se­li­ne / pixelio.de)

Arns­berg. In den Klas­sen­zim­mern von Schu­len aller­orts sit­zen Kin­der und Jugend­li­che mit unter­schied­li­chem Bedarf an indi­vi­du­el­ler För­de­rung. Die­se Tat­sa­che grei­fen das Minis­te­ri­um für Schu­le und Wei­ter­bil­dung und die Ber­tels­mann­stif­tung in einem gemein­sa­men Fort­bil­dungs­an­ge­bot auf: dem Pro­jekt „Kin­der und Jugend­li­che in ihrer Viel­falt för­dern“. Im Hoch­sauer­land­kreis neh­men sie­ben Schu­len an dem Pro­jekt teil, dar­un­ter vier aus Arns­berg: die Sekun­dar­schu­len Arns­berg und Neheim, die Real­schu­le Hüs­ten und  die För­der­schu­le Ruth-Cohn-Schu­le in Neheim.

Stadt­spre­che­rin Ste­pha­nie Schnura erläu­tert die wesent­li­chen Punk­te des Pro­jekts: „Unter­stützt durch Mode­ra­to­ren des Kom­pe­tenz­teams Hoch­sauer­land­kreis wer­den in den nächs­ten zwei Jah­ren die Aspek­te Tea­ment­wick­lung, Dia­gnos­tik und Didak­tik auf­ein­an­der auf­bau­end bear­bei­tet. Ziel­set­zun­gen im Bereich Tea­ment­wick­lung sind ver­stärk­te gemein­sa­me Unter­richts­pla­nung, Hos­pi­ta­ti­on und Class­room Manage­ment (Klas­sen­raum-Manage­ment).“

Lehrer lernen in Modulen Diagnostik und Didaktik

Im Modul Dia­gnos­tik wer­den die Leh­rer­teams als pro­fes­sio­nel­le Lern­ge­mein­schaf­ten das Pro­zess­mo­dell Dia­gnos­tik als Qua­li­täts­kreis­lauf ken­nen­ler­nen und an kon­kre­ten Anläs­sen in die Pra­xis umset­zen. Bera­tung, Koope­ra­ti­on und Ver­net­zung sind zen­tra­le Auf­ga­ben­stel­lun­gen. Die Umset­zung der dia­gnos­ti­schen Erkennt­nis­se wird dann im Modul Didak­tik durch Erstel­lung von Lern­auf­ga­ben, Koope­ra­ti­ves Ler­nen, Lern­pro­zess­be­glei­tung und eine Feed­back­kul­tur ent­lang der Lern­li­nie weiterentwickelt.

Jede Schule soll ihr Profil schärfen

Schnura wei­ter: „Jede Schu­le schärft durch ihre Mit­ar­beit im Pro­jekt ihr Pro­fil der indi­vi­du­el­len För­de­rung aller Schü­ler. Gleich­zei­tig wird auf Dau­er die Zusam­men­ar­beit zwi­schen die­sen Schu­len im Rah­men eines inten­si­ven Aus­tauschs geför­dert. Die Zusam­men­ar­beit der Schu­len wird durch die Regio­na­len Bil­dungs­bü­ros des Hoch­sauer­land­krei­ses und der Stadt Arns­berg beglei­tet. Mit die­ser zwei­jäh­ri­gen Fort­bil­dung, die die Phi­lo­so­phie des Refe­renz­rah­mens für Schul­qua­li­tät, wis­sen­schaft­li­che Ergeb­nis­se zu erfolg­rei­chem Ler­nen und Gelin­gens­be­din­gun­gen wirk­sa­mer Fort­bil­dung auf­greift, wird die Chan­ce geschaf­fen, Schul­ent­wick­lung aktiv zum Woh­le zunächst der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, dann aber auch der Leh­re­rin­nen und Leh­rer und der Eltern zu betreiben.“

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