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Ver­mehr­te Coro­na-Fäl­le in Arns­berg: Kri­sen­stab der Stadt trifft sich wie­der

Arns­berg. Unter ande­rem auf­grund der Rück­kehr von Rei­sen­den aus dem Aus­land, vor allem aus Risi­ko­ge­bie­ten, ver­zeich­nen die Coro­na-Fall­zah­len der­zeit bun­des­weit in vie­len Kom­mu­nen einen stei­gen­den Trend. Vie­le der neu infi­zier­ten Per­so­nen sind Men­schen jün­ge­ren Alters. Ein Groß­teil der aktu­el­len Fäl­le in NRW stammt aus dem fami­liä­ren Umfeld und ist ins­be­son­de­re eine Fol­ge pri­va­ter Fei­ern. Das mel­det die Pres­se­stel­le der Stadt Arns­berg am Frei­tag­mit­tag. Neben Rei­se­rück­keh­rern sieht die Stadt vor allem pri­va­te Fei­ern und zu wenig Abstand an Bus­hal­te­stel­len als gro­ßes Risi­ko. Nach­dem offen­sicht­li­che Ver­stö­ße gegen die Coro­na-Schutz­ver­ord­nung in der Gas­tro­no­mie bekannt gewor­den sind, wird dort aktu­ell durch die Stadt stär­ker kon­trol­liert.

Coro­na-Kri­sen­stab kommt zur Bespre­chung zusam­men

Um die­ser Ent­wick­lung auch im Stadt­ge­biet Arns­berg ent­ge­gen­zu­wir­ken, ist der Coro­na-Kri­sen­stab der Stadt Arns­berg heu­te zu einer Bespre­chung zusam­men­ge­kom­men. Hier­bei wur­den ver­schie­de­ne aktu­el­le Pro­blem­la­gen iden­ti­fi­ziert und wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger abge­stimmt.

Ste­ti­ge Zunah­me der Fäl­le in Arns­berg

„Die Coro­na-Kri­se beglei­tet uns nun bereits meh­re­re Mona­te. Nach eini­gen Wochen, in denen das Infek­ti­ons­ge­sche­hen in Arns­berg nahe­zu zum Still­stand gekom­men war, beob­ach­ten wir seit eini­ger Zeit wie­der eine lang­sa­me, aber ste­ti­ge Zunah­me der Fäl­le in unse­rer Stadt. Dem möch­ten wir so schnell es geht ent­ge­gen­wir­ken. Das liegt im Inter­es­se aller Arns­ber­ge­rin­nen und Arns­ber­ger und hier­für kann und muss auch jede und jeder Ein­zel­ne etwas tun“, erklärt der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner, der den Kri­sen­stab kurz­fris­tig zu sei­ner Sit­zung ein­be­ru­fen hat­te.

Die wich­tigs­ten aktu­el­len The­men­fel­der:

1. Rei­se­rück­keh­re­rIn­nen: Vie­le der neu zu ver­zeich­nen­den Infek­ti­ons­fäl­le sind auf Rei­se­rück­keh­rer zurück­zu­füh­ren. Lei­der sind hier­bei nicht mehr alle Infek­ti­ons­we­ge nach­voll­zieh­bar, sprich, es lässt sich in man­chen Fäl­len nicht genau sagen, bei wem sich ein­zel­ne Infi­zier­te ange­steckt haben. Das erhöht grund­sätz­lich das Risi­ko einer unkon­trol­lier­ten Aus­brei­tung des Virus. Rei­se­rück­keh­re­rin­nen und Rei­se­rück­keh­rer wer­den daher dar­um gebe­ten, beson­ders acht­sam zu han­deln, was die ver­schie­de­nen Schutz­maß­nah­men im Zusam­men­hang mit dem Coro­na-Virus angeht.

Rück­ver­fol­gung wich­tig

2. Pri­va­te Fei­ern: Eine wei­te­re Ursa­che für die der­zei­ti­ge Zunah­me von Infek­ti­ons­fäl­len sind pri­va­te Fei­er­lich­kei­ten, bei denen Abstän­de nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Die Stadt bit­tet auch hier um Beach­tung der in der Coro­na-Schutz­ver­ord­nung vor­ge­ge­be­nen Schutz­maß­nah­men (ins­be­son­de­re Ein­hal­tung der Abstands­re­ge­lun­gen, Rück­ver­folg­bar­keit der Gäs­te, Beschrän­kung der Per­so­nen­zahl auf ein ver­tret­ba­res Maß).

3. Zu wenig Abstand an Bus­hal­te­stel­len: Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die mit dem Bus zur Schu­le fah­ren, hal­ten lei­der in vie­len Fäl­len beim War­ten an den Bus­hal­te­stel­len kei­nen aus­rei­chen­den Abstand zuein­an­der. Das ist ins­be­son­de­re des­halb pro­ble­ma­tisch, weil hier­bei kei­ne Mas­ken getra­gen wer­den, da man sich im Frei­en befin­det. Die Stadt bit­tet die Eltern dar­um, ihre Kin­der auf das hohe Infek­ti­ons­ri­si­ko hin­zu­wei­sen. Genü­gend Abstand auch im Frei­en ist unbe­dingt gebo­ten!

Gas­tro­no­mie wird ver­stärkt kon­trol­liert

4. Kon­trol­len im Gas­tro­no­mie­be­reich: Die Stadt kon­trol­liert aktu­ell ver­stärkt Gas­tro­no­mie­be­trie­be hin­sicht­lich der Ein­hal­tung der Regeln der Coro­na­schutz­ver­ord­nung. Grund hier­für ist, dass hier ver­mehrt Ver­stö­ße fest­ge­stellt wur­den. In die­sem Zuge wer­den die Betrei­ber vor Ort auch noch ein­mal ein­ge­hend auf die ein­zel­nen Rege­lun­gen hin­ge­wie­sen. Die Stadt bit­tet daher alle Gas­tro­no­men wie auch die Inha­ber ande­rer Betrie­be und Geschäf­te mit Kun­den­ver­kehr ein­dring­lich dar­um, die gel­ten­den Vor­ga­ben strikt ein­zu­hal­ten und so eine Wei­ter­ga­be des Virus in ihrem Betrieb mög­lichst zu ver­hin­dern.

Wich­ti­ge Hin­wei­se zum Schutz vor Coro­na-Eran­kung:

Abstand hal­ten, Mas­ken­pflicht beach­ten, Hygie­ne­re­geln ein­hal­ten: Die seit vie­len Wochen gel­ten­den Rege­lun­gen, die eine unkon­trol­lier­te Aus­brei­tung des Coro­na-Virus ver­hin­dern sol­len, sind allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern bekannt. Bit­te hal­ten Sie die­se unbe­dingt ein: Hal­ten Sie einen Abstand von min­des­tens 1,5 Metern zu ande­ren Men­schen, tra­gen Sie in geschlos­se­nen Räu­men wie Super­märk­ten oder öffent­li­chen Gebäu­den, Arzt­pra­xen usw. einen Mund-Nasen-Schutz – das gilt eben­so im Frei­en, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann -, geben Sie nie­man­dem die Hand, nie­sen Sie nicht in die Hand, son­dern in die Arm­beu­ge und waschen Sie sich regel­mä­ßig und sehr gründ­lich (mind. 30 Sekun­den lang) die Hän­de mit Sei­fe.

Der Arns­ber­ger Kri­sen­stab wird auch in der nächs­ten Woche unter der Lei­tung von Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner tagen. Eben­falls wur­de durch den Bür­ger­meis­ter die Chan­ge-Kom­mis­si­on wie­der akti­viert.

(Text: Pres­se­stel­le Stadt Arns­berg)

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