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Van­da­lis­mus in der Innen­stadt: Beloh­nung von 500 Euro für Hin­wei­se ausgesetzt

Ein Amber­baum in der Fuß­gän­ger­zo­ne wur­de umge­knickt – er muss kom­plett ersetzt wer­den.
(Foto: Stadt Meschede)

Mesche­de. Empö­rung und Kopf­schüt­teln – das sind die Reak­tio­nen der­je­ni­gen, die am Wochen­en­de in der Ruhr­stra­ße und der Mesche­der Innen­stadt unter­wegs waren: Bis­lang unbe­kann­te Täter haben zahl­rei­che Beschä­di­gun­gen ange­rich­tet. In der Ruhr­stra­ße wur­de ein Amber­baum kom­plett abge­knickt, die Frie­dens­bir­ke vor der Stadt­bü­che­rei erheb­lich beschä­digt. Zudem sind meh­re­re Ver­kehrs­schil­der umge­knickt wor­den. Die Kreis- und Hoch­schul­stadt Mesche­de hat Anzei­ge gegen Unbe­kannt erstat­tet – und für Hin­wei­se, die zur Ergrei­fung der Täter füh­ren, eine Beloh­nung von 500 Euro ausgesetzt.

Beschä­di­gun­gen an Bäu­men – Leicht­fer­tig­keit ausgeschlossen

Pas­siert sind die Sach­be­schä­di­gun­gen offen­sicht­lich in der Nacht zum Sonn­tag, 6. Juni. Die Beschä­di­gun­gen an den Bäu­men kön­nen kei­nes­wegs durch Leicht­fer­tig­keit ver­ur­sacht wor­den sein, weiß Marc Böhm, Lei­ter des Inte­grier­ten Bau­be­triebs­ho­fes (IBB) der Stadt Mesche­de: „Dafür ist ganz erheb­li­cher Kraft­auf­wand not­wen­dig.“ Der Amber­baum in der Ruhr­stra­ße ist erst vor zwei Jah­ren vom Unter­neh­men Fiel­mann an die Stadt gespen­det wor­den – Marc Böhm: „Bäu­me in der Innen­stadt sor­gen nicht nur für mehr Grün, son­dern auch für eine Ver­bes­se­rung des Mikro­kli­mas und eine bes­se­re Luft.“ An der Frie­dens­bir­ke, die sich zwi­schen der Stadt­bü­che­rei und der Ruhr befin­det, wur­de die Rin­de abge­schält. Was sich die Täter dabei gedacht haben, kann Marc Böhm nicht nach­voll­zie­hen: „Wir wer­den abwar­ten müs­sen, ob der Baum solch einen Ein­griff dau­er­haft über­ste­hen wird.“

Umge­knick­te Ver­kehrs­schil­der – Gefahr für den Verkehr

Bei den umge­knick­ten Ver­kehrs­schil­dern kom­me zur Sach­be­schä­di­gung noch der Aspekt der Ver­kehrs­si­cher­heit: „Sie befin­den sich schließ­lich an ihren Orten, um eine siche­re Teil­nah­me am Stra­ßen­ver­kehr zu ermög­li­chen.“ Inso­fern gehe es hier zusätz­lich um den Tat­vor­wurf des gefähr­li­chen Ein­griffs in den Stra­ßen­ver­kehr. Die Schä­den, so eine ers­te Ein­schät­zung von Marc Böhm, wer­den sich ins­ge­samt sicher­lich im vier­stel­li­gen Bereich bewegen.

Bit­te um Unter­stüt­zung bei Aufklärung

Nie­mand habe etwas gegen Tref­fen oder Fei­ern im pri­va­ten Rah­men, unter­streicht Heinz Hie­ge­mann, Lei­ter des zustän­di­gen Fach­be­reichs Infra­struk­tur – „ins­be­son­de­re nach einer so lan­gen Zeit, die mit erheb­li­chen Ein­schrän­kun­gen ver­bun­den war.“ Aller­dings: „Das bedeu­tet kei­nes­wegs, dass damit die Regeln von Anstand und Respekt vor frem­dem Eigen­tum nicht mehr gel­ten.“ Die Vor­fäl­le gehen weit über „Dum­me-Jun­gen-Strei­che“ hin­aus – daher set­ze die Stadt Mesche­de auf eine kon­se­quen­te Ahn­dung. Heinz Hie­ge­mann: „Wir haben Straf­an­zei­ge gegen Unbe­kannt erstat­tet.“  Die Stadt Mesche­de habe ein gro­ßes Inter­es­se dar­an, den oder die Täter ding­fest zu machen und bit­tet um Unter­stüt­zung bei der Auf­klä­rung der Beschädigungen.

Flag­ge zei­gen gegen Vandalismus

Für Hin­wei­se, die zur Ergrei­fung der bis­lang unbe­kann­ten Täter füh­ren, hat die Stadt eine Beloh­nung von 500 Euro aus­ge­setzt. Van­da­lis­mus habe kei­nen Platz in Mesche­de, betont auch Bür­ger­meis­ter Chris­toph Weber: „Hier geht es um Din­ge, die allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu Gute kom­men – des­halb sind auch alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger auf­ge­ru­fen, gegen Van­da­lis­mus Flag­ge zu zei­gen.“ Sach­dien­li­che Hin­wei­se auf den oder die Täter oder Beob­ach­tun­gen, die bei der Auf­klä­rung der Tat hilf­reich sein kön­nen, neh­men die Poli­zei unter 0291/90200 oder auch die Stadt­ver­wal­tung unter 0291/2050 entgegen.

 

 

(Quel­le: Stadt Meschede)

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