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Umbau Kai­ser-Otto-Platz: Mesche­de star­tet sein größ­tes Bau­pro­jekt für 2021

Mesche­de. Das wohl größ­te Bau­pro­jekt des Jah­res 2021 im Mesche­der Stadt­ge­biet steht in den Start­lö­chern: Die Arbei­ten zur Umge­stal­tung des Kai­ser-Otto-Plat­zes begin­nen vor­aus­sicht­lich am kom­men­den Mitt­woch, 13. Janu­ar. Das teilt die Pres­se­stel­le der Stadt Mesche­de der Öffent­lich­keit mit.

Größ­tes Bau­pro­jekt für 2021 in Meschede

Grund für den frü­hen Bau­be­ginn: Das Pro­jekt ist umfang­reich. Ziel ist, die Arbei­ten des I. Bau­ab­schnitts – er umfasst den Kai­ser-Otto-Platz und die west­li­che Zeug­haus­stra­ße – bis zum Spät­herbst abzu­schlie­ßen. „Zu Beginn der Bau­maß­nah­me wer­den alle Ein­bau­ten, Mau­ern und Bee­te im Bau­feld abge­bro­chen“, erläu­tert­Mi­cha­el Klau­ke, Bau­lei­ter der Stadt Mesche­de. Das ist beson­ders wich­tig, damit der belieb­te Wochen­markt auch wäh­rend der Bau­pha­se immer diens­tags und frei­tags statt­fin­den kann. Manch­mal wer­de man einen Stand nicht direkt an sei­nem gewohn­ten Ort fin­den, so Micha­el Klau­ke: „Aber wir schaf­fen den Raum, dass esim­mer genug Platz für alle Markt­stän­de geben wird.“

Wei­ter Platz für alle Marktstände

Im Anschluss erneu­ert das hei­mi­sche Kom­mu­nal­un­ter­neh­men Hoch­sauer­land­was­ser GmbH (HSW) die Trink­was­ser­haupt­lei­tung sowie die Stra­ßen­be­leuch­tung – den Kai­ser-Otto-Platz wer­den künf­tig drei Leuchts­te­len ana­log zum Vor­platz des HeR­uM illu­mi­nie­ren. In allen ande­ren Berei­chen kom­men die bereits in der Innen­stadt ver­wen­de­ten Leuch­ten zum Ein­satz. Die West­netz GmbH ver­legt neue Beleuch­tungs­ka­bel; der Ruhr­ver­band saniert mit­tels Liner-Ver­fah­ren Abschnit­te der Haupt­ent­wäs­se­rungs­ka­nä­le und setzt ein­zel­ne Kon­troll­schäch­te instand.

Symbolbild_Bauselle
Foto: Frank Albrecht / Archiv

Stra­ßen­bau­ar­bei­ten abschnittsweise

Danach erfol­gen dann die eigent­li­chen Stra­ßen­bau­ar­bei­ten abschnitts­wei­se – ana­log zum Vor­ge­hen in der bereits umge­stal­te­ten Ruhr­stra­ße. Wich­tig: „Die Zugän­ge zu den Laden­lo­ka­len blei­ben jeder­zeit erhal­ten“, so Micha­el Klau­ke. Um die Ver­schmut­zung in den Laden­lo­ka­len auf ein Min­dest­maß zu redu­zie­ren, wer­den auf dem Schot­ter­un­ter­grund Bau­tep­pi­che ver­legt. Gemein­sam mit dem Mesche­der Unter­neh­men Mey­er-Toch­trop, das die Arbei­ten aus­führt, wer­de man den engen Dia­log mit den Anlie­gern suchen, um je nach Ein­zel­fall Lösun­gen für die Zugäng­lich­keit zu fin­den. Auch die Lie­fer­park­plät­ze im Umfeld des Kai­ser-Otto-Plat­zes blei­ben weit­ge­hend erhal­ten – mög­lich ist aller­dings, dass man­che Park­plät­ze je nach Bau­fort­schritt zeit­wei­se nicht nutz­bar sind. Die Ein- und Aus­fahrt für den Bau­stel­len­ver­kehr erfolgt aus­schließ­lich über die Zeughausstraße.

Bau­stel­len­ver­kehr nur über Zeughausstraße

Durch die Umge­stal­tung soll der Kai­ser-Otto-Platz künf­tig noch stär­ker als zen­tra­ler Platz im Mesche­der Stadt­zen­trum her­aus­ge­ho­ben wer­den. Optisch wird das durch groß­for­ma­ti­ges Beton­stein­pflas­ter in den Abmes­sun­gen 90 x 30 Zen­ti­me­ter unter­stri­chen. Micha­el Klau­ke: „Die zukünf­ti­gen Gefäl­le­ver­hält­nis­se im Platz ent­spre­chen den Vor­ga­ben für bar­rie­re­frei­es Bau­en.“ In der Nord-Süd-Ach­se von Ruhr- bis Stein­stra­ße wer­den im Rah­men der Umge­stal­tung fünf Ambar­bäu­men und eine Pla­ta­ne als Groß­baum neu gepflanzt; in der Ach­se von Stifts­platz und Zeug­haus­stra­ße sind es zwölf Zierbirnen.

Auf­ent­halts­qua­li­tät und Attraktivität

Mit dem Pro­jekt wer­den Auf­ent­halts­qua­li­tät und Attrak­ti­vi­tät nicht nur des Kai­ser- Otto-Plat­zes, son­dern der Mesche­der Innen­stadt ins­ge­samt gestei­gert, so Bür­ger­meis­ter Chris­toph Weber. Gleich­zei­tig bit­tet er um Ver­ständ­nis für die Ein­schrän­kun­gen, die bau­li­che Maß­nah­men die­ser Grö­ßen­ord­nung immer mit sich brin­gen: „Am Ende aber wird der umge­stal­te­te Kai­ser-Otto-Platz genau wie der Umbau der Ruhr­stra­ße zu nach­hal­ti­gen, posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen für Anlie­ger und Geschäfts­in­ha­ber eben­so wie für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger führen.“

(Quel­le: Pres­se­stel­le Stadt Meschede)

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