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Stock­u­mer Jugend­li­che sam­meln Ide­en für Stock­um von Mor­gen

Aufmerksam folgten die Teilnehmer der Jugendkonferenz den Ergebnispräsentationen der unterschiedlichen Workshops. (Foto: Max-Josef Levermann)

Auf­merk­sam folg­ten die Teil­neh­mer der Jugend­kon­fe­renz den Ergeb­nis­prä­sen­ta­tio­nen der unter­schied­li­chen Work­shops. (Foto: Max-Josef Lever­mann)

Stock­um. Eine Gute Anbin­dung, Fami­li­en­freund­lich­keit, Offen­heit für Neu­es, Ver­eins­le­ben, Wohl­fühl­fak­tor… – das sind nur eini­ge Eigen­schaf­ten, die sich die Stock­u­mer Jugend­li­chen für das Stock­um 2030 wün­schen. Her­aus­ge­ar­bei­tet wur­de das bei der ers­ten „Jukon – Jugend­kon­fe­renz für Stock­um“ am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de.

Über 60 jun­ge Stock­u­mer machen mit

Motiviert wurden in den Workshops Ideen für die Zukunft Stockums gesammelt. (Foto: Max-Josef Levermann)

Moti­viert wur­den in den Work­shops Ide­en für die Zukunft Stock­ums gesam­melt. (Foto: Max-Josef Lever­mann)

Mehr als 60 Jugend­li­che im Alter von 13 bis 30 Jah­ren beschäf­tig­ten sich in vier Work­shops mit den The­men „Kom­mu­ni­ka­ti­on und Digi­ta­le Zukunft“, „Woh­nen und Ankom­men“, „Frei­zeit“ und „Neue, gro­ße und wil­de Gedan­ken“. Bevor es jedoch an die Arbeit ging, infor­mier­te der Stadt­pla­ner der Stadt Sun­dern, Lars Ohlig, die Teil­neh­mer über die Demo­gra­phie im Orts­teil Stock­um. Er erklär­te, dass die Ein­woh­ner­zahl in den nächs­ten Jah­ren nach jet­zi­gem Stand wei­ter sin­ken wer­de – beson­ders durch Abwan­de­rung.

Wur­zeln und Hei­mat

Was aller­dings gegen eine Abwan­de­rung spricht, ver­deut­lich­te der Stock­u­mer Frank Klei­ner. Er ist zwar beruf­lich für einen markt­füh­ren­den Lebens­mit­tel­kon­zern in der gan­zen Welt unter­wegs, hat zwei Wohn­sit­ze in Ber­lin und Düs­sel­dorf, jedoch hat er sei­ne Wur­zeln und sei­ne Hei­mat, die er mit sei­ner Fami­lie in Stock­um hat, nie auf­ge­ge­ben.

Face­book­sei­te für Stock­um

 Im Hintergrund wurde die Umfrage ausgewertet und eine Präsentation ausgearbeitet. (Foto: Max-Josef Levermann)

Im Hin­ter­grund wur­de die Umfra­ge aus­ge­wer­tet und eine Prä­sen­ta­ti­on aus­ge­ar­bei­tet. (Foto: Max-Josef Lever­mann)

Mit die­sen neu­en Ein­drü­cken teil­ten sich die Jugend­li­chen in die Work­shops auf, sam­mel­ten Ide­en – sowohl abs­trak­te als auch klei­ne­re Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge, die mög­li­cher­wei­se schnell und ein­fach umsetz­bar sind. Sehr wich­tig ist den jun­gen Leu­ten die Inter­net­prä­senz. Dabei waren die Inhal­te für die dorf­ei­ge­ne Home­page von einer Job­bör­se bis hin zur Ver­eins­vor­stel­lung sehr viel­fäl­tig. „Wir wol­len das, was im Dorf pas­siert, nach außen tra­gen. Gleich­zei­tig soll die Kom­mu­ni­ka­ti­on inner­halb des Dor­fes bes­ser wer­den“, trägt die Grup­pe bei der Prä­sen­ta­ti­on vor, zu der auch eini­ge Ver­eins­vor­sit­zen­de, Orts­vor­ste­her Rei­mund Klu­te und Orts­hei­mat­pfle­ger Fer­di­nand Till­mann gekom­men waren. Als Lösun­gen dafür schlug die Grup­pe eine Face­book­sei­te sowie eine inter­ne Face­book­grup­pe vor. Damit aber auch die älte­re Gene­ra­ti­on nicht ver­ges­sen wird, sol­len bei­spiels­wei­se Schau­käs­ten wie­der akti­ver genutzt und ein Schwar­zes Brett instal­liert wer­den.

The­men­aben­de und Rück­keh­rer-Stamm­tisch

Die Grup­pe „Woh­nen und Ankom­men“ war der Auf­fas­sung, dass eine Inte­gra­ti­on in das Dorf­le­ben auch für Men­schen ermög­licht wer­den muss, die kei­nem Ver­ein ange­hö­ren. Als Lösun­gen boten die Jugend­li­chen The­men­aben­den und Rück­keh­rer-Stamm­ti­sche an. Zudem gab es Über­le­gun­gen, wie älte­re Stock­u­m­ern und Sin­gle­haus­hal­te wei­ter­hin im Dorf leben kön­nen. Vor­schlä­ge waren ein Senio­ren­wohn­zen­trum oder Wohn­ge­mein­schaf­ten mit meh­re­ren Gene­ra­tio­nen. Mit dem The­ma Frei­zeit in Stock­um haben sich beson­ders die jün­ge­ren Teil­neh­mer der Jugend­kon­fe­renz beschäf­tigt. Sie schlu­gen vor, einen regel­mä­ßi­gen Jugend­treff ein­zu­rich­ten, Kino­aben­de zu orga­ni­sie­ren und die Sport­hal­le auch pri­vat zugäng­lich zu machen.

Neu­es und Wil­des

Klang vie­les bis­her noch plau­si­bel, wur­de es bei der Prä­sen­ta­ti­on der letz­ten Grup­pe dann etwas abs­trak­ter. Wie der Work­shop-Titel schon sag­te, wur­de es neu und wild. Ein Stock­u­mer Bier-Diplom war dabei, eben­so ein eige­ner Schwimm­teich, ein Enkel-Dienst, bei dem die Jugend­li­chen bei­spiels­wei­se Ein­käu­fe für Senio­ren gegen imma­te­ri­el­le Wer­te wie Zeit und Wis­sen über­neh­men, ein eige­nes Fes­ti­val sowie Wett­be­wer­be „Schlag den Stamm­tisch“ oder „Extrem-Fun-Hang“.

Im März stel­len AKs ihre Ergeb­nis­se vor

Für vie­le Ide­en gab es in der Jugend­kon­fe­renz bereits ers­te Lösungs­vor­schlä­ge. Die­se sol­len nun in Arbeits­krei­sen wei­ter ver­folgt wer­den. Fol­gen­de Arbeits­krei­se gibt es: Bolzplatz/Soccer Point, Schwar­zes Brett/Schaukasten, Stock­u­mer Bier-Diplom, Extrem-Fun-Hang, Jugend­ver­ein, Enkel­dienst, Fes­ti­val, Jugend­raum, Schlag den Stamm­tisch, Schwimm­teich, Soci­al Media, Web­sei­te, Woh­nen und Ankom­men, Zelt­la­ger. Am 4. März 2017 um 18 Uhr wer­den die Ergeb­nis­se der Arbeits­krei­se vor­ge­stellt. Der Ort wird noch bekannt gege­ben.

  • Inter­es­sier­te, die noch mit­ar­bei­ten möch­ten, kön­nen sich per E-Mail an jukon-stockum@web.de mel­den.
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