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Stadt nützt För­de­run­gen geschickt zum Ener­gie­spa­ren

(Foto: Bernd Wachtmeister / pixelio.de )
Die Belas­tung mit Koh­len­di­oxyd ist eine Zukunfts­fra­ge für die Erde. (Foto: Bernd Wacht­meis­ter / pixelio.de )

Arns­berg. Das The­ma Ener­gie­wen­de ist auch im neu­en Jahr ein wich­ti­ges Arbeits­the­ma der Stadt Arns­berg – von der Akti­on Wär­me­bil­der aus der Luft bis hin zur LED-Beleuch­tung. Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel: „Für uns ist und bleibt die Ener­gie­ein­spa­rung und damit die Kos­ten­ein­spa­rung von beson­de­rer Bedeu­tung. Denn ein­ge­spar­te Ener­gie ist die bes­te Ener­gie. Dazu nut­zen wir geschickt unter­schied­li­che För­der­mög­lich­kei­ten und ‑instru­men­te.“

Arns­berg als bis­her ein­zi­ge Kom­mu­ne im Kreis beim „European Ener­gy Award“

Als zur­zeit kreis­weit noch ein­zi­ge Kom­mu­ne bedient sich die Stadt Arns­berg so der inhalt­li­chen und finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten des „European Ener­gy Award® – „EEA“. Der „EEA“ ist ein Manage­ment­sys­tem und führt bei ent­spre­chen­den Anstren­gun­gen zum Euro­päi­schen Güte­sie­gel für die Umset­zung einer neu­en Ener­gie- und Kli­ma­schutz­po­li­tik.  Sebas­ti­an Wit­te, ver­ant­wort­li­cher Pro­jekt­ma­na­ger im Arns­ber­ger Rat­haus, erläu­tert: „Nicht nur stadt­ei­ge­ne Gebäu­de spie­len hier eine zen­tra­le Rol­le. Es geht auch um die deut­li­che Ver­bes­se­rung sämt­li­cher Berei­che der Ener­gie­ver­wen­dung bis hin zur bes­se­ren Bera­tung der Bür­ger­schaft. Dabei gilt es, aus den gewon­ne­nen Infor­ma­tio­nen nach­hal­ti­ge Maß­nah­men zu ent­wi­ckeln, die die Ver­wen­dung von Ener­gie und den Aus­stoß von Treib­haus­ga­sen mess­bar deut­lich ver­rin­gern.“  So wer­den durch Pro­jek­te der Stadt­wer­ke Arns­berg im Bereich der Wär­me­ver­sor­gung (NASS, Stadt­wer­ke­gebäu­de) und Ener­gie­er­zeu­gung (Was­ser­kraft­werk Möh­ne­bo­gen, Pho­to­vol­ta­ik) jähr­lich über 1000 Ton­nen CO2 ein­ge­spart.

Ers­te Pro­jek­te an stadt­ei­ge­nen Gebäu­den, wie die ener­ge­ti­sche Sanie­rung des Lehr­schwimm­be­ckens Sauer­stra­ße, der Sport­hal­le Holze­ner Weg und die Fern­wär­me­ver­sor­gung der städ­ti­schen Lie­gen­schaf­ten Real­schu­le Arns­berg, Sauer­land­thea­ter und Rund­turn­hal­le mit indus­tri­el­ler Abwär­me, konn­ten erfolg­reich umge­setzt wer­den und brach­ten eben­falls kon­kre­te Erfol­ge.  An Ener­gie­kos­ten wer­den so rund 85.000 Euro jähr­lich ein­ge­spart.

Logo der Stadt Arnsberg
Logo der Stadt Arns­berg

Umstel­lung auf LED rech­net sich bereits nach fünf Jah­ren

Die Stadt Arns­berg hat sich auch der Energie‑, CO2- und Kos­ten­ein­spa­rung durch Wech­sel der Beleuch­tung auf LED (light emit­ting diode) vor­ge­nom­men. Der Lei­ter des städ­ti­schen Immo­bi­li­en­ser­vice, Wal­ter Dol­ert: „Gemein­sam mit der hei­mi­schen Leuch­ten­in­dus­trie wer­den der Eulen­kin­der­gar­ten Müsche­de, die Fami­li­en­zen­tren Nehei­mer Kopf „Kita Zip­fel­müt­ze“ und Alt­stadt „Kiga Twie­te“ sowie die Ruhr­tal­hal­le Oeven­trop auf moder­ne LED-Tech­nik umge­rüs­tet. Ins­ge­samt inves­tiert die Stadt Arns­berg an den vier Stand­or­ten rund 250.000 Euro für neue Beleuch­tungs­an­la­gen. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Umwelt, Natur­schutz, Bau und Reak­tor­si­cher­heit för­dert die Maß­nah­men mit rund 100.000 Euro. Mit der Umstel­lung wer­den Ener­gie­ein­spa­run­gen bis zu 75 % im Ver­gleich zur Alt­an­la­ge erreicht. Das ent­spricht einer jähr­li­chen CO2-Ein­spa­rung von rund 60 Ton­nen. Die Inves­ti­ti­on rech­net sich für die Stadt bereits nach fünf Jah­ren.“

Neben der Umstel­lung auf LED wird auch die Lüf­tungs­an­la­ge des Kul­tur­zen­trums Ber­li­ner Platz ener­ge­tisch saniert. Hier kom­men Lüf­tungs­ge­rä­te der Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se A+ zum Ein­satz. Außer­dem wer­den moder­ne Gerä­te zur Wär­me­rück­ge­win­nung instal­liert.  Der Bun­des­um­welt­mi­nis­ter för­dert die­se Bau­maß­nah­me mit rd. 185.000 €. Der städ­ti­sche Eigen­an­teil beträgt 690.000 €. Die gesam­te Ener­gie­ein­spa­rung beträgt deut­lich über 40%, was zu einer CO2-Ein­spa­rung von nahe­zu 80 Ton­nen pro Jahr führt.

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