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Stadt Arnsberg würdigt lokale Initiativen mit dem „Arnsberger Inklusionspreis 2022“

Rund um die Vor­be­rei­tung der Aus­schrei­bung zum „Arns­ber­ger Inklu­si­ons­preis 2022“ hat sich ein Orga­ni­sa­ti­ons­team aus dem Krei­se der BIV gebil­det. Dabei sind (v.l.n.r.) Clau­dia Schrieck (Cari­tas), Micha­el Voss (För­der­ver­ein Wen­de­punkt e.V.), Kat­ja Som­mer (Cari­tas), Tho­mas Binn­berg (Glücks­kin­der e.V. TV Arns­berg), Cari­na Rött­gers (Sozi­al­werk St. Georg), Doris Feindt-Pohl, Beauf­trag­te für Men­schen mit Behin­de­rung der Stadt Arns­berg sowie Dani­el Albers (Ergän­zen­de unab­hän­gi­ge Teil­ha­be­be­ra­tung, EUTB, Arns­berg-Sun­dern). (Foto: Stadt Arnsberg)

Arns­berg. Die Coro­na-Pan­de­mie ver­bun­den mit Lock­down und wei­te­ren Ein­schrän­kun­gen hat vor allem den Men­schen mit Behin­de­run­gen die Teil­nah­me am gesell­schaft­li­chen Leben erschwert. Trotz­dem gab es wäh­rend der Pan­de­mie eini­ge Initia­ti­ven und Pro­jek­te, die gehol­fen haben, Bar­rie­ren abzu­bau­en und die Inklu­si­on vor­an zu brin­gen. Die­se wür­digt die Stadt Arns­berg jetzt ein­ma­lig mit dem „Arns­ber­ger Inklu­si­ons­preis 2022“, der die posi­ti­ven Bei­spie­le aus der Stadt Arns­berg beson­ders berück­sich­ti­gen wird. Der Inklu­si­ons­preis wird zum The­ma „Nach und trotz Covid-19 – Gemein­sam in Arns­berg – Für ein lie­bens­wer­tes und inklu­si­ves Arns­berg“ aus­ge­schrie­ben. Bewer­bun­gen kön­nen bis zum 31. Okto­ber 2022 ein­ge­reicht wer­den. Die Gala mit Ver­lei­hung der Prei­se fin­det am 2. Dezem­ber 2022 in Arns­berg statt.

Inklusion fördern – Barrieren abbauen

Unter der Fra­ge „Wie kön­nen wir bes­ser wei­ter machen?“ ruft die Ver­tre­tung für Men­schen mit Behin­de­run­gen der Stadt Arns­berg (BIV) Initia­ti­ven und Trä­ger von Pro­jek­ten auf, die sich bereits mit ihren Ideen zur Inklu­si­on und dem Abbau von Bar­rie­ren für Men­schen mit Behin­de­run­gen auf den Weg gemacht haben. Noch bis zum 31. Okto­ber kön­nen Bewer­bun­gen zur Teil­nah­me am Arns­ber­ger Inklu­si­ons­preis von den Initia­ti­ven sel­ber oder von Drit­ten ein­ge­reicht wer­den. Die Aus­schrei­bung spricht ins­be­son­de­re Ver­ei­ne, Ver­bän­de, Selbst­hil­fe­grup­pen oder Initia­ti­ven aus der Stadt Arns­berg an, die hier im Sin­ne der Aus­schrei­bung tätig gewor­den sind.

Kriterien der Jury-Beurteilung

Eine Jury um die Beauf­trag­te für Men­schen mit Behin­de­run­gen der Stadt Arns­berg, Doris Feindt-Pohl, berück­sich­tigt bei den Bewer­bun­gen den Bezug der Akti­vi­tä­ten zur Stadt Arns­berg und den dort leben­den Men­schen. Kri­te­ri­en sind zudem die Bar­rie­re­frei­heit der Akti­vi­tät sowie die Stär­kung der gleich­be­rech­tig­ten Teil­ha­be von Men­schen mit Behin­de­rung. Fer­ner wird die Über­tra­gung von Ver­ant­wor­tung und Stär­kung der Selbst­stän­dig­keit von Men­schen mit Behin­de­rung, die Ver­bes­se­rung der Bezie­hun­gen zwi­schen Men­schen mit und ohne Behin­de­rung in der Stadt Arns­berg sowie die Dau­er­haf­tig­keit und der Fort­be­stand der Akti­vi­tät für einen län­ge­ren Zeit­raum in Arns­berg berück­sich­tigt. Zudem soll­te die für den Inklu­si­ons­preis vor­ge­stell­te Akti­vi­tät in Arns­berg ein­zig­ar­tig sein.

Voraussetzungen zur Teilnahme

Wich­tigs­te Vor­aus­set­zung für eine Teil­nah­me an der Aus­schrei­bung ist, dass sich die Akti­vi­tät für ein inklu­si­ves Mit­ein­an­der und die Chan­cen­gleich­heit von Men­schen mit und ohne Behin­de­run­gen in der Stadt Arns­berg ein­setzt. Wei­te­re Vor­aus­set­zung ist, dass die Akti­vi­tät die eigen­ver­ant­wort­li­che Teil­ha­be von Men­schen mit Behin­de­run­gen am Leben und in der Gemein­schaft der Stadt Arns­berg im Jahr 2022 geför­dert wur­de oder noch wird. Bei der Bewer­tung der ein­ge­reich­ten Vor­schlä­ge kön­nen nur bereits lau­fen­de Akti­vi­tä­ten und Ange­bo­te in der Stadt Arns­berg ein­ge­reicht wer­den. In die Zukunft gerich­te­te Pro­jek­te kön­nen im Zusam­men­hang mit die­sem Inklu­si­ons­preis nicht berück­sich­tigt werden.

Initia­ti­ven und Ver­bän­de, die sich am „Arns­ber­ger Inklu­si­ons­preis 2022“ betei­lig­ten möch­ten, müs­sen bei der Bewer­bung den Namen der Akti­vi­tät nen­nen und ein Kurz­be­schrei­bung for­mu­lie­ren. Die­se kann auch mit geeig­ne­ten Mate­ria­li­en (Kon­zept, Pres­se­be­rich­te, Fotos, Links usw.) ergänzt wer­den. Für die Teil­nah­me an der Bewer­bung sind Anga­ben zum Ansprechpartner/der Ansprech­part­ne­rin, Ver­eins- oder Initia­ti­ven-Name, die voll­stän­di­ge Adres­se mit Tele­fon­num­mer, E‑Mail-Adres­se und ggfs. Namen der Web­site erforderlich.

Die Bewer­bung steht unter der Schirm­herr­schaft von Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner und der Lan­des­be­auf­trag­ten für Men­schen mit Behin­de­run­gen und Patient*innen (LBBP) in Nord­rhein-West­fa­len, Clau­dia Middendorf.

Der Aus­schrei­bungs­text, die Bewer­ber-Regu­la­ri­en, sowie ein Bewer­ber­bo­gen fin­det sich auf der Home­page der Stadt Arns­berg: https://www.arnsberg.de/menschen-mit-behinderung/index.php

Bewer­bun­gen für den „Arns­ber­ger Inklu­si­ons­preis 2022“ sind noch bis zum 31. Okto­ber 2022 an fol­gen­de Adres­se mög­lich bei:

Frau Doris Feindt-Pohl
Behin­der­ten­be­auf­trag­te der Stadt Arnsberg
Cle­mens-August-Stra­ße 20
59821 Arns­berg Mail: d.feindt-pohl@arnsberg.de
Tele­fon: 02932 / 201 1309
Fax: 02932 / 201 77 1309

 

 

 

 

 

(Quel­le: Stadt Arnsberg)

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