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SPD will Einführung von Rasengräbern prüfen lassen

Wegen der ver­än­der­ten Fried­hofs­kul­tur will die SPD Rasen­grä­ber prü­fen las­sen. (Sym­bol-Foto:: NicoLe­He / pixelio.de)

Sun­dern. „Das Rasen­grab ist zuneh­mend eine Alter­na­ti­ve zu den klas­si­schen Bestat­tungs­for­men gewor­den. Auch in Sun­dern gibt es immer öfter Nach­fra­gen nach die­ser Bestat­tungs­mög­lich­keit“, sagt Jens Kunen, SPD-Frak­ti­ons­vi­ze und Vor­sit­zen­der des zustän­di­gen Aus­schus­ses. „In Sun­dern fehlt es aber an ent­spre­chen­den Ange­bo­ten. Die SPD-Frak­ti­on greift die­ses Anlie­gen auf und bit­tet in einem Antrag die Ver­wal­tung Wege auf­zu­zei­gen, wie mög­lichst schnell ent­spre­chen­de Ange­bo­te in Sun­dern gemacht wer­den können.“

Änderung der Friedhofskultur

In der Antrags­be­grün­dung schreibt die SPD: „Fami­li­en­struk­tu­ren haben sich im Lau­fe der Zeit gewan­delt. Die Mit­glie­der einer Fami­lie leben nicht sel­ten weit von­ein­an­der ent­fernt. Dies hat Kon­se­quen­zen in vie­len Berei­chen des Lebens, so auch auf die Fried­hofs­kul­tur. Grä­ber kön­nen häu­fig von den Fami­li­en­mit­glie­dern nicht mehr ange­mes­sen gepflegt wer­den. Um die­sem Wan­del der fami­liä­ren Ver­hält­nis­se zu begeg­nen, bie­ten vie­le Städ­te und Gemein­den inzwi­schen neue Grab­for­men, näm­lich soge­nann­te Rasen­grä­ber an. Die­se moder­nen Grab­ar­ten sind beson­ders pfle­ge­arm oder sogar pflegefrei.“

Mögliche Standorte und Preis prüfen

„Ins­be­son­de­re geht es dar­um auf­zu­zei­gen, auf wel­chen Fried­hö­fen im Stadt­ge­biet sol­che Rasen­grä­ber ange­legt wer­den kön­nen und zu wel­chem Preis sie ange­bo­ten wer­den könn­ten“, so Kunen wei­ter. Der Antrag soll in der nächs­ten Sit­zung des zustän­di­gen Fach­aus­schus­ses behan­delt werden.

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