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Sparkassenstiftung: Neues Forschungsboot für die Ökologische Station am Sorpesee

Das neue For­schungs­boot „Cyclops“ im Ein­satz: Jani­na von Prze­woski (Kurs­lei­te­rin), Mat­thi­as Cram­me (Leh­rer Frie­den­schu­le Hamm), Richard Mül­ler, Kevin Schnitz­ler (Haus­lei­tung Jugend­her­ber­ge), Mat­thi­as Brägas (Spar­kas­sen­stif­tung), Kai Har­tel (Kurs­lei­tung). Im Boot sitzt Jens Schel­te (Kurs­lei­tung) zusam­men mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Frie­dens­schu­le aus Hamm. (Foto: Spar­kas­se Arnsberg-Sundern)

Sun­dern. Die Öko­lo­gi­sche Sta­ti­on am Sor­pe­see freut sich über ihr neu­es For­schungs­boot „Cyclops“. Mög­lich gemacht hat es die Stif­tung der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern, die die Kos­ten in Höhe von 2.500 Euro über­nom­men hat.

Cyclops ersetzt über 20 Jahre alte Kunststoffboote

Die Neu­an­schaf­fung des For­schungs­boo­tes war drin­gend not­wen­dig gewor­den, da die bis­he­ri­gen Kunst­stoff­boo­te nach über 20 Jah­ren ihre Diens­te erfüllt hat­ten und nach und nach kaputt­gin­gen. Das neue For­schungs­boot ist aus Alu­mi­ni­um und deut­lich lang­le­bi­ger als sei­ne Vor­gän­ger. Das Boot ist für fünf Per­so­nen zuge­las­sen und bie­tet aus­rei­chend Platz für Forschungsausrüstung.

Gewässerökologische Untersuchungen im Biologie-Leistungskurs

Das For­schungs­boot wird vor­ran­gig von Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus der Ober­stu­fe genutzt. Im Zuge des Bio­lo­gie-Leis­tungs­kur­ses wird die Aqua­ti­sche Öko­lo­gie (Öko­lo­gie des ste­hen­den Gewäs­sers) unter­sucht. Mit Hil­fe eines Schöp­fers (Kran am Boot) wer­den Was­ser­pro­ben aus ver­schie­de­nen Tie­fen des Sor­pe­sees genom­men. Die jun­gen For­scher mes­sen dabei auch den Sauer­stoff­ge­halt des Wassers.

400-fache Vergrößerung

Die genom­me­nen Was­ser- bzw. Plank­ton­pro­ben wer­den von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern in der Fol­ge in der Öko­lo­gi­schen Sta­ti­on mit Hil­fe von Mikro­sko­pen unter­sucht. Mit bis zur 400-facher Ver­grö­ße­rung fin­den sie ver­schie­de­ne Orga­nis­men des Sees. Bis zu 80–100 ver­schie­de­ne Plank­ton­ar­ten sind dabei in der Sor­pe zu fin­den. Durch ver­schie­de­ne Fil­tra­tio­nen kön­nen die Schü­ler auch den Gehalt von Mine­ral­stof­fen wie Phos­phat, Eisen oder Nitrat bestim­men. Der Auf­ent­halt in der Öko­lo­gi­schen Sta­ti­on ist für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine tol­le Erfah­rung. Sie kön­nen den in der Schu­le ver­mit­tel­ten Stoff in der Pra­xis anwen­den und austesten.

Zuwendungen sichern Fortbestand

Die For­schungs­grup­pen zah­len wäh­rend ihres Auf­ent­halts an der Sor­pe ledig­lich einen klei­nen Eigen­be­trag für die Ver­brauchs­ma­te­ria­li­en der Öko­lo­gi­schen Sta­ti­on. Die Ver­ant­wort­li­chen freu­en sich daher über jede Art von Zuwen­dun­gen für den Fort­be­stand ihrer Sta­ti­on (Infor­ma­tio­nen unter www.oeko-sorpe.de). Die Freu­de über die Spen­de der Spar­kas­sen­stif­tung war dem­zu­fol­ge beson­ders groß.

 

 

(Quel­le: Spar­kas­se Arnsberg-Sundern)

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