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Sechs RPs ver­ab­schie­den ihre treue Sekretärin

2013-11-29-Arnsberg-7RPs
Arns­ber­ger Regie­rungs­prä­si­den­ten aus vier Jahr­zehn­ten und ihre gemein­sa­me Sekre­tä­rin: (v. l. )Wolf­ram Kusch­ke, Richard Grün­schlä­ger, Rag­hilt Ber­ve, Hel­mut Die­gel, Bär­bel Krie­ger, Fritz Zieg­ler und Gerd Bol­ler­mann (Foto: Schlüchtermann)

Arns­berg. (des) Was für ein Anlass, dass sich heu­te fünf ehe­ma­li­ge Regie­rungs­prä­si­den­ten und der amtie­ren­de im Gäs­te­haus der Bezirks­re­gie­rung in der Weding­hau­ser Stra­ße 19 ein­ge­fun­den haben: Bis auf Rena­te Drew­ke, die sich wegen „drin­gen­der Ter­mi­ne“ ent­schul­di­gen ließ, waren Fritz Zieg­ler, Richard Grün­schlä­ger, Rag­hilt Ber­ve, Wolf­ram Kusch­ke, Hel­mut Die­gel und Gerd Bol­ler­mann erschie­nen, um ihre gemein­sa­me Sekre­tä­rin Bär­bel Krie­ger in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand zu ver­ab­schie­den. Nach 45 Jah­ren Treue zur Bezirks­re­gie­rung, davon 40 Jah­re für acht Regie­rungs­prä­si­den­tin­nen und ‑prä­si­den­ten eine loya­le und uner­müd­li­che Mit­ar­bei­te­rin, beginnt für sie jetzt die pas­si­ve Pha­se der Alters­teil­zeit. Für ihre beson­de­re beruf­li­che Lebens­leis­tung sag­ten vie­le Beglei­ter am Frei­tag „Dan­ke“. Die Pres­se­ab­tei­lung hat­te ihr ein selbst­ge­stal­te­tes Buch über­reicht, in dem sich alle Prä­si­den­tin­nen und Prä­si­den­ten mit einem per­sön­li­chen Brief an ihren „Guten Geist“ ver­ewigt hatten.

Begon­nen hat­te Bär­bel Krie­ger im Chef­zim­mer der Regie­rung als 20-jäh­ri­ge Ver­tre­tung. RP war 1973 der inzwi­schen ver­stor­be­ne Ernst Schlens­ker. „Ich war damals schreck­lich auf­ge­regt, aber Ernst Schlens­ker war zu mir wie ein Vater“, hat­te Bär­bel Krie­ger in einem frü­he­ren WR-Zei­tungs­in­ter­view berich­tet. Per­fek­tio­niert hat­te Bär­bel Krie­ger dann ihr Hand­werk unter Fritz Zieg­ler, der von 1973 bis 1977 an der Sei­bert­z­stra­ße regier­te. Zieg­ler hielt ges­tern auch die Lau­da­tio. Auf Zieg­ler folg­te Richard Grün­schlä­ger von 1977 bis 1990 als Regie­rungs­prä­si­dent. Nach Grün­schlä­ger kam die ers­te Prä­si­den­tin: Dr. Rag­hilt Ber­ve. Die Chef­se­kre­tä­rin indes blieb. Nie­mand woll­te auf sie ver­zich­ten. Auch Hel­mut Die­gel nicht, der ers­te Regie­rungs­prä­si­dent auf CDU-Ticket. Die­gel gestand ges­tern, dass zu Beginn sei­ner Amts­zeit eigent­lich Bär­bel Krie­ger regiert habe, weil er die ers­ten Wochen von „Tuten und Bla­sen“ kei­ne Ahnung gehabt habe. Ein Geständ­nis, das ges­tern erst­mals die Öffent­lich­keit erreich­te. Nach Die­gel kam Gerd Bol­ler­mann im Jah­re 2010. Nach fast vier­jäh­ri­ger Zusam­men­ar­beit schwärmt der Dort­mun­der in höchs­ten Tönen von sei­ner schei­den­den Sekre­tä­rin. Und nicht nur ein­mal wur­de ges­tern ihr Erfolgs­re­zept preis­ge­ge­ben: Abso­lu­te Loya­li­tät und Ver­trau­en. Das haben alle acht geschätzt.

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