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Preisträger:innen des Westenergie Umwelt- und Klimaschutzpreises 2022 ausgezeichnet

Die Sieger:innen des Umwelt- und Kli­ma­schutz­prei­ses 2022 (Röhr­schu­le Hüs­ten, SGV – Abtei­lung Arns­berg e. V. und die Grund­schu­le und das Fami­li­en­bü­ro Moos­fel­de)  und der Aner­ken­nungs­preis­trä­ger Rolf Schön­hardt, freu­en sich über die Aus­zeich­nung. (Foto: Stadt Arnsberg)

Arns­berg. Mar­git Hie­ro­ny­mus als Stell­ver­tre­te­rin des Bür­ger­meis­ters Ralf Paul Bitt­ner und Johan­nes Kobe­lo­er als Ver­tre­ter des Unter­neh­mens West­ener­gie AG haben heu­te, Diens­tag, 8. Novem­ber 2022, die Preisträger:innen des Umwelt- und Kli­ma­schutz­preis 2022 der Stadt Arns­berg im His­to­ri­schen Rat­haus in Arns­berg ausgezeichnet.

Drei Preisträger:innen mit Preisgeldern prämiert

Eine Jury bestehend aus Vertreter:innen der Rats­frak­tio­nen, der Ver­wal­tung und des Unter­neh­mens West­ener­gie hat unter den dies­jäh­ri­gen Wett­be­werbs­teil­neh­men­den drei Bewer­bun­gen mit Preis­gel­dern von ins­ge­samt 5.000 Euro prä­miert. Der Preis wird in der Regel jähr­lich ver­ge­ben und unter­stützt nach­hal­ti­ge und umwelt­ver­bes­sern­de Pro­jek­te in Arns­berg. „Die Ver­ga­be des Umwelt- und Kli­ma­schutz­prei­ses in der Stadt Arns­berg ist seit vie­len Jah­ren ein wich­ti­ger Bau­stein der akti­ven Ver­mitt­lung unse­rer Kli­ma­schutz­an­lie­gen. Wir freu­en uns auch in die­sem Jahr wie­der über die vie­len gut durch­dach­ten Vor­schlä­ge, mit denen die Bewerber:innen sich bei der Jury vor­ge­stellt haben“, sagt der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bittner.

Röhrschule Hüsten überzeugt Jury mit Lehrplan für nachhaltige Entwicklung

Das mit 2.500 Euro am höchs­ten prä­mier­te Pro­jekt stammt von der Röhr­schu­le in Hüs­ten. Das The­ma „Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung“ ist als Quer­schnitts­auf­ga­be für alle Fächer im Lehr­plan der Grund­schu­le auf­ge­nom­men wor­den. In einem ers­ten Schritt haben die Kin­der die 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le der UN ken­nen­ge­lernt und über­legt, wel­che Pro­jek­te sie selbst in ihrem Lebens­um­feld ansto­ßen kön­nen, um die Zie­le in klei­nen Schrit­ten zu errei­chen. Lau­fen­de Pro­jek­te wer­den von einer Schul­ge­nera­ti­on an die nach­fol­gen­de über­ge­ben, sodass Pro­jek­te fort­ge­führt wer­den. Eine Pro­jekt­grup­pe setzt sich für die Müll­tren­nung an der Schu­le ein. Zuvor wur­de der anfal­len­de Müll in den Klas­sen in einer Ton­ne gesam­melt. Eine Tren­nung erfolg­te nicht. Die Schüler*innen for­der­ten ein Müll­trenn­sys­tem ein und boten an die wöchent­li­che Ent­lee­rung der Ton­nen in den Klas­sen­räu­men zu über­neh­men. Das Pro­jekt initi­ier­te wei­te­re Über­le­gun­gen das Abfall­auf­kom­men bereits im Ansatz zu reduzieren.

Streuobstwiese der SGV – Abteilung Arnsberg e.V.

Die SGV – Abtei­lung Arns­berg e.V. wur­den mit einem Preis­geld in Höhe von 1.500 Euro prä­miert. Bereits 2019 hat die SGV – Abtei­lung Arns­berg eine 4.400 m2 gro­ße, exten­siv genutz­te Streu­obst­wie­se am Kuh­weg über­nom­men. Die Pfle­ge der Obst­bäu­me als Nek­tar­pflan­zen für Insek­ten, als Brut­ha­bi­tat für Vögel und Insek­ten, die Wei­ter­ent­wick­lung der Wild­blu­men­ar­ten auf der exten­siv gemäh­ten Wie­se sowie die För­de­rung der alten Kul­tur­obst­sor­ten sind die Haupt­ziel­set­zun­gen des Pro­jek­tes. Inner­halb von drei Jah­ren wur­den 250 Arbeits­stun­den z.B. für die Ent­bu­schung der Wie­sen­flä­che, Anle­gen einer Hecke oder den Obst­baum­schnitt geleistet.

Bienenprojekt der Grundschule und des Familienbüros Moosfelde

Die Grund­schu­le und das Fami­li­en­bü­ro Moos­fel­de wur­den für ihr Bie­nen­pro­jekt aus­ge­zeich­net. Das Kin­der­par­la­ment der Grund­schu­le enga­giert sich ver­stärkt für Bie­nen und ande­re Insek­ten sowie für den Schutz der Arten­viel­falt. In ihrem Wohn­quar­tier haben die Kin­der fest­ge­stellt wie wenig Nah­rung für die Bie­nen auf gro­ßen Flä­chen sowie in den Vor­gär­ten zu fin­den war. Die Kin­der haben dar­auf­hin auf dem Schul­hof einen „Bie­nen­fut­ter-Auto­ma­ten“ auf­ge­stellt. Der ehe­ma­li­ge Kau­gum­mi­au­to­mat ent­hält klei­ne Kap­seln mit Pflan­zen­sa­men. Zusätz­lich wird ein klei­nes Blu­men­beet auf dem Schul­hof ange­legt. Die Jury ver­gab für die­ses Pro­jekt 1.000 Euro und ver­bin­det dabei auch die Hoff­nung auf Nach­ah­mung für das Grund­an­lie­gen des Projektes.

Rolf Schönhardt erhält Anerkennungspreis

Einen Aner­ken­nungs­preis ver­gab die Jury an Rolf Schön­hardt aus Hüs­ten. An einem Abschnitt der Röhr und des Ham­mer­gra­bens sam­melt er seit Jah­ren regel­mä­ßig ins­be­son­de­re Plas­tik­ab­fäl­le ein. Der Aner­ken­nungs­preis ist mit einem Sach­preis (Gut­schei­ne – Arns­ber­ger Shop­ping­cards sowie Frei­zeit­bad NASS) verbunden.

Umwelt- und Klimaschutzpreis fördert Bewusstsein für Umweltthemen

Für den Koope­ra­ti­ons­part­ner West­ener­gie freut sich Johan­nes Kobe­lo­er über die ein­ge­reich­ten Bewer­bun­gen: „Auch in die­sem Jahr hat sich wie­der gezeigt, dass sich vie­le Men­schen und Insti­tu­tio­nen in der Stadt Arns­berg für die The­men Kli­ma und Umwelt ein­set­zen. Es ist immer wie­der eine Freu­de zu sehen, wie viel­fäl­tig und zukunfts­ori­en­tiert die Pro­jek­te sind. Es ist wich­tig, mit dem West­ener­gie Kli­ma­schutz­preis vor Ort ein Bewusst­sein für Umwelt­the­men schaf­fen zu können.“

Hintergrund

Die Stadt Arns­berg ver­gibt den „Umwelt­preis“, spä­ter den „Umwelt- und Kli­ma­schutz­preis“ seit 1987. Bereits seit 1999 erfolgt dies in Koope­ra­ti­on mit dem Unter­neh­men West­ener­gie bzw. des­sen Vor­gän­ger­un­ter­neh­men. West­ener­gie bie­tet ihren Part­ner­kom­mu­nen im Ver­sor­gungs­ge­biet die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung eines sol­chen Prei­ses an. Jähr­lich machen bun­des­weit rund 450 Städ­te und Gemein­den mit und ver­ge­ben in Koope­ra­ti­on mit West­ener­gie den Kli­ma­schutz­preis. Ins­ge­samt konn­ten so bereits meh­re­re tau­send Pro­jek­te aus­ge­zeich­net wer­den. Die Bewer­bun­gen gehen direkt an die jewei­li­ge Kommune.

Mitglieder der Jury waren:

  • Klaus Hum­pe, CDU
  • Frank Neu­haus, SPD
  • Anna Fal­co­ne, Die FRAK­TI­ON / Die PARTEI
  • Moni­ka Schlink­mann, FDP
  • Otto Strauß, AfD
  • Johan­nes Kobe­lo­er, West­ener­gie AG
  • Klaus Fröh­lich, Stadt Arns­berg – Fach­dienst Zukunfts- und Stra­te­gie­bü­ro Nachhaltigkeit
  • Die­ter Ham­mer­schmidt, Stadt Arns­berg – Fach­dienst Umwelt | Ressourcenschutz

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Stadt Arnsberg)

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