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Lau­ren­tia­num fei­ert: „Auf die nächs­ten 375 Jah­re!“

Fest­akt 375 Jah­re Lau­ren­tia­num: von links Schü­ler­ver­tre­ter Bas­ti­an Han­nap­pel, stellv. Schul­lei­te­rin Vere­na Ver­spohl, Regie­rungs­prä­si­dent Hans-Josef Vogel, Schul­lei­te­rin Bea­te Nord­mann, Bür­ger­meis­ter Ralf Bitt­ner, Schü­ler­ver­tre­te­rin Anna-Maria Baul­mann, Ex-Schul­lei­ter Klaus Ull­rich und För­der­ver­eins­vor­sit­zen­der Dr. Vol­ker Verch. (Foto: Lau­ren­tia­num)

Arns­berg. Das heu­ti­ge Gym­na­si­um Lau­ren­tia­num wur­de vor 375 Jah­ren am 1. Novem­ber 1643 unter dem Namen Lau­ren­tia­no Nor­ber­ti­num als „höhe­re Schu­le“ von den Prä­mons­tra­ten­sern des Klos­ters Weding­hau­sen gegrün­det. Mit einem fei­er­li­chen Got­tes­dienst in der St. Lau­ren­ti­us-Propstei­kir­che und dem anschlie­ßen­den Fest­akt in der Bür­ger­schüt­zen­hal­le wur­de nun die­ser lan­gen und tra­di­ti­ons­rei­chen Schul­ge­schich­te gedacht.

Schul­tra­di­ti­on reicht wohl 720 Jah­re zurück

Der öku­me­ni­sche Got­tes­dienst zum Schul­ju­bi­lä­um stand unter dem Mot­to „Erin­ne­rung & Dank – Ermu­ti­gung & Auf­trag“ und wur­de stim­mungs­voll von dem Schul­chor unter Betei­li­gung von Schü­le­rin­nen und Schü­lern, Leh­re­rin­nen und Leh­rern und Eltern musi­ka­lisch beglei­tet. Am Kla­vier spiel­te Ange­li­ka Ritt-Appel­hans, die Musik­leh­re­rin­nen Andrea Nie­mand und Anna-Sophie Stark tru­gen mit Instru­men­tal­mu­sik zum Gelin­gen bei. Im Anschluss an den Got­tes­dienst folg­te der offi­zi­el­le Fest­akt in der Fest­hal­le. Schul­lei­te­rin Bea­te Nord­mann begrüß­te Ver­tre­ter der Schü­ler­schaft, der Eltern­schaft und des Kol­le­gi­ums, den ehe­ma­li­gen Schul­lei­ter Klaus Ull­rich, Ver­tre­ter ande­rer Schu­len, der Ver­wal­tung, der Stadt und der Poli­tik. Sie stell­te in ihrer Rede fest, dass Lau­ren­tia­ner zu sein auch für vie­le Arns­ber­ger zur eige­nen Fami­li­en­ge­schich­te gehört.

Das Gym­na­si­um Lau­ren­tia­num in Arns­berg. (Foto: oe)

In den dar­auf fol­gen­den Reden der bei­den Schü­ler­ver­tre­ter Anna Maria Baul­mann und Mal­te Sit­tig, des Regie­rungs­prä­si­den­ten Hans-Josef Vogel, des Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins Dr. Vol­ker Verch sowie des Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ters Ralf Paul Bitt­ner wur­de neben ande­ren, auch aktu­el­len Aspek­ten immer wie­der auf die lan­ge Tra­di­ti­on des Gym­na­si­ums ver­wie­sen. Und die Recher­che in den Archi­ven ergab, dass der Schul­stand­ort am Klos­ter Weding­hau­sen noch älter zu sein scheint, so ver­riet Regie­rungs­prä­si­dent Hans-Josef Vogel und brach­te zum Geschenk auch gleich als Beweis­stück die alte Urkun­de mit, in der in einer Zeu­gen­auf­lis­tung ein ehe­ma­li­ger Pri­or des Klos­ters als Lei­ter einer Schu­le aus­ge­sagt haben soll. Somit scheint zumin­dest der Schul­stand­ort sogar min­des­tens 720 Jah­re alt zu sein.
Die Fest­lich­kei­ten wur­den unter­malt durch ver­schie­de­ne musi­ka­li­sche Bei­trä­ge. So sang zunächst Madi­ta Men­ge „I see fire“ mit Gitar­ren­be­glei­tung durch Micha­el Dee und Jochen Dick­gre­ber. Spä­ter trug Arta Saphiu, Schü­le­rin der Klas­se 8, die Arie für Sopran „Ah, spieg­ar­ti, oh Dio“ von Wolf­gang Ama­de­us Mozart gekonnt vir­tu­os vor, beglei­tet am Kla­vier von Andrea Nie­mand. Die bei­den Lau­ren­tia­ner Musik­leh­re­rin­nen spiel­ten „Moon River“ und „New York, New York“ als Duo am Saxo­phon und Kla­vier. Auf die nächs­ten 375 Jah­re!
 

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