- Anzeige -

Kunstverein hilft, junge Generation für Stadt zu gewinnen

" I wish I was there" ist dieses Foto von Hadas Tapouchi betitelt, das der Kunstverein in seiner Ausstellung "Fernweh" zeigt.
“ I wish I was the­re“ ist die­ses Foto von Hadas Tapou­chi beti­telt, das der Kunst­ver­ein in sei­ner Aus­stel­lung „Fern­weh“ zeigt.

Arns­berg. Der Kunst­ver­ein Arns­berg schließt sein Aus­stel­lungs­jahr wie­der mit der tra­di­tio­nel­len Jah­res­ga­ben-Grup­pen­aus­stel­lung ab und lädt alle Kunst­freun­de zur Eröff­nung am Frei­tag, 29. Novem­ber um 19 Uhr in sei­nen Räu­men am Neu­markt ein. Die Jah­res­aus­stel­lung des Kunst­ver­eins mit dem Titel „Fern­weh“ ver­weist auf fer­ne Orte und das ver­füh­re­ri­sche Frem­de. Sie zeigt Wer­ke von 13 Künst­lern, die 2013 im Kunst­ver­ein, im Licht­haus und im Öffent­li­chen Raum aus­ge­stellt haben. Mit dabei sind Cle­mens Botho-Gold­bach, Fran­zis­ka Fur­ter, Andre­as Grei­ner & Fabi­an Knecht, Hadas Tapou­chi, Nina Hoff­mann, The­re­sa Kamp­mei­er, Andre­as Koch, Bet­ti­na Marx, Pie­tro San­gui­ne­ti, Vivia­ne Sas­sen, Sant­ia­go Sier­ra und Dia­na Sirianni.

„Der Titel Fern­weh reflek­tiert auch die jugend­li­che Abwan­de­rung aus Arns­berg,“ erläu­tert Kath­rin Ueber­holz vom Kunst­ver­ein. Die Stadt habe nun mal kei­ne Uni­ver­si­tät oder Hoch­schu­le und für vie­le Jugend­li­che sei der Schritt in die Fer­ne sehr wich­tig und nach­voll­zieh­bar. „Trotz­dem,“ so Ueber­holz, “ ver­mis­sen wir unse­re Jugend und wün­schen uns sehr, sie wie­der für die Stadt gewin­nen zu kön­nen. Haben wir eine Chance?“

Der Kunst­ver­ein jeden­falls will hel­fen, die­se Chan­ce zu nut­zen und gibt dem Pro­blem eine eige­ne Dimen­si­on, indem Schü­ler aus den benach­bar­ten Schu­len zum fes­ten Team gehö­ren. Neben der Geschäfts­füh­re­rin Kath­rin Ueber­holz und dem Künst­le­ri­schen Lei­ter Vla­do Vel­kov sind im Kunst­ver­ein ein Dut­zend Jugend­li­che tätig, die ein brei­tes Auf­ga­ben­spek­trum  über­neh­men – von Auf­sicht, Auf- und  Abbau, Audio und Video bis Künst­ler­be­treu­ung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Kunst­ver­mitt­lung. „Damit hat sich die Funk­ti­on des Kunst­ver­eins auch zur kul­tu­rel­le Bil­dungs­stät­te ver­än­dert und wir möch­ten auf die damit ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen hin­wei­sen,“ so Kath­rin Ueber­holz. „Die Schü­ler wer­den hier in die Fein­hei­ten der Kunst­ver­mitt­lung ein­ge­führt, um uns nur wenig spä­ter in Rich­tung Uni zu ver­las­sen. Aktu­ell arbei­tet im Kunst­ver­ein die drit­te Genera­ti­on von Schülern.“

Ter­min: Aus­stel­lung, Fern­weh, Kunst­ver­ein Arns­berg, König­str. 24, Eröff­nung Frei­tag, 29. Novem­ber, 19 Uhr, Dau­er 29. Novem­ber bis 12. Janu­ar 2014, Öff­nungs­zei­ten­Mi-Fr 17.30–19 Uhr, So 11–15 Uhr und n.V., Info: www.kunstverein-arnsberg.de

Teilen Sie diesen Beitrag oder unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit via Paypal:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

- Anzeige -
Anzeige
- Anzeige -

Kontakt zur Redaktion

redaktion@blickpunktASM.de