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Kleinbrände halten Arnsberger Feuerwehr in Neujahrsnacht in Atem

Löscharbeiten nach dem Brand einer Hecke in der Neheimer Franz-Stock-Straße. (Foto: Feuerwehr Arnsberg)
Lösch­ar­bei­ten nach dem Brand einer Hecke in der Nehei­mer Franz-Stock-Stra­ße. (Foto: Feu­er­wehr Arnsberg)

Arns­berg. „In die­ser Neu­jahrs­nacht hiel­ten ins­ge­samt sie­ben Brand­ein­sät­ze und zwei Aus­lö­sun­gen der Brand­mel­de­an­la­ge der Tief­ga­ra­ge am Arns­ber­ger Neu­markt die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr im Arns­ber­ger Stadt­ge­biet in Atem,“ berich­tet Feu­er­wehr­spre­cher Peter Krä­mer. „Der Schwer­punkt der gemel­de­ten Brän­de, die fast alle zum Glück klei­ne­ren Aus­ma­ßes waren, lag wie im Vor­jahr erneut in den Stadt­tei­len Arns­berg und Neheim.“
Bereits am Nach­mit­tag des Sil­ves­ter­ta­ges hat­te die Brand­mel­de­an­la­ge der Alt­stadt­ga­ra­ge am Neu­markt um 16.41 Uhr die Feu­er­wehr auf den Plan geru­fen. „Sie war durch den Rauch eines Feu­er­werks­kör­pers aus­ge­löst wor­den, der von unbe­lehr­ba­ren Van­da­len in einen dor­ti­gen Abfall­ei­mer gewor­fen wor­den war,“ so Krä­mer. Die Ein­satz­kräf­te muss­ten nicht mehr eingreifen.
Löscharbeiten nach dem Brand einer Hecke in der Neheimer Franz-Stock-Straße. (Foto: Feuerwehr Arnsberg)
Lösch­ar­bei­ten nach dem Brand einer Hecke in der Nehei­mer Franz-Stock-Stra­ße. (Foto: Feu­er­wehr Arnsberg)

Hecke brannte auf zehn Meter und Feuer bedrohte Haus

Um 23.54 Uhr wur­de die Feu­er­wehr zu einem Brand­ein­satz in die Nehei­mer Franz-Stock-Stra­ße geru­fen. Dort brann­te eine Hecke in der Nähe der Haus­wand eines Zwei­fa­mi­li­en­hau­ses auf einer Län­ge von rund zehn Metern in vol­ler Aus­deh­nung. Drei Ein­satz­trupps gin­gen zum Teil unter schwe­rem Atem­schutz mit meh­re­ren Strahl­roh­ren zum Schutz des Gebäu­des und zum Ablö­schen der Hecke vor. Glück­li­cher­wei­se wur­de bei die­sem Brand nie­mand ver­letzt. Die Wehr war hier mit drei Fahr­zeu­gen und einer Dreh­lei­ter im Einsatz.
In der Fol­ge rück­ten die Ein­satz­kräf­te bis 2.47 Uhr noch zu ins­ge­samt fünf wei­te­ren ver­mut­lich durch Feu­er­werks­kör­per ver­ur­sach­ten Klein­brän­den in Arns­berg, Bruch­hau­sen und Neheim aus. Außer­dem erfor­der­te der noch­ma­li­ge Alarm der Alt­stadt­ga­ra­ge um 0.04 Uhr den Ein­satz der Feu­er­wehr. Es konn­te je-doch erneut kein Brand fest­ge­stellt wer­den. Am Mor­gen des Neu­jahrs­ta­ges lösch­ten die Ein­satz­kräf­te schließ­lich um 5.27 Uhr bren­nen­de Müll­ton­nen auf dem Park­platz eines Lebens­mit­tel-Dis­coun­ters in Oeven­trop mit dem Schnell­an­griffs-Schlauch eines Löschfahrzeuges.
Das Ein­satz­auf­kom­men im Ret­tungs­dienst lag nach Aus­kunft der Leit­stel­le für Feu­er­schutz und Ret­tungs­dienst in Mesche­de in einem „erhöh­ten, aber für eine Sil­ves­ter­nacht nicht unge­wöhn­li­chen“ Bereich.

Feuerwehr beklagt teils sorglosen Umgang mit Feuerwerkskörpern

„Die vor dem Jah­res­wech­sel ver­öf­fent­lich­ten Sicher­heits-Tipps der Arns­ber­ger Feu­er­wehr wur­den aus­weis­lich die­ser Ein­satz­bi­lanz offen­bar erneut nicht von allen Zeit­ge­nos­sen beher­zigt. Die Gefah­ren, die von einem sorg­lo­sen Umgang mit Feu­er­werks­kör­pern aus­ge­hen, dür­fen nicht unter­schätzt wer­den!“, warnt Peter Krä­mer, Pres­se­spre­cher der Arns­ber­ger Feu­er­wehr. „Neben Sach­be­schä­di­gun­gen stel­len Ver­let-zun­gen beim unsach­ge­mä­ßen Umgang mit Feu­er­werks­kör­pern eine gro­ße Gefahr für sich und ande­re dar.“ Erfreu­li­cher­wei­se kann jedoch abschlie­ßend fest­ge­hal­ten wer­den, dass der über­wie­gen­de Teil der Arns­ber­ge­rin­nen und Arns­ber­ger gut und sicher in das neue Jahr gekom­men ist und die Feu­er­we­he­Ein­sät­ze hin­sicht­lich ihrer Anzahl und Grö­ße über­schau­bar geblie­ben sind.

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