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Kei­ne Groß­ver­an­stal­tun­gen bis 31. August: Was in Arns­berg alles aus­fällt

Arns­berg. Die Sor­ge um die Gesund­heit der Men­schen hat zu einer Absa­ge von vie­len Ver­an­stal­tun­gen geführt. Von der Aus­bil­dungs­mes­se bis zum Holz­markt – vie­le von den belieb­ten Ver­an­stal­tun­gen in der Stadt kön­nen nicht statt fin­den. Das teilt die Stadt Arns­berg mit.

Das Leben zahl­rei­cher Men­schen welt­weit hat sich in kür­zes­ter Zeit maxi­mal geän­dert. Seit eini­gen Wochen dre­hen sich alle Bemü­hun­gen dar­um, die wei­te­re Aus­brei­tung des Coro­na-Virus in den Griff zu bekom­men. Wäh­rend ver­schie­de­ne Maß­nah­men aktu­ell auf Bundes‑, Lan­des- und loka­ler Ebe­ne behut­sam gelo­ckert wer­den, steht eines unbe­strit­ten fest: Der Infek­ti­ons­schutz muss wei­ter­hin gewahrt wer­den.

Infek­ti­ons­schutz muss gewahrt blei­ben

Das ist bei Ver­an­stal­tun­gen mit vie­len Men­schen auf engem Raum oft­mals lei­der nicht der Fall. Des­halb sind wei­ter­hin bun­des­weit Ver­an­stal­tun­gen bis zum 31. August unter­sagt. Auf­grund die­ser ent­spre­chen­den poli­ti­schen Vor­ga­be dür­fen im Stadt­ge­biet  Arns­berg daher lei­der ver­schie­de­ne Events, die ins­be­son­de­re in den kom­men­den Som­mer­mo­na­ten geplant waren und tra­di­tio­nell die Men­schen in der Stadt begeis­tern, nicht durch­ge­führt wer­den.

Geplan­te Ver­an­stal­tun­gen mit vie­len Men­schen kön­nen bei zum 31. August nicht statt fin­den. Foto: Frank Albrecht / Archiv

Pro­jek­te wer­den lau­fend geprüft

„Wir prü­fen lau­fend, wel­che Pro­jek­te even­tu­ell unter ver­än­der­ten Bedin­gun­gen wei­ter­hin statt­fin­den könn­ten“, erklärt der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner. Auf­grund der lan­gen Pla­nungs­vor­läu­fe von Ver­an­stal­tun­gen und den zahl­rei­chen mit ein­ge­bun­de­nen Part­nern und Akteu­ren sind teil­wei­se aber sind früh­zei­ti­ge Absa­gen not­wen­dig, um finan­zi­el­le Ver­lus­te bei allen Betei­lig­ten zu mini­mie­ren. Des­halb, und  weil man­che Ver­an­stal­tun­gen auf­grund ver­schie­de­ner Fak­to­ren nur zu einem bestimm­ten Zeit­punkt mög­lich sind und nicht ver­scho­ben wer­den kön­nen, kann die Stadt fol­gen­de Ver­an­stal­tun­gen 2020 nicht durch­füh­ren:

Aus­fäl­le ste­hen schon fest

  • Die Aus­bil­dungs­mes­se im Kai­ser­haus, die Anfang Juni statt­ge­fun­den hät­te
  • Das Arns­ber­ger Nach­hal­tig­keits­fes­ti­val Schlab­ber­kap­pes, das Mit­te Juni statt­ge­fun­den hät­te (soll nach aktu­el­len Pla­nun­gen statt­des­sen vor­aus­sicht­lich am Sonn­tag, 26. Sep­tem­ber, in vir­tu­el­ler Form statt­fin­den)
  • Das SGV-Gebirgs­fest, an dem die Stadt Arns­berg als Part­ner mit­ge­wirkt hät­te (die­ses war geplant für Ende Juni)
  • Das Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm „Kin­der­stadt“ (mög­li­che Alter­na­ti­ven wer­den aktu­ell erar­bei­tet)
  • Der Holz­markt, der Anfang Sep­tem­ber statt­ge­fun­den hät­te
  • Die „Erleb­nis­ta­ge Klos­ter­land­schaft“, die Anfang Sep­tem­ber statt­ge­fun­den hät­ten

Hin­weis: Hin­zu kom­men zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen nicht städ­ti­scher Akteu­re im Stadt­ge­biet, die von die­sen eigen­stän­dig kom­mu­ni­ziert wer­den. Zudem ist die dar­ge­stell­te Auf­zäh­lung nicht abschlie­ßend – wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen kön­nen im Jah­res­ver­lauf ergänzt wer­den.

Kunst­som­mer aus­drück­lich aus­ge­nom­men

„Aus­drück­lich aus­ge­nom­men von den aktu­el­len Absa­gen sind der Kunst­som­mer und die Dona­to­ren­fei­er­lich­kei­ten, da wir bei bei­den Ver­an­stal­tun­gen die Mög­lich­keit sehen, even­tu­ell auf ande­re For­ma­te umzu­stei­gen, die unter Berück­sich­ti­gung des Infek­ti­ons­schut­zes mög­lich sind“, erklärt Ralf Paul Bitt­ner. An der Umpla­nung der Kon­zep­te wird aktu­ell gear­bei­tet.

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