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Her­mann Josef Drö­ge erneut zum Vor­sit­zen­den des Regio­nal­ra­tes gewählt

v.l.: Her­mann Josef Dro­e­ge, bis­he­ri­ger und wie­der­ge­wähl­ter Vor­sit­zen­der des Regio­nal­ra­tes Arns­berg, Land­tags­prä­si­dent André Kuper, Regie­rungs­prä­si­dent Hans-Josef Vogel (Foto: Bezirksregierung)

Neheim. Nach der Kom­mu­nal­wahl im Sep­tem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res hat ges­tern die kon­sti­tu­ie­ren­de Sit­zung des Regio­nal­ra­tes im Kai­ser­haus in Neheim statt­ge­fun­den. Auf der Tages­ord­nung stan­den die Wah­len eines neu­en Vor­sit­zen­den, der Stell­ver­tre­ter, die Wahl der bera­ten­den Mit­glie­der sowie die Bil­dung der Kom­mis­sio­nen. Zum Vor­sit­zen­den wur­de erneut Her­mann Josef Drö­ge gewählt. Er übt das Amt des Vor­sit­zen­den bereits seit 2001 aus und wur­de aber­mals in die­ser Funk­ti­on bestätigt.

Kuper: eichen für eine leben­di­ge, star­ke und regio­nal ver­wur­zel­te Demokratie

Der Prä­si­dent des Land­ta­ges Nord­rhein-West­fa­len André Kuper war Ehren­gast der Sit­zung und wies in sei­nem Gruß­wort auf die gestal­ten­de Funk­ti­on des Gre­mi­ums für die Regi­on hin:

„Mit­ten in die­ser Pan­de­mie haben wir heu­te die Kon­sti­tu­ie­rung des neu­en Regio­nal­ra­tes Arns­berg erlebt. Das ist für mich ein wei­te­res Zei­chen für eine leben­di­ge, star­ke und regio­nal ver­wur­zel­te Demo­kra­tie. Die Regio­nal­rä­te in Nord­rhein-West­fa­len schaf­fen in ihrer Regi­on, was demo­kra­tisch legi­ti­mier­te Poli­tik in ihrem Wesen aus­macht: Akzep­tanz der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen und trans­pa­ren­tes poli­ti­sches Han­deln. Die Regio­nal­rä­te beglei­ten – ehren­amt­lich getra­gen – Ent­schei­dun­gen kri­tisch und gestal­ten mit. Damit sind sie Bot­schaf­ter ihrer Regi­on und Ver­mitt­ler regio­na­ler Bedürf­nis­se und Inter­es­sen. Das macht sie unver­zicht­bar. Der Regio­nal­rat Arns­berg hat durch sei­ne Regio­nal­pla­nung einen Bei­trag geleis­tet, dass Süd­west­fa­len eine star­ke Indus­trie­re­gi­on in Nord­rhein-West­fa­len ist“, so Land­tags­prä­si­dent André Kuper.

Par­la­men­ta­ri­sches Gre­mi­um der regio­na­le Planungsträger

Im Regio­nal­rat sind ins­ge­samt 15 stimm­be­rech­tig­te Mit­glie­der ver­tre­ten: CDU 7, SPD 4, Bünd­nis 90/Die Grü­nen 2, FDP 1, FW 1. Hin­zu kom­men 15 bera­ten­de Mit­glie­der. Der Regio­nal­rat Arns­berg ist als par­la­men­ta­ri­sches Gre­mi­um der regio­na­le Pla­nungs­trä­ger für den Bereich des Regie­rungs­be­zirks Arns­berg, der außer­halb des Ver­bands­ge­bie­tes des Regio­nal­ver­ban­des Ruhr liegt. Die­se Berei­che umfas­sen den Hoch­sauer­land­kreis, den Mär­ki­schen Kreis sowie die Krei­se Olpe, Sie­gen-Witt­gen­stein und Soest.

Die Auf­ga­ben des Regio­nal­ra­tes sind im Lan­des­pla­nungs­ge­setz NRW (LPlG NRW) gere­gelt. Zen­tra­les Arbeits­feld des Regio­nal­rats ist die Auf­stel­lung des Regio­nal­plans, der von der Bezirks­re­gie­rung als zustän­di­ger Regio­nal­pla­nungs­be­hör­de erar­bei­tet wird.

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