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Handwerkskammer will „Leuchtturmprojekt“ im Alten Feld bauen

„Mit die­sem Wett­be­werb möch­ten wir vie­le Ideen sam­meln für ein Gebäu­de, das wir im Bestand erset­zen müs­sen“, beschrieb Haupt­ge­schäfts­füh­rer Mein­olf Nie­mand beim Ein­füh­rungs­kol­lo­qui­um. Nicht mehr zeit­ge­mäß ist das Gebäu­de für den Fach­be­reich Fri­seu­re und Kos­me­tik, in dem neben den Pra­xis- auch diver­se Theo­rie­räu­me für alle Fach­rich­tun­gen unter­ge­bracht sind. Wel­che Bedeu­tung die Maß­nah­me für die Kam­mer hat, mach­te Nie­mand deut­lich: Mit dem Neu­bau sol­le doku­men­tiert wer­den, wie anspruchs­voll Berufs­bil­dung im Hand­werk sei. „Gleich­zei­tig schaf­fen wir eine wei­te­re Land­mar­ke für die Stadt Arns­berg.“  Der Wett­be­werb, den das Dort­mun­der Archi­tek­tur­bü­ro Post Welt­ers + Part­ner mbB betreut, wur­de als Ein­la­dungs-Wett­be­werb aus­ge­schrie­ben. Neun Büros wer­den in einem anony­men Ver­fah­ren um die Prä­mie­run­gen wetteifern.

„Selbstbewusster“ Bau mit Strahlkraft

Auf 1.200 Qua­drat­me­ter Nutz­flä­che ent­steht gegen­über dem Alt­bau ein neu­es Gebäu­de mit archi­tek­to­nisch moder­ner Spra­che. Die beson­de­re Her­aus­for­de­rung dabei: Zum einen die har­mo­ni­sche Ein­fü­gung in den Cam­pus, der zwi­schen 2005 und 2007 durch ein prä­gnan­tes Inter­nats­ge­bäu­de und Kun­den­zen­trum erwei­tert wur­de, zum ande­ren soll sich das Gebäu­de „selbst­be­wusst“ von den ande­ren Hal­len abset­zen. Die Lage des Bau­fel­des in expo­nier­ter Lage unter­strei­che des­sen gute Sicht­bar­keit. Der Neu­bau wer­de das Gesicht des Bil­dungs­stand­orts zukünf­tig verändern.

Ziel ist es, einen Neu­bau von hoher Nut­zungs- und Arbeits­platz­qua­li­tät unter dem Aspekt der Wirt­schaft­lich­keit zu schaf­fen. Wich­tig dabei: Ein hohes Maß an Fle­xi­bi­li­tät, um die Räu­me an zukünf­ti­ge Bedürf­nis­se anpas­sen zu kön­nen. Von Bedeu­tung sind zudem Qua­li­tät und Wohl­fühl­cha­rak­ter: Natür­li­che Belüf­tung und Belich­tung sowie Bar­rie­re­frei­heit wer­den vor­aus­ge­setzt, ein reprä­sen­ta­ti­ver Ein­gangs- und War­te­be­reich im Loun­ge­stil soll die Kun­den will­kom­men heißen.

Preisgericht tagt am 31. Januar

Den betei­lig­ten Archi­tek­tur­bü­ros bleibt bis zum 18. Dezem­ber Zeit, ihre Ideen umzu­set­zen, in der Preis­ge­richts­sit­zung am 31. Janu­ar 2019 fällt die Ent­schei­dung über den Gewin­ner. Der Jury gehö­ren vier Sach­preis- und vier Fach­preis­rich­ter an.
Sach­preis­rich­ter sind Ralf Paul Bitt­ner, Bür­ger­meis­ter der Stadt Arns­berg, Kam­mer­prä­si­dent Wil­ly Hes­se, Haupt­ge­schäfts­füh­rer Mein­olf Nie­mand und Chris­toph Dol­le, stell­ver­tre­ten­der Haupt­ge­schäfts­füh­rer und bbz-Lei­ter. Als Fach­preis­rich­ter wir­ken mit: Franz-Jörg Feja, Archi­tekt und Stadt­pla­ner (Reck­ling­hau­sen), Sabi­ne Kordt, Archi­tek­tin, Tech­ni­sche Bera­tung der Hand­werks­kam­mer, Judith Kusch, Archi­tek­tin und Stadt­pla­ne­rin (Köln) sowie Tho­mas Viel­ha­ber, Stadt­pla­ner (Stadt Arnsberg).
Die Hand­werks­kam­mer hat neun Archi­tek­tur­bü­ros ein­ge­la­den, davon vier aus Arns­berg: Banz + Riecks Archi­tek­ten BDA, Bochum; Half­mann Archi­tek­ten, Köln; Keg­gen­hoff und Part­ner, Arns­berg; Nebel Pössl Archi­tek­ten, Köln; Pier 7 Archi­tek­ten GmbH, Düs­sel­dorf ;Raum­kon­trast, Frank Rocholl und Simo­ne Hil­le­brand, Arns­berg; RKW Archi­tek­tur +, Düs­sel­dorf; Tepe Grütz­bach Archi­tek­ten, Arns­berg; Walen­ta GmbH, Archi­tek­ten und Gene­ral­pla­ner, Arnsberg.

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