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Flüchtlingspauschale: CDU-Abgeordnete fordern 6,7 Mio. mehr für HSK

Hoch­sauer­land­kreis. Die CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Klaus Kai­ser und Mat­thi­as Kerkhoff erklä­ren: „Die Flücht­lings­pau­scha­le des Lan­des wird trotz der Ver­ein­ba­rung zwi­schen den kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den und der Lan­des­re­gie­rung nicht den rea­len Her­aus­for­de­run­gen der Städ­te und Gemein­den im Hoch­sauer­land­kreis in die­sem Jahr gerecht. Die Regi­on erhält nicht die Mit­tel, die für die gro­ßen Auf­ga­ben der Unter­brin­gung, Ver­sor­gung und Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen not­wen­dig wären.“

„Kommunen sehen für 35.000 Flüchtlinge kein Geld“

Klaus Kaiser, CDU-Landtagsabgeordneter aus Arnsberg. (Foto: CDU)
Klaus Kai­ser, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter aus Arns­berg. (Foto: CDU)

Denn, so Kai­ser und Kerkhoff in einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung, nach dem aktu­el­len Gesetz­ent­wurf der Lan­des­re­gie­rung zur Flücht­lings­pau­scha­le wer­de nicht die Zahl der Flücht­lin­ge zum 1. Janu­ar 2016 zum Maß­stab der Höhe der Lan­des­mit­tel genom­men, son­dern ein Pro­gno­se­wert aus dem Okto­ber ver­gan­ge­nen Jah­res. Dabei leb­ten in den nord­rhein-west­fä­li­schen Kom­mu­nen nach einer aktu­el­len Sta­tis­tik der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg zum 1. Janu­ar 2016 217.000 anstatt 181.000 Flücht­lin­ge. Für lan­des­weit 35.000 Flücht­lin­ge sähen die Kom­mu­nen dem­nach kei­nen Cent. Auch die Städ­te und Gemein­den im Hoch­sauer­land­kreis müss­ten eigent­lich 6,7 Mio. Euro mehr an drin­gend not­wen­di­gen Lan­des­mit­teln erhal­ten. „Die­se Anpas­sung der Flücht­lings­pau­scha­le muss die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung jetzt vor­neh­men,“ so die CDU-Abge­ord­ne­ten. „Die­sen Betrag brau­chen auch ande­re Kom­mu­nen, um kei­ne Steu­ern zu erhö­hen oder Auf­ga­ben zu redu­zie­ren. Die kom­mu­na­len Haus­hal­te dür­fen nicht ins Wan­ken gera­ten, weil mit völ­lig über­hol­ten Pro­gno­sen geplant wird.“

Verteilung des Geldes nach tatsächlicher Flüchtlingszahl

Matthias Kerkhoff MdL: „Unfug stoppen“
MdL Mat­thi­as Kerkhoff (Foto: CDU)

Außer­dem müs­se die Lan­des­re­gie­rung end­lich dafür sor­gen, dass bei der Ver­tei­lung von Flücht­lin­gen kei­ne Kom­mu­ne benach­tei­ligt wer­de. Die chao­ti­sche Pra­xis des Lan­des füh­re aktu­ell dazu, dass eini­ge Kom­mu­nen eine erheb­lich gerin­ge­re Anzahl an Flücht­lin­gen zuge­wie­sen wer­de, die dann von ande­ren Kom­mu­nen ohne finan­zi­el­len Aus­gleich auf­zu­neh­men sei. „Der Innen­mi­nis­ter scheint die Über­sicht bei der Zuwei­sung von Flücht­lin­gen und bei der ent­spre­chen­den Ver­tei­lung der Flücht­lings­pau­scha­le mitt­ler­wei­le völ­lig ver­lo­ren zu haben,“ so Kai­ser und Kerkhoff. „Die Ver­tei­lung der Lan­des­mit­tel muss umge­hend nach der tat­säch­li­chen Anzahl der Flücht­lin­ge berech­net wer­den. Die Kom­mu­nen brau­chen das Geld für die wirk­lich vor Ort zu ver­sor­gen­den Flücht­lin­ge und nicht für irgend­ei­ne vom Innen­mi­nis­te­ri­um aus­ge­dach­te Anzahl an Asyl­be­wer­bern. Die Kom­mu­nen dür­fen nicht dafür her­hal­ten, die mas­si­ven Feh­ler des Innen­mi­nis­te­ri­ums auszubaden.“

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