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Enkel­be­trug und fal­sche Poli­zis­ten: Die „ech­te“ Poli­zei warnt aktu­ell vor Betrü­gern

Kreis. Mit fie­sen Betrugs­ma­schen mach­ten in den ver­gan­gen Tagen unbe­kann­te Täter im Sauer­land Beu­te. Dar­über infor­miert die Poli­zei Hoch­sauer­land­kreis und beschreibt die Fäl­le bei den Betrugs­ma­schen.

„Der soge­nann­te Enkel­trick­be­trug“

Bereits am Frei­tag­nach­mit­tag erhielt eine 84-jäh­ri­ge Ols­ber­gin einen Anruf. Ein Mann gab sich am Tele­fon als Nef­fe der Senio­rin aus. Mit einer geschick­ten Gesprächs­füh­rung erklär­te er, dass ihm durch einen Ver­kehrs­un­fall ein hoher Scha­den ent­stan­den sei. Die­sen müs­se er sofort beglei­chen. Er bat sei­ne „Tan­te“ das Geld vor­zu­stre­cken. Den Betrag wür­de er spä­tes­tens am Mon­tag zurück­über­wei­sen. Da der „Nef­fe“ ver­hin­dert wäre, wür­de er einem Bekann­ten zur Abho­lung schi­cken. Die Frau ging zur Bank und hob das Geld ab. Gegen 18 Uhr erschien der ver­meint­li­che Bekann­te an der Haus­tür. Der Mann war etwa 30 Jah­re alt und schlank. Er sprach Hoch­deutsch. Die Frau über­gab dem Unbe­kann­ten einen Umschlag mit dem Geld. Erst als am Mon­tag das Geld noch nicht auf dem Kon­to der Ols­ber­ge­rin ein­ge­trof­fen war, wur­de die Poli­zei infor­miert.

„Fal­sche Poli­zei“

Am Mon­tag­vor­mit­tag rief ein fal­scher Poli­zist bei einer 69-jäh­ri­ge Hal­len­ber­ge­rin an. Der Anru­fer gab sich als „Herr Reu­ter“ aus. Die­ser warn­te vor Betrü­gern, wel­che es auf die Senio­rin abge­se­hen hät­ten. Auch in die­sem Gespräch agier­te der Täter äußerst geschickt. Er brach­te die Hal­len­ber­gin dazu, ihre Spar­bü­cher, ihre EC-Kar­te und die dazu­ge­hö­ri­gen Zugangs­da­ten vor der Haus­tür, unter der Tür­mat­te für die Abho­lung zu ver­ste­cken. Tat­säch­lich waren die Sachen am Abend ver­schwun­den. Am Diens­tag bemerk­te die Frau, dass von dem Kon­to hohe Beträ­ge abge­ho­ben, bzw. abge­bucht wur­den. Die Frau erstat­tet dar­auf­hin Straf­an­zei­ge bei der ech­ten Poli­zei.

„Rat­schlä­ge der ech­ten Poli­zei“

Lei­der gibt es vie­le Metho­den mit denen Trick­be­trü­ger an das Geld der Opfer gelan­gen. Die bei­den bekann­tes­ten Vor­ge­hens­wei­sen sind der „Enkel­trick“ und der Anruf der „fal­schen Poli­zei“. Die Täter rufen vor­wie­gend älte­re Men­schen an. Geschickt brin­gen sie ihrer Opfer dazu ihre Wert­sa­chen her­aus­zu­ge­ben. Hel­fen Sie Ihren Ange­hö­ri­gen, Nach­barn, Freun­de und Bekann­ten und machen Sie auf die Betrugs­ar­ten auf­merk­sam!

Die ech­te Poli­zei rät – Und so soll­ten Sie beim Anruf der Betrü­ger reagie­ren:

  • Sei­en Sie miss­trau­isch, wenn sich Anru­fer am Tele­fon nicht  sel­ber mit Namen mel­den. Raten Sie nicht, wer anruft, son­dern  for­dern Sie Anru­fer grund­sätz­lich dazu auf, ihren Namen selbst  zu nen­nen
  • Las­sen Sie sich am Tele­fon nicht unter Druck set­zen. Legen Sie ein­fach den Hörer auf. Das ist kei­nes­falls unhöf­lich.
  • Zei­gen Sie ein gesun­des Miss­trau­en und spre­chen Sie mit Ange­hö­ri­gen, Freun­den und Nach­barn über die Situa­ti­on.
  • Soll­te sich ein Anru­fer als Poli­zist aus­ge­ben und nach ihrem Ver­mö­gen fra­gen, legen Sie sofort wie­der auf und wäh­len Sie den ech­ten Poli­zei­ruf 110.
  • Wenn ein Anru­fer Geld oder ande­re Wert­sa­chen von Ihnen for­dert: Bespre­chen Sie dies mit Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen oder ande­ren Ihnen nahe ste­hen­de Per­so­nen. ‑Über­ge­ben Sie nie­mals Geld oder  Wert­sa­chen wie Schmuck an unbe­kann­te Per­so­nen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sie im Inter­net: https://www.polizei-beratung.de

(Quel­le: Poli­zei Hoch­sauer­land­kreis)

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