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Durch­bruch bei A 46: Run­der Tisch schlägt drei Vari­an­ten vor

Beim A 46-Lückenschluss der A 46 zwischen Arnsberg und Menden gibt es jetzt noch drei Varianten, davon nicht alle vierspurug. (Foto: Heike  / pixelio.de)
Beim A 46-Lücken­schluss der A 46 zwi­schen Arns­berg und Men­den gibt es jetzt noch drei Vari­an­ten, davon nicht alle vier­spu­rig. (Sym­bol-Foto: Hei­ke / pixelio.de)

Arns­berg. Der von Ver­kehrs­mi­nis­ter Micha­el Gro­schek ins Leben geru­fe­ne Run­de Tisch zur A 46 zwi­schen Hemer und Arns­berg hat zu ers­ten Ergeb­nis­sen geführt. Dem Bund sol­len nun­mehr drei mit allen Betei­lig­ten bespro­che­ne Vari­an­ten vor­ge­legt wer­den. Neben einem Wei­ter­bau der A 46 sol­len beim Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um zwei wei­te­re Lösun­gen für den Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan (BVWP) 2015 ein­ge­reicht wer­den: Eine alter­na­ti­ve Pla­nung als Bun­des­stra­ße sowie eine vom Bund für Umwelt und Natur­schutz (BUND) vor­ge­schla­ge­ne Netz­lö­sung, die vor­sieht, das bereits vor­han­de­ne Stra­ßen­netz effek­ti­ver zu nut­zen.

Minis­ter: „Vor­aus­set­zun­gen für Kon­sens geschaf­fen“

Ver­kehrs­mi­nis­ter Micha­el Gro­schek freut sich über das gemein­sam erziel­te Ergeb­nis: „Seit vie­len Jahr­zehn­ten strei­ten sich die Akteu­re der Regi­on über den Lücken­schluss – lei­der ohne Erfolg. Damit ist dank des Run­den Tisches nun end­lich Schluss. Alle Teil­neh­mer waren sich einig, dass es bei so einem Streit kei­ne Gewin­ner geben kann. Nun haben wir zusam­men die Vor­aus­set­zun­gen dafür geschaf­fen, dass die Regi­on nach der Bewer­tung durch den Bund auf Basis der Bewer­tungs­er­geb­nis­se einen Kon­sens fin­den kann. Damit ist end­lich die Blo­cka­de durch­bro­chen, und das ist für die Men­schen im Sauer­land eine gute Nach­richt.“

Vor­sich­ti­ger Opti­mis­mus nach 40 Jah­ren Still­stand

Klaus Bruns­mei­er vom BUND zeig­te sich vor­sich­tig opti­mis­tisch: „40 Jah­re Still­stand und ergeb­nis­lo­se Suche nach einer men­schen- und umwelt­freund­li­chen Tras­se könn­ten durch den am 13. Sep­tem­ber 2013 ein­be­ru­fe­nen Tisch been­det wer­den. Das gestie­ge­ne Gewicht der Umwelt­aspek­te beim BVWP – ins­be­son­de­re der vom Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter ver­lang­te Schutz unzer­schnit­te­ner Räu­me – und knap­per wer­den­de Finan­zen wegen der rasch stei­gen­den Kos­ten für den Sub­stanz­er­halt kön­nen sich nun zuguns­ten spar­sa­mer und umwelt­scho­nen­der Netz­lö­sun­gen aus­wir­ken.“
Seit Jahr­zehn­ten pla­nen die Ver­ant­wort­li­chen in der Regi­on an einem Lücken­schluss, ohne sich eini­gen zu kön­nen. Daher hat­te Gro­schek im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber alle Betei­lig­ten zu einem Run­den Tisch ins Minis­te­ri­um ein­ge­la­den. Dar­an haben Ver­tre­ter der Kom­mu­nen, des Regio­nal­ra­tes, der IHK, der Natur­schutz­ver­bän­de, der Bür­ger­initia­ti­ven und des Lan­des­be­trie­bes Stra­ßen NRW teil­ge­nom­men.

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