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Dr. Jür­gen Schul­te-Hob­ein aus der Lei­tung des Sauer­land­mu­se­ums verabschiedet

Arnsberg/Kreis. Land­rat Dr. Karl Schnei­der hat jetzt den lang­jäh­ri­gen Lei­ter des Sauer­land-Muse­ums in Arns­berg, Dr. Jür­gen Schul­te-Hob­ein, in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Die Lei­tung des Sauer­land-Muse­ums hat mit dem Beginn des Jah­res 2021 Herr Dr. Oli­ver Schmidt (Dort­mund) über­nom­men. Das teilt die Pres­se­stel­le Hoch­sauer­land­kreis mit.

Muse­ums­lei­ter seit Janu­ar 2000

Dr. Jür­gen Schul­te-Hob­ein kam nach dem Stu­di­um des Lehr­am­tes Sekun­dar­stu­fe I und II in den Fächern Geschich­te und Geo­gra­fie am 1. Dezem­ber 1986 zum Hoch­sauer­land­kreis und wur­de drei Jah­re spä­ter zum päd­ago­gi­schen Lei­ter des Medi­en­zen­trums beru­fen. Zum 1. Janu­ar 2000 hat er die Lei­tung des Sauer­land-Muse­ums übernommen.

Muse­um kon­ti­nu­ier­lich wei­ter entwickelt

„In den 21 Jah­ren als Muse­ums­lei­ter hat Jür­gen Schul­te-Hob­ein das Sauer­land-Muse­um kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt“, lobt Land­rat Dr. Schnei­der. „Gro­ße Son­der­aus­stel­lun­gen, die das Muse­ums­team erar­bei­tet und jeweils mit her­aus­ra­gen­den Begleit­pu­bli­ka­tio­nen ver­se­hen hat, tra­gen sei­ne Hand­schrift. Bei­spiel­haft sind nur zu nen­nen: Franz Stock und der Weg nach Euro­pa, Die Säku­la­ri­sa­ti­on und ihre Fol­gen im Her­zog­tum West­fa­len, Engel­bert Sei­bertz – Por­trät- und His­to­ri­en­ma­ler, Werden/Wachsen/Wirken –  Kreis­ver­wal­tun­gen im Hoch­sauer­land oder Lei­ko Ike­mu­ra –  1. Preis­trä­ge­rin des August Macke-Prei­ses“, zählt Land­rat Dr. Schnei­der auf.

Gro­ße Sonderausstellungen

Maß­geb­lich hat Dr. Schul­te-Hob­ein das Regio­na­le-Pro­jekt „Muse­ums- und Kul­tur­fo­rum Süd­west­fa­len“ über mehr als zehn Jah­re beglei­tet. Dabei wur­de der Lands­ber­ger Hof kom­plett denk­mal­ge­recht reno­viert und bar­rie­re­frei gestal­tet. Der Neu­bau an der Ruhr­stra­ße hat archi­tek­to­ni­sche Akzen­te gesetzt und zugleich durch drei gro­ße Aus­stel­lungs­räu­me neue Mög­lich­kei­ten der Prä­sen­ta­ti­on eröff­net. Land­rat Dr. Schnei­der: „Die­se Mög­lich­kei­ten hat das Muse­ums­team um Dr. Schul­te-Hob­ein opti­mal bei der ers­ten gro­ßen Son­der­aus­stel­lung nach der Wie­der­eröff­nung genutzt: „August Macke ganz nah“ war ein Publi­kums­ma­gnet und hat auch die Fach­welt überzeugt.“

August Macke als Publikumsmagnet

Ein beson­de­res Anlie­gen von Dr. Schul­te-Hob­ein war immer die Gestal­tung der Dau­er­aus­stel­lung im Lands­ber­ger Hof. Hier wird die Regio­nal­ge­schich­te des Kur­köl­ni­schen Sauer­lan­des jetzt mit moderns­ter Tech­nik anschau­lich prä­sen­tiert. Bei der Ver­ab­schie­dung freu­ten sich Land­rat Dr. Schnei­der und Muse­ums­lei­ter Dr. Schul­te-Hob­ein über die inzwi­schen ein­ge­gan­ge­ne Aus­zeich­nung „Vor­bild­li­che Bau­ten“ des NRW-Bau­mi­nis­te­ri­ums und der Archi­tek­ten­kam­mer NRW. Die Jury hat­te das Muse­ums- und Kul­tur­fo­rum Süd­west­fa­len „als über­zeu­gen­den Muse­ums­bau mit über­re­gio­na­ler Strahl­kraft“ bewer­tet. Eine Aus­zeich­nung über die sich auch die Archi­tek­ten Bez+Kock aus Stutt­gart beson­ders gefreut haben.

(Quel­le: Pres­se­stel­le Hochsauerlandkreis)

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