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Die Zukunft rollt auf zwei Rädern – LEADER för­dert neue Mobi­li­täts­pro­jek­te

Die Loka­le Akti­ons­grup­pe LEADER hat inno­va­ti­ve Pro­jek­te zur För­de­rung vor­ge­schla­gen. (Foto: Lea­der)

Neheim. Bei der jüngs­ten  Sit­zung des Ver­eins LEA­DER­sein! e.V. im Kunst­werk in Neheim stell­ten drei Pro­jekt­trä­ger vor Ort ihre Pro­jekt­ide­en vor, ein vier­tes Pro­jekt zum The­ma „Bild­spra­che Süd­west­fa­len“ wur­de vor­ge­stellt, dis­ku­tiert und soll zu einem spä­te­ren Zeit­punkt per Umlauf beschlos­sen wer­den. Klaus Peter Sas­se, Vor­sit­zen­der des Ver­eins zu den Prä­sen­ta­tio­nen der Pro­jekt­trä­ger: „Ich bin wie­der ein­mal beein­druckt von den heu­te vor­ge­stell­ten Ide­en, die beson­ders wert­voll sind, weil sie inno­va­ti­ve Ant­wor­ten auf gesell­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen geben! Toll!“

Drei neue LEA­DER-Pro­jek­te

  • Moun­tain­bike Trails im Sor­pe­land

In der Bür­ger­re­gi­on am Sor­pe­see soll ein attrak­ti­ves und natur­ori­en­tier­tes Moun­tain­bike-Wege­netz mit hohem Anteil an Trails durch den Ver­ein Sauer­land-Rad­welt ent­wi­ckelt wer­den. Der Begriff Sin­gle­trail bzw. Trail steht für einen Pfad, der so schmal ist, dass man dort nicht neben­ein­an­der fah­ren oder lau­fen kann. Rund um die vier Städ­te der Regi­on wer­den attrak­ti­ve Tou­ren ent­wi­ckelt. Die Sor­pe als Mit­tel­punkt wird von allen Tou­ren tan­giert. Das fer­ti­ge Wege­netz erin­nert ein wenig an ein vier­blätt­ri­ges Klee­blatt. Im Rah­men des Pro­jekts wer­den Stre­cken iden­ti­fi­ziert und die Stre­cken­füh­rung mit ver­ant­wort­li­chen Akteu­ren abge­stimmt: Das so ent­ste­hen­de Moun­tain­bike Wege­netz wird beschil­dert. Das Pro­jekt erhält 20.150 Euro LEA­DER-För­de­rung.

  • Rad­we­ge im Sor­pe­land

Das Pro­jekt beschäf­tigt sich in ers­ter Linie mit der Ver­bes­se­rung der regio­na­len Infra­struk­tur für den Rad­ver­kehr in der gesam­ten LEA­DER-Regi­on. Dazu zäh­len neben Rad­we­gen und einer durch­ge­hen­den Rad­we­ge­be­schil­de­rung bei­spiels­wei­se auch Abstell­mög­lich­kei­ten, tou­ris­tisch attrak­ti­ve Rad­rou­ten, Ser­vice­sta­tio­nen, Mobil­sta­tio­nen oder auch Events (z. B. auto­freie Sor­pe). Der Rad­ver­kehr soll dabei nicht sin­gu­lär betrach­tet wer­den. Die sinn­vol­le Ver­knüp­fung mit Ange­bo­ten des Öffent­li­chen Ver­kehrs sowie des pri­va­ten PKW-Ver­kehrs ist enorm wich­tig, um die Akzep­tanz für den Rad­ver­kehr in der Regi­on wei­ter zu erhö­hen. Glei­ches gilt für eine Tren­nung von Rad- und Fuß­ver­kehr, wo dies mög­lich ist. Daher geht es in beson­de­rem Maße auch um die Ver­mei­dung mög­li­cher Nut­zungs­kon­flik­te mit Fuß­gän­gern. Ziel ist es, mehr Men­schen zur Nut­zung des Fahr­ra­des für ihre all­täg­li­chen Fahr­ten zur Arbeit und Schu­le, zum Ein­kauf sowie zur Frei­zeit zu moti­vie­ren. Für die Auf­stel­lung des Mobi­li­täts­kon­zepts wer­den 32.500 Euro LEA­DER-För­de­rung reser­viert.

  • Him­mel und Erde

Ein­sam­keit betrifft alle gesell­schaft­li­chen Schich­ten und alle Alters­grup­pen. Um die­ser Ver­ein­sa­mung ent­ge­gen­zu­wir­ken, wol­len die Akti­ven der katho­li­schen Gemein­den in Neheim und in Sun­dern Mög­lich­kei­ten der Begeg­nung schaf­fen, die kei­ne Zuge­hö­rig­keit zu einer bestimm­ten Grup­pe, einem Ver­ein o.ä. oder bestimm­te finan­zi­el­le Mög­lich­kei­ten vor­aus­set­zen. Dazu soll in Neheim und in Sun­dern jeweils ein offe­ner Treff auf­ge­baut wer­den. Initia­to­ren sind die Pfar­rei­en St. Johan­nes Bap­tist im Arns­ber­ger Stadt­teil Neheim und St. Johan­nes in Sun­dern (Kern­stadt). Ehren­amt­li­che Arbeit hat in den Pfar­rei­en eine lan­ge Tra­di­ti­on. Die Idee des Treff­punkt-Cafés ist ein gemein­sa­mes Pro­jekt der genann­ten Pfar­rei­en, die in jeweils unter­schied­li­chen Netz­wer­ken arbei­ten. An zwei Orten sol­len Treff­punk­te ent­ste­hen, die indi­vi­du­ell und lokal auf die Men­schen vor Ort ein­ge­hen kön­nen. Sie bün­deln das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment, schaf­fen Syn­er­gi­en und gemein­sa­me Aktio­nen mit einer hohen eige­nen Iden­ti­tät in den Stadt­tei­len. Ins­ge­samt 89.566,26 Euro LEA­DER-För­de­rung ent­fal­len auf die­ses Pro­jekt.

Die nächs­te LAG-Sit­zung ist für Mit­te Okto­ber geplant. Der genaue Ter­min sowie der Ort der Ver­an­stal­tung wer­den früh­zei­tig vom Regio­nal­ma­nage­ment bekannt gege­ben.

(Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Lea­der)

 

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