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Die Stadt Arnsberg ruft neues Beteiligungstool für Ukraine-Hilfe ins Leben

Arns­berg. Das Leid der aus der Ukrai­ne flüch­ten­den Men­schen ver­ur­sacht gro­ße Betrof­fen­heit auch bei den Arns­ber­ge­rin­nen und Arns­ber­gern. Zahl­rei­che Men­schen wol­len hel­fen und rufen hier­für groß­zü­gi­ge Hilfs­pro­jek­te ins Leben, bie­ten ein­ma­li­ge Hilfs­an­ge­bo­te an oder orga­ni­sie­ren die unter­schied­lichs­ten Aktio­nen. Um die­se viel­fäl­ti­gen Hilfs­ak­ti­vi­tä­ten zu unter­stüt­zen und ihnen eine grö­ße­re Reich­wei­te zu ver­schaf­fen, hat die Stadt Arns­berg auf der Betei­li­gungs­platt­form „Adho­cra­cy+“ ein geson­der­tes „Schwar­zes Brett“ erstellt, das ab sofort von allen Akti­ven eigen­stän­dig genutzt wer­den kann.

Neue Plattform ermöglicht die Erstellung von Angeboten und Gesuchen

Unter dem Mot­to „Ehren­sa­che Arns­berg – Das Schwar­ze Brett für die Ukrai­ne-Hil­fe vor Ort“ kön­nen alle Bürger*innen nun auf der Platt­form beteiligung.arnsberg.de Hilfs­an­ge­bo­te und ‑gesu­che ver­öf­fent­li­chen, die das The­ma „Ukrai­ne-Hil­fe“ betref­fen. Die Idee dahin­ter funk­tio­niert so: Wer zum Bei­spiel ehren­amt­li­che Hil­fe anbie­ten, Pro­jek­te initi­ie­ren, Tref­fen orga­ni­sie­ren oder Aktio­nen pla­nen möch­te, kann sie als kur­zes Ange­bot for­mu­lie­ren und online frei­schal­ten. Glei­ches gilt für Men­schen, die kon­kre­te Hil­fe­stel­lung benö­ti­gen: Wird Unter­stüt­zung gesucht, die durch ehren­amt­li­chen Ein­satz geleis­tet wer­den könn­te, kön­nen auch sol­che Gesu­che auf der Platt­form ver­öf­fent­licht werden.

„Der Krea­ti­vi­tät der Bürger*innen sind hier kei­ne Gren­zen gesetzt“, erklärt Kirs­ten Heck­mann, Lei­te­rin des Bür­ger­meis­ter­am­tes. Das „Schwar­ze Brett Arns­berg“ soll Projektinitiator*innen, Unterstützer*innen und Hil­fe­su­chen­de im Bereich der Ukrai­ne-Hil­fe im Stadt­ge­biet Arns­berg mit­ein­an­der ver­net­zen und ihnen ein effek­ti­ves Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tool zur Ver­fü­gung stellen.

Die Suche- und Biete-Börse soll eigenständig von der Gesellschaft genutzt werden

Wich­tig zu wis­sen ist, dass die Stadt dabei kei­ne Ver­mitt­lungs- oder Mode­ra­ti­ons­funk­ti­on – und damit auch kei­ne Haf­tung für die ein­ge­stell­ten Inhal­te oder deren Aktua­li­tät – über­nimmt. Der Grund­ge­dan­ke: Die Stadt Arns­berg lie­fert das „Werk­zeug“, die Men­schen in Arns­berg kön­nen dies mit Inhalt fül­len. Mit dem Ange­bot stellt die Stadt Arns­berg somit eine wich­ti­ge Grund­la­ge zur Ver­fü­gung, über die die ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Akteu­re selbst­stän­dig tätig wer­den und sich unter­ein­an­der kon­tak­tie­ren und ver­net­zen können.

Unkomplizierte Registrierung, einfache Handhabung

Der Umgang mit dem „Schwar­zen Brett“ ist denk­bar ein­fach und funk­tio­niert genau­so wie bei der bereits seit eini­gen Mona­ten akti­ven Vari­an­te, dem „Schwar­zen Brett“ für alle sons­ti­gen ehren­amt­li­chen The­men: Nach einer kur­zen, unkom­pli­zier­ten Regis­trie­rung an der Platt­form kann man direkt star­ten – mobil am Lap­top, Tablet oder Smart­pho­ne oder auch am PC. Wer ein­mal regis­triert ist, kann durch die ver­schie­de­nen „Annon­cen“ stö­bern oder aber klickt ein­fach auf den But­ton „Idee anle­gen“ und wird Schritt für Schritt ange­lei­tet. Mit einem ein­fa­chen Klick kann zudem jede Annon­ce einer der bei­den Kate­go­rien „Suche“ oder „Bie­te“ zuge­ord­net werden.

Ganz wich­tig: Für jedes Pro­jekt soll­ten Kon­takt­da­ten ange­ge­ben wer­den, damit Unterstützer*innen sowie Hil­fe­su­chen­de direkt den bzw. die Ersteller*in der Anzei­ge kon­tak­tie­ren können.

Für Fra­gen zur Hand­ha­bung des neu­en Ange­bots steht Ste­pha­nie Schnura von der Stadt Arns­berg ger­ne zur Ver­fü­gung unter s.schnura@arnsberg.de oder per Tele­fon unter 02932 / 201 1654.

Hier geht es zur Plattform:

https://beteiligung.arnsberg.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Stadt Arnsberg)

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