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Der Trend nach Selbstversorgung mit Brennholz hält an

Die zwei Motorsäge-Seminare der SGV-Abteilung Arnsberg fanden wieder reges Interesse. (Foto: Klaus Peters)
Die zwei Motor­sä­ge-Semi­na­re der SGV-Abtei­lung Arns­berg fan­den wie­der reges Inter­es­se. (Foto: Klaus Peters)

Arns­berg. Der SGV-Natur­schutz­wart der SGV-Abtei­lung Arns­berg, Dirk Bro­der­sen, ist haupt­be­ruf­lich beim „Lan­des­be­trieb Wald und Holz NRW“ hier in Arns­berg als Aus­bil­der und Fach­kraft für Arbeits­si­cher­heit beschäf­tigt. Er ver­mit­telt sei­ne Fach­kennt­nis­se ger­ne an Teil­neh­mer der ent­spre­chen­den Semi­nar­ge­bo­te der Arns­ber­ger SGV-Abtei­lung wei­ter, die immer im Ver­eins­heim statt­fin­den. Seit gut zwei Jah­ren, bzw. jetzt am 18. und 25. Janu­ar zum drit­ten Mal, führ­te er die­se SGV-Tages­kur­se durch. Titel: „Mit Motor­sä­ge, Spalt­ge­rät und Sap­pi – Selbst­ver­sor­gung mit Brenn­holz“. An den letz­ten zwei Sams­ta­gen wur­de er durch einen wei­te­ren Exper­ten und Arbeits­kol­le­gen, Frank Cöp­pi­cus, unter­stützt der eben­falls im „Lan­des­be­trieb Wald und Holz NRW“ als aus­bil­den­der Forst­wirt­schafts­meis­ter beschäf­tig ist.

SGV-Abteilung Arnsberg bildet an Motorsäge, Spaltgerät und Sappi aus

Kursleiter Frank Cöppicus zeigt den Teilnehmern den optimalen Punkt, um diesen Stammabschnitt sauber zu spalten. (Foto: Klaus Peters)
Kurs­lei­ter Frank Cöp­pi­cus zeigt den Teil­neh­mern den opti­ma­len Punkt, um die­sen Stamm­ab­schnitt sau­ber zu spal­ten. (Foto: Klaus Peters)

Auf die­sen bei­den Semi­nar­ta­gen wur­den Kennt­nis­se zu fach­be­zo­ge­nen All­ge­mein­the­men wie Holz­feuch­te, Brenn­wert und Lage­rung von Brenn­holz ver­mit­telt. Auch Hin­wei­se über Bezugs­mög­lich­kei­ten und Trans­port von Bäu­men, Stäm­men und Brenn­holz waren Kurs­the­ma. Der wich­tigs­te Semi­nar­punkt, die kom­pro­miss­lo­sen Sicher­heits­vor­schrif­ten, wur­den u.a. mit Nach­druck „gepaukt“ bevor es nach einer stär­ken­den Mit­tags­mal­zeit in die Pra­xis ging. Die ers­te Pflicht war natür­lich das Anle­gen der vor­schrift­mä­ßi­gen Sicher­heits­be­klei­dung mit Sicher­heits­stie­feln, Forst­schutz­helm (Kopf‑, Gesichts- und Gehör­schutz), sowie einer Schnitt­schutz­ho­sen. Der weit­läu­fi­ge Außen­be­reich die­ser SGV-Hüt­te weit drau­ßen im Helle­fel­der Bach­tal war dann auch der Ort an dem anschlie­ßend die Ket­ten­sä­gen heul­ten. Durch die opti­ma­le Lage des Gelän­des wur­de nie­mand durch Moto­ren­lärm und Schlag­ge­räu­sche beläs­tigt. Hier ist reich­lich Platz vor­han­den, sodass die SGVer für den Pra­xis­teil des Semi­na­res eine gro­ße Anzahl lan­ger Baum­stäm­me vor­be­rei­ten konn­ten. Unter den wach­sa­men Augen der bei­den Semi­nar­lei­ter wur­den mit dem Sap­pi Stäm­me bewegt, mit der Motor­sä­ge Meter-Stü­cke geschnit­ten und mit Spalt­axt und ‑keil Stamm­ab­schnit­te pas­send gespalten.

Die Sicherheit spielt eine ganz zentrale Rolle

Nicht nur der Effek­ti­vi­tät, son­dern ganz beson­ders der Sicher­heit wegen wur­den die zwei Kur­se auf je zehn Teil­neh­mer beschränkt. So konn­ten die bei­den Übungs­lei­ter einer­seits auf die Sicher­heit im Umgang mit den Maschi­nen und Gerä­ten, sowie die rich­ti­ge Nut­zung der Sicher­heits­be­klei­dung ach­ten, ande­rer­seits aber auch die Schnitt- und Spal­t­übun­gen effek­tiv gestalten.
Die Teil­neh­mer an den letz­ten zwei Sams­ta­gen reis­ten nicht nur aus Arns­berg, son­dern eben­falls aus Mesche­de, Fin­nen­trop und sogar aus Rhein­land-Pfalz an. Auch das zeigt das gro­ße Inter­es­se an die­sem SGV-Ange­bot. Zum Semi­na­ren­de bekam jeder ein Zer­ti­fi­kat aus­ge­hän­digt, wel­ches die Teil­nah­me an die­ser Aus­bil­dung in Theo­rie und Pra­xis, bzw. die hier erwor­be­ne Fähig­keit im siche­ren Umgang mit dem beschrie­be­nen Equip­ment bestä­tigt. Eine Beschei­ni­gung in Scheck­kar­ten­grö­ße, die man stets mit sich füh­ren kann, wur­de eben­falls über­reicht. Die­ses Semi­nar­an­ge­bot der SGV-Abtei­lung Arns­berg bleibt auf Grund des jähr­lich wie­der­keh­ren­den Inter­es­ses auch künf­tig fes­ter Bestand­teil in den SGV-Wan­der- und Erlebnisplänen.

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