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Denk­mal­pfle­ge­plan für Alt­stadt: Ent­wurf wird vor­ge­stellt

Blick vom Glockenturm auf den Alten Markt.  (Foto: Erik-Jan Ouwerkerk)

Blick vom Glo­cken­turm auf den Alten Markt. (Foto: Erik-Jan Ouwer­kerk)

Arns­berg. Die Stadt Arns­berg stellt den Ent­wurf des Denk­mal­pfle­ge­plans Arns­berg öffent­lich vor. Dazu fin­det eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am Mon­tag, 24. Okto­ber, von 19 bis ca. 21 Uhr in der Kul­tur­schmie­de statt, zu der alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger herz­lich ein­ge­la­den sind.

Stadt­ver­wal­tung lädt zum Infor­ma­ti­ons­ter­min ein

„Arns­berg ver­fügt mit sei­nem his­to­ri­schen Stadt­kern, der nicht nur das mit­tel­al­ter­li­che Vier­tel rund um den Glo­cken­turm, son­dern auch das preu­ßi­sche klas­si­zis­ti­sche Regie­rungs­vier­tel süd­lich des Neu­markts umfasst, über ein in die­ser Form in West­fa­len ein­zig­ar­ti­ges bau­kul­tu­rel­les Erbe”, so Stadt­spre­che­rin Ste­pha­nie Schnur­ra. „Und so ist es spä­tes­tens seit der Auf­nah­me der Stadt Arns­berg in die Arbeits­ge­mein­schaft His­to­ri­sche Stadt- und Orts­ker­ne NRW in 1987 eines der vor­ran­gi­gen Zie­le, das intak­te Stadt­bild nicht nur zu erhal­ten, son­dern die Alt­stadt behut­sam wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und zukunfts­fä­hig auf­zu­stel­len.” Daher habe die Stadt Arns­berg nach der Erstel­lung eines Denk­mal­pfle­ge­plans für das „Stroh­dorf” in Neheim nun auch die Erar­bei­tung eines Denk­mal­pfle­ge­plans für den his­to­ri­schen Stadt­kern ein­schließ­lich des Eich­holz­vier­tels in die Wege gelei­tet. Über die Beschrei­bung der Stadt­ent­wick­lungs­pha­sen hin­aus stel­le der Denk­mal­pfle­ge­plan  alle Bau- und Boden­denk­mä­ler dar, beschrei­be sie mit ihren jewei­li­gen Beson­der­hei­ten und beschäf­ti­ge sich auch mit wich­ti­gen stadt­räum­li­chen und kul­tur­land­schaft­li­chen Situa­tio­nen in der Alt­stadt.

Pla­nungs- und Hand­lungs­kon­zept

Ergänzt wird die­se Dar­stel­lung um ein Pla­nungs- und Hand­lungs­kon­zept: Das sol­le der künf­ti­gen Stadt­ent­wick­lungs­pla­nung wich­ti­ge Hin­wei­se zur Rea­li­sie­rung der eben­falls im Denk­mal­pfle­ge­plan defi­nier­ten Zie­le für die Arns­ber­ger Alt­stadt geben. „Der Denk­mal­pfle­ge­plan selbst besitzt kei­ne recht­li­che Bin­dung, son­dern hat die Wir­kung eines städ­te­bau­li­chen Rah­men­plans für Ver­wal­tung und Poli­tik”, so Schnur­ra. „Da die Ergeb­nis­se der Ana­ly­sen, die Ziel­de­fi­ni­ti­on und die Vor­schlä­ge für künf­ti­ge Pla­nun­gen und Maß­nah­men aber alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ange­hen, stellt die Stadt­ver­wal­tung die­se unter Betei­li­gung des beauf­trag­ten Pla­nungs­bü­ros öffent­lich vor und bie­tet Raum zur Dis­kus­si­on dar­über.”

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