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Das IHK-Bildungsinstitut gab einen „Blick in die Zukunft der Ausbildung“

Arns­berg. Unter dem Mot­to „Macht Zukunft draus! – Aus­bil­dung 4.0 in Zei­ten von und nach Coro­na“ fand die Ver­an­stal­tung nach zwei Jah­ren Pan­de­mie-beding­ter Zwangs­pau­se wie­der statt. Eigent­lich soll­te sie schon im Febru­ar durch­ge­führt wer­den, muss­te aber wegen der damals noch dyna­mi­schen Coro­na-Lage ver­scho­ben wer­den. „Was Sie und die Ver­an­stal­tung bei uns für einen hohen Stel­len­wert haben, wird nicht zuletzt dar­an deut­lich, dass eine erneu­te Absa­ge für uns nie in Fra­ge kam. Daher freue ich mich sehr, Sie nun mit 99 Tagen Ver­spä­tung in Prä­senz begrü­ßen zu dür­fen“, sag­te IHK-Bil­dungs­in­sti­tut-Lei­ter Roman Boh­le zu Beginn.

Vortrag „Menschen sind keine Input-Output-Maschinen“

Den ers­ten Vor­trag des Aus­bil­der-Updates hielt Dr. Jan Ull­mann. Der Refe­rent aus Mün­chen arbei­tet seit mehr als zehn Jah­ren unter ande­rem an der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät in Mün­chen und am Lear­ning Cam­pus der Sie­mens AG in unter­schied­lichs­ten Posi­tio­nen für sinn­haf­te digi­ta­le Bil­dung. In sei­nem Vor­trag „Men­schen sind kei­ne Input-Out­put-Maschi­nen“ ging Dr. Ull­mann dar­auf ein, auf was es in der Digi­ta­li­sie­rungs­ära wirk­lich ankommt. So erklär­te der Key­note-Spea­k­er in abwechs­lungs­rei­chen 60 Minu­ten den 85 Gäs­ten, wel­che Ein­flüs­se die Digi­ta­li­sie­rung auf unser Leben nimmt. „Alles beginnt in unse­ren Köp­fen und Digi­ta­li­sie­rung ver­än­dert alle Berei­che des mensch­li­chen Lebens. Das Ziel von Digi­ta­li­sie­rung in Bil­dung und Arbeit ist nicht die Digi­ta­li­sie­rung. Ziel ist es, Men­schen zur Poten­zi­al­ent­fal­tung zu beglei­ten“, sag­te Dr. Jan Ullmann.

In Workshops Zukunftsaspekte der Ausbildung erfahren

Nach sei­nem Vor­trag konn­ten sich die Teil­neh­mer auf drei ver­schie­de­ne Work­shops ver­tei­len. Im Work­shop „Aus­bil­dung 4.0“: Königs­weg Blen­ded Lear­ning?“ refe­rier­te Dr. Ull­mann über digi­ta­le Lern­for­ma­te in der betrieb­li­chen Aus­bil­dung und bei­spiels­wei­se dar­über, wie Aus­bil­dung 4.0 mensch­lich gestal­tet und umge­setzt wer­den kann. Unter dem Titel „Resi­li­enz: Stark blei­ben in her­aus­for­dern­den Zei­ten!“ zeig­te Diplom-Psy­cho­lo­gin Brit­ta Mos­kon den Teil­neh­men­den auf, was Resi­li­enz eigent­lich aus­macht und wie das see­li­sche Immun­sys­tem von Azu­bis für zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen gestärkt wer­den kann. Den drit­ten ange­bo­te­nen Work­shop lei­te­te Dozent Peer Bie­ber, der zum The­ma „Aus­bil­dung der Zukunft beginnt mit Ihrem digi­ta­len Azu­bi-Recrui­ting und Employ­er Bran­ding“. Kon­kret ging Peer Bie­ber dar­auf ein, wie zukünf­ti­ge neue Wege der Per­so­nal­ge­win­nung aus­se­hen kön­nen, was Social Media Recrui­ting aus­macht und wie Employ­er Bran­ding opti­mal genutzt wer­den kann.

Vortrag „Was treibt uns an?“

Als zwei­ten Key­note-Spea­k­er konn­te das IHK-Bil­dungs­in­sti­tut Dr. Robin J. Mal­loy gewin­nen. Der Halb-US-Ame­ri­ka­ner ist ehe­ma­li­ger Poli­zei­be­am­ter sowie stu­dier­ter Psy­cho­lo­ge und Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler. Unter dem Mot­to „Was treibt uns an?“ brach­te Dr. Mal­loy leb­haft und sehr humor­voll den Anwe­sen­den die Berei­che Füh­rung, Bil­dung, Moti­va­ti­on und Poten­zi­al­ent­fal­tung aus Sicht der Hirn­for­schung näher. „80 Pro­zent der Ver­än­de­rungs­pro­zes­se schei­tern, weil sie zu ober­flä­chig behan­delt wer­den“, erklär­te der Gast­red­ner aus Pader­born. Die inter­es­sier­ten Zuhö­rer lern­ten die vier Ebe­nen der Hirn­for­schung (Orga­ne, Zel­len, Bio­che­mie und Epi­ge­ne­tik) ken­nen und erfuh­ren, dass Aus­zu­bil­de­ne im Alter von 19 bis 22 Jah­ren maß­geb­lich form­bar sind. Den Teil­neh­men­den gab Dr. Robin Mal­loy auch noch einen wich­ti­gen Rat­schlag auf den Weg: „Sie als Aus­bil­der sind unwei­ger­lich ein Vor­bild. Ver­ges­sen Sie was Wis­sen ist, son­dern han­deln Sie als emo­tio­na­ler Mensch. Das steht im Vordergrund.“

Die Zukunft kann kommen

Roman Boh­le zog nach dem Vor­trag und der anschlie­ßen­den sehr leb­haf­ten Dis­kus­si­ons­run­de ein posi­ti­ves Fazit des Aus­bil­der-Updates: „Nach zwei Jah­ren Pau­se war es wie­der eine gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung. Es war sehr inter­es­sant, erklärt zu bekom­men, wie zum Bei­spiel bio­che­mi­sche Pro­zes­se bei der Hirn­for­schung mit der Rea­li­tät in Zusam­men­hang gebracht wer­den können.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: IHK Arnsberg)

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