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Corona dämpft den Bummelspaß: Bis zu 20 Prozent weniger Passanten gezählt

Arnsberg/Sundern/Meschede/HSK. Die Ein­schrän­kun­gen durch Coro­na wir­ken sich auch auf die Lust der Men­schen aus, in den Innen­städ­ten zu bum­meln. In einer aktu­el­len Erhe­bung der Pas­san­ten­fre­quen­zen hat die IHK Arns­berg Hell­weg-Sau­er­land fest­ge­stellt, dass der Besuch der Pas­san­ten zu den bekann­ten Spit­zen­zei­ten deut­lich hin­ter dem der Vor­jah­re zurück­bleibt. Dar­über infor­miert die IHK Arns­berg Hell­weg-Sau­er­land in einer Mit­tei­lung an die Öffentlichkeit.

„AHA“-Regeln als lästig empfunden

Sorg­los durch eine der hei­mi­schen Innen­städ­te schlen­dern, sich aus­gie­big den neu­es­ten Mode­trends wid­men, Ehe­rin­ge aus­su­chen oder im Buch­la­den stö­bern: In Zei­ten von Coro­na ist dies alles nur noch mit AHA mög­lich: Abstand hal­ten, Hygie­ne beach­ten und All­tags­mas­ke (Mund-Nasen-Bede­ckung) tra­gen. Das ist unbe­strit­ten not­wen­dig, aber eben auch läs­tig und unbe­quem und hält so vie­le Men­schen davon ab, in „ihre“ Innen­städ­te zu gehen. Dies spie­gelt sich jetzt deut­lich in der aktu­el­len Erhe­bung der Pas­san­ten­f­re- quen­zen wider, die alle zwei Jah­re von der IHK Arns­berg erfasst werden.

Mescheder gewinnt durch neues Angebot

Eine Beson­der­heit zeigt sich für Mesche­de. Seit der letz­ten Erhe­bung 2018 haben sich die Fre­quen­zen im Bereich Win­zi­ger Plat­z/­Von-Ste­phan-Stra­ße – dem bis­her schwächs­ten der drei Zählor­te in Mesche­de – deut­lich erhöht (um 50 %). Los­ge­löst von etwa­igen Coro­na-Effek­ten zeich­nen sich dort deut­lich die Effek­te durch Eröff­nung des „Hen­ne Ruhr Markts“ (her­uM) mit Fre­quenz­brin­gern, wie zum Bei­spiel Dro­ge­rie- und Beklei­dungs­fi­lia­lis­ten ab.

Frequenzen in Bad Sassendorf stabil

Ein Aus­rei­ßer ist zudem Bad Sas­sen­dorf, wo die Fre­quen­zen trotz Coro­na sta­bil geblie­ben bzw. an dem zen­tra­len Stand­ort Sälzerplatz/Ecke Kai­ser­stra­ße sogar gestie­gen sind. Womög­lich machen sich dabei schon die umfan­g­rei- chen Sanie­rungs­maß­nah­men im Orts­kern bezie­hungs­wei­se im Kur­park bezahlt.

Projekt „City Lab Südwestfalen“

„Wich­tig für die Innen­städ­te und deren Akteu­re sei es, sich zukunfts­fit zu machen, durch krea­ti­ve Ange­bots­for­men oder digi­ta­le Kun­den­an­spra­che und ‑bin­dung“, so Ste­phan Brit­ten. Die IHKs in Arns­berg und Hagen sowie Fach­leu­te der loka­len Hoch­schu­len unter­stüt­zen – unab­hän­gig von Coro­na – mit dem Pro­jekt „City Lab Süd­west­fa­len“, sei es durch pra­xis­na­he Workshops/Webinare, Erklär­vi­de­os oder Leit­fä­den zu The­men wie Home­page­ge­stal­tung, Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, Social Media Stra­te­gien oder IT-Sicher­heit (aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen unter: www.citylab-swf.de).

(Quel­le: IHK Arns­berg Hellweg-Sauerland)

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