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Bür­ger­schüt­zen gehen am Fest­sams­tag in die Offen­si­ve

Haupt­mann Peter erb (l.) und Rolf Horst­mann von der KÖM stell­ten das Schüt­zen­fest­pro­gramm vor. (Foto: oe)

Arns­berg. „Wir haben am Schüt­zen­fest­sams­tag ein biss­chen was ande­res vor und des­halb sieht man uns auch seit eini­gen Wochen bereits inten­siv in der Stadt”, sag­te Schüt­zen­haupt­mann Peter Erb bei der tra­di­tio­nel­len Vor-Schüt­zen­fest-Pres­se­kon­fe­renz der Arns­ber­ger Bür­ger­schüt­zen. Alle Arns­ber­ger, nicht nur die 2750 Mit­glie­der, soll­ten frü­her als nur ein paar Tage vor­her in Schüt­zen­fest­stim­mung kom­men. Des­halb habe man deut­lich offen­si­ver und frü­her gewor­ben. „Wir woll­ten eine Hoch­lauf­kur­ve ab Ende Mai”, so Erb.

Sie­ben­köp­fi­ge Band und Hele­ne Fischer-Dou­ble

Bis auf den neu­en Sams­tag­abend und klei­ne­re Anpas­sun­gen, die der Umbau im Alten Rat­haus erfor­dert, wird das drei­tä­gi­ge Fest vom 6. bis 8. Juli in bewähr­ter Form gefei­ert. Am Sams­tag soll „eine sehr auf­wän­di­ge Musik­ge­schich­te” das Publi­kum genera­tio­nen­über­grei­fend auf den Fest­platz in der Pro­me­na­de locken. „Wir woll­ten mehr als Marsch­mu­sik oder eine Cover­band, wie man sie an jeder Ecke hören kann”, so Erb, der mit sei­nen Vor­stands­kol­le­gen sehr auf­merk­sam den Erfolg der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Don­ners­tags live” an glei­cher Stät­te, aber auch das Nach­fei­er-Kon­zept der 4. Kom­pa­nie stu­diert hat. Brin­gen soll es jetzt ein Dop­pel­pack. Die Band „Sound­park”, die auch schon das Dort­mun­der Sta­di­on gerockt hat, kommt mit sie­ben Musi­kern, die sich mit wech­seln­den Instru­men­ten und wech­seln­den Sän­gern immer wie­der neu auf das aktu­el­le Publi­kum ein­stel­len kön­nen. „Wir wis­sen des­halb noch gar nicht genau, wel­che Titel an die­sem Abend gespielt wer­den”, so der Haupt­mann. Genau wis­sen die Orga­ni­sa­to­ren aller­dings, was in der Mit­te des Abends geschieht. Da wol­len sie noch „einen Zusatz­punkt set­zen”. Für 45 Minu­ten wird das Hele­ne Fischer-Dou­ble „Vic­to­ria” die Büh­ne rocken.

Kids Day hat sich bewährt

Nicht mehr Teil des Schüt­zen­fest­sams­tags ist das Kin­der­schüt­zen­fest. Dies sei von den meis­ten der erwach­se­ne­nen Besu­cher nur wenig beach­tet wor­den, was den Kin­dern nicht gerecht wer­de, so Erb. Des­halb habe man in die­sem Jahr erst­mals im Mai mit ande­ren Ver­ei­nen einen Kids Day aus­ge­rich­tet. Der habe wegen des star­ken Regens zwar in die Hal­le ver­legt wer­den müs­sen, doch das kind­ge­rech­te Kon­zept habe sich als Erfolg bewährt und sol­le bei­be­hal­ten wer­den. Natür­lich sei das Kin­der­kö­nigs­paar aber wei­ter­hin beim Fest dabei und wer­de im Fest­zug mit­mar­schie­ren.

Das Köni­gin­nen­kon­zert wird wie seit vier Jah­ren wie­der am Sonn­tag vor­mit­tag statt­fin­den. Die Rück­ver­le­gung auf die­sen tra­di­tio­nel­len Ter­min sei die bes­te Ent­schei­dung seit Jah­ren gewe­sen, so Erb. Das zei­ge die Besu­cher­zahl eben­so wie die posi­ti­ve Reso­nanz der Gast­ver­ei­ne.

Köni­gin­nen­pro­kla­ma­ti­on im Blau­en Haus

Der neue Claim der Bür­ger­schüt­zen. (Foto: oe)

Ein wenig impro­vi­sie­ren muss­ten die Bür­ger­schüt­zen wegen des Umbaus des Alten Rat­hau­ses. Die Anspra­chen von Bür­ger­meis­ter und Schüt­zen­haupt­mann wäh­rend des Gro­ßen Zap­fen­streichs kön­nen war wie gewohnt vom Rat­haus­fens­ter gehal­ten wer­den, doch die Pro­kla­ma­ti­on der neu­en Köni­gin am Mon­tag kann an gewohn­ter Stel­le nicht statt­fin­den. Dan­kens­wer­ter Wei­se, so Erb, habe das Sauer­land­mu­se­um sein Blau­es Haus zur Ver­fü­gung gestellt. Die Pro­kla­ma­ti­on fin­det im Blau­en Saal statt, der Aus­marsch erfolgt durch das gro­ße Tor am Muse­ums­hof, gefolgt von einer Run­de um den Maxi­mi­li­an­brun­nen.

Neu­er moder­ner Claim

Neu ist in die­sem Jahr auch der Claim, den die Bür­ger­schüt­zen sich gege­ben haben. Das qua­dra­ti­sche Logo mit den Wor­ten „Arnsberger.Bürger.Schützen.Feiern.Feste.Tradition seit 1608” soll künf­tig neben dem tra­di­tio­nel­len Wap­pen mit dem dop­pel­köp­fi­gen Adler ver­wen­det wer­den. „Mit dem Claim kann man viel machen. Er reprä­sen­tiert alles, was uns aus­macht”, so der Haupt­mann. Mög­li­cher­wei­se soll der der­zeit nur schwar­ze Claim künf­tig auch in den Kom­pa­niefar­ben zum Ein­satz kom­men.

Moder­ner und frisch prä­sen­tiert sich auch das Fest­heft. Eben­so wie bei den Mit­glieds­kar­ten, die nach 15 Jah­ren neu gedruckt wur­den, domi­niert hier jetzt die Far­be Blau statt Grün. Zudem sind Schrift und Lay­out moder­ni­siert wor­den.

Bier­preis sta­bil

Der Bier­preis auf dem Schüt­zen­fest bleibt sta­bil. Das Glas kos­tet 1,40 Euro, die Fla­sche 2,10 Euro. Der sel­be Preis gilt für nicht­al­ko­ho­li­sche Geträn­ke. Die Fest­wir­te Andre­as und Mari­na Ben­fer arbei­ten wie­der mit Bier­mar­ken, wobei es nur eine Sor­te gibt im Gegen­wert von 0,70 Euro. Bier­mar­ken gibt es im Vor­ver­kauf bei den Fest­wir­ten im „Rats­kel­ler” sowie an der Grü­ne-Tank­stel­le an der Helle­fel­der Stra­ße. Auch der Ticket­kauf für die Par­ty am Sams­tag lohnt sich dort. Die Kar­te für Nicht­mit­glie­der kos­tet im Vor­ver­kauf 6 Euro statt 8 an der Abend­kas­se. Mit­glie­der haben frei­en Ein­tritt.

(Eige­ner Bericht/oe)

 

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