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Auszeichnung für Existenzgründung mit Kaffeerösterei

Kaf­fee­rös­te­rin Katha­ri­na Dlhos, hier mit Sohn Phil­ipp, erhält von IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin Dr. Ilo­na Lan­ge den U‑Brief. Mit dabei sind Arns­bergs stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Rose­ma­rie Gold­ner, Men­tor Diethard Schnei­der (re.) sowie Mai­ke Hartz und André Beru­de von der IHK. (Foto: IHK)

Arns­berg. Zwei Jah­re lang hat Katha­ri­na Dlhos an ihrer Idee für ein eige­nes Unter­neh­men gear­bei­tet. Inzwi­schen hat sie ihren Traum in die Rea­li­tät umge­setzt und eine eige­ne Kaf­fee­rös­te­rei – die Kaf­fee­ma­nu­fak­tur Arns­berg – in der Arns­ber­ger Alt­stadt eröff­net. Für ihr Kon­zept ist sie jetzt mit dem Unter­neh­me­rin­nen­brief (U‑Brief) NRW aus­ge­zeich­net worden.

Katharina Dlhos hat die Welt gesehen

Katha­ri­na Dlhos hat viel von der Welt gese­hen, war nach dem Stu­di­um der Inter­na­tio­na­len BWL zur Diplom-Kauf­frau (FH) als Unter­neh­mens­be­ra­te­rin in Cos­ta Rica, hat in Chi­le und auf einem Kreuz­fahrt­schiff gear­bei­tet, spä­ter in Stutt­gart und im Sauer­land. In Mit­tel­ame­ri­ka hat sie zum ers­ten Mal bewusst Kaf­fee jen­seits der Mas­sen­pro­duk­ti­on erlebt. „Ich ken­ne mich seit­dem also ein biss­chen damit aus“, sagt die 37-Jäh­ri­ge lachend. Nach wei­te­ren beruf­li­chen Sta­tio­nen kehr­te die Mut­ter eines Soh­nes 2014 end­gül­tig zurück ins Sauer­land und ent­wi­ckel­te ihre Idee von der Selbst­stän­dig­keit wei­ter, bis für sie fest­stand: „Ich ver­su­che es und eröff­ne eine eige­ne Kaffeerösterei.“

Sortenreine Selbströstung

Aus ihrer Zeit in Cos­ta Rica hat sie Kon­takt zu ver­schie­de­nen Kaf­fee­bau­ern und ‑expor­teu­ren. Außer­dem hat sich Katha­ri­na Dlhos in Kur­sen und Semi­na­ren zur Röst­meis­te­rin wei­ter­ge­bil­det. Und schließ­lich hat sie die per­fek­ten Räum­lich­kei­ten für ihr Unter­neh­men gefun­den: In einem alten Fach­werk­haus am Alten Markt in der Arns­ber­ger Alt­stadt hat Katha­ri­na Dlhos im ver­gan­ge­nen Jahr ihr Geschäft reno­viert und umge­baut und wird dort nun frisch gerös­te­ten Kaf­fee anbie­ten. „Etwa acht bis zehn ver­schie­de­ne Sor­ten Ara­bi­ca, sor­ten­rein gerös­tet“, wie sie betont. „Lang­fris­tig möch­te ich nur Bio- bezie­hungs­wei­se Fair-Tra­de-Pro­duk­te anbie­ten.“ Die­ses Ange­bot ergänzt sie mit einem klei­nen Aus­schank, aus­ge­wähl­ten Tee­sor­ten und Pralinen.

Professionelle Begleitung eines Mentors

Für ihr Kon­zept wur­de Katha­ri­na Dlhos jetzt von einer Fach­ju­ry mit dem U‑Brief NRW aus­ge­zeich­net. Auch IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin Dr. Ilo­na Lan­ge und Arns­bergs stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Rose­ma­rie Gold­ner waren zum Gra­tu­lie­ren gekom­men. Neben der Ehrung erhält die 37-Jäh­ri­ge damit auch für ein Jahr lang die pro­fes­sio­nel­le Beglei­tung eines Men­tors. Diethard Schnei­der wird ihr bei Bedarf mit Rat zur Sei­te ste­hen. „Ich kann mir vor­stel­len, dass er mir gute Tipps im Hin­blick auf Ver­trieb und Mar­ke­ting geben kann“, sagt Katha­ri­na Dlhos. Ihr Ziel ist es, ihr Pro­jekt in den kom­men­den Mona­ten soli­de auf­zu­stel­len. „Ich hof­fe, dass es ange­nom­men wird und sich dau­er­haft trägt. Und es wäre natür­lich schön, wenn die Kaf­fee­ma­nu­fak­tur Arns­berg auch über die loka­len Gren­zen hin­aus bekannt wird.“

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Eine Antwort

  1. Inzwi­schen waren wir schon eini­ge Male in der Kaf­fee­ma­nu­fak­tur. Es ist für uns immer wie­der sehr ent­span­nend, dort einen vor­züg­li­chen Kaf­fee zu genie­ßen, vor Allem, wenn es sich dabei auch noch Fair-Tra­de-Pro­duk­te han­delt. Auch Frau Dlhos´s freund­li­che und ruhi­ge Art trägt zur ent­spann­ten Atmo­sphä­re bei.
    T.Hanstein

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