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Aufkäufer verschwindet mit Münzsammlung

Arns­berg. Das Betrü­ger ein­falls­reich sind, muss­te kürz­lich ein Mann aus Arns­berg schmerz­lich erfah­ren, wie Poli­zei­spre­cher Lud­ger Rath berichtet.
Im Janu­ar hat­te der Mann eine Klein­an­zei­ge in einer Zei­tung gele­sen. In die­ser warb ein angeb­li­cher Händ­ler für anti­ke Gegen­stän­de, Gold und Sil­ber für sei­ne Diens­te. In einem Tele­fo­nat wur­de ein Ter­min in der Woh­nung des Man­nes für Ende Janu­ar ver­ein­bart.  Wie abge­spro­chen erschien auch ein Mann und man sah sich gemein­sam Gegen­stän­de an, die der Arns­ber­ger ver­kau­fen woll­te. Beson­de­res Inter­es­se zeig­te der angeb­li­che Händ­ler an einer Münz­samm­lung. Die­se woll­te er unbe­dingt zur Wert­be­gut­ach­tung mit­neh­men. Die­sem Vor­schlag stimm­te der Besit­zer der Mün­zen dann auch zu. Lei­der hielt sich der Käu­fer aber nicht an die Abspra­chen und mel­de­te sich weder bei dem Kun­den, um ihm ein Kauf­an­ge­bot zu machen, noch um die Münz­samm­lung zurück­zu­ge­ben. Die Kri­po hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.
Der Betrü­ger wird fol­gen­der­ma­ßen beschrie­ben:  unge­fähr 25 Jah­re alt, etwa 170 Zen­ti­me­ter groß, dunk­le oder schwar­ze Haa­re, dunk­le Haut­far­be, war mit einem Anzug beklei­det. Sach­dien­li­che Hin­wei­se bit­te an die Poli­zei Arns­berg unter Tel.  02932 90200.

„Gesundes Misstrauen bietet einen hohen Schutz“

Die Poli­zei warnt ein­dring­lich vor der­ar­ti­gen Betrü­gern. Lud­ger Rath: „Natür­lich steckt nicht hin­ter jeder Klein­an­zei­ge ein Betrü­ger. Aber um auf Num­mer sicher zu gehen, wird drin­gend dazu gera­ten, der­ar­ti­ge Geschäf­te an Ort und Stel­le abzu­schlie­ßen und kei­ne Wert­ge­gen­stän­de zur Prü­fung ohne Bezah­lung her­aus­zu­ge­ben. Oder aber kom­plett auf Haus­tür­ge­schäf­te zu ver­zich­ten. Es ist auch immer von Vor­teil, einen Zeu­gen hin­zu­zu­zie­hen. Im übri­gen kann man Anti­kes oder Edel­me­tal­le auch hei­mi­schen Käu­fern anbie­ten, die man kennt oder von denen der Fir­men­sitz bekannt ist. Las­sen Sie Käu­fer nie­mals allei­ne in Ihrer Woh­nung oder in einem Zim­mer. Gesun­des Miss­trau­en bie­tet dabei einen hohen Schutz, Betrü­gern nicht auf den Leim zu gehen.“

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