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Aufbruchsstimmung bei Auftaktveranstaltung zum geplanten Kultur- und Begegnungszentrum in Sundern

Am 3. Novem­ber 2021 fand auf Ein­la­dung der Stadt­ver­wal­tung Sun­dern ein Infor­ma­ti­ons­abend zum Kul­tur- und Begeg­nungs­zen­trum in der Aula der Real­schu­le, statt. Hier­bei wur­den Inter­es­sier­te über die geplan­ten Schrit­te, und Mög­lich­kei­ten Ideen ein­zu­brin­gen, infor­miert. (Foto: Kul­tur­bü­ro Stadt Sundern)

Sun­dern. Der Weg hin zu einem Kul­tur- und Begeg­nungs­zen­trum mit­ten in Sun­dern wur­de am Mitt­woch, 03.11.21, in der Aula der Real­schu­le vor­ge­stellt. 6o Inter­es­sier­te tra­fen sich dazu auf Ein­la­dung der Stadt­ver­wal­tung. Ein zen­tra­ler Ort für die Kul­tur und viel­fäl­ti­ge Nut­zun­gen, ein Iden­ti­fi­ka­ti­ons­punkt für ganz Sun­dern soll es wer­den: die­ses Ziel scheint nun end­lich erreich­bar. Das Gefühl, nun an einer Erfolgs­ge­schich­te mit­wir­ken zu kön­nen, weck­te das Unter­neh­men „start­klar“. Und die Erfolgs­ge­schich­te nimmt rasant Fahrt auf wenn man die von Tobi­as Bäcker (Pro­jekt­lei­tung und Geschäfts­füh­rung start­klar), prä­sen­tier­te Zeit­schie­ne betrachtet.

2024 könnte Baustart sein

Auf Grund­la­ge der bis­he­ri­gen Betei­li­gungs­ver­fah­ren wie Kul­tur­fo­ren, Inter­kom­mu­na­le Kul­tur­ent­wick­lungs­pla­nung und der Online-Umfra­ge wer­den noch im Novem­ber die unter­schied­lichs­ten Akteu­re zu Gesprä­chen ein­ge­la­den. Bei die­sen Gesprä­chen geht es um die Art der Nut­zung, wel­che Raum­grö­ßen und Aus­stat­tun­gen wer­den benö­tigt, wer­den die Räu­me tem­po­rär genutzt oder sind regel­mä­ßi­ge Nut­zun­gen vor­ge­se­hen und vie­le wei­te­re Fra­gen die zu einem ers­ten Raum­pro­gramm füh­ren. In 2022 steht die Stand­ort­ent­schei­dung und der Ein­stieg in die bau­li­che Pla­nung an. 2023 wer­den die kon­kre­te­ren Kos­ten ermit­telt, För­der­an­trä­ge gestellt und der Beschluss zum Bau­start gefällt. 2024 heißt auch war­ten auf die Bewil­li­gungs­be­schei­de der bean­trag­ten För­de­run­gen, das Ver­fah­ren für Aus­schrei­bun­gen und Ver­ga­be star­tet und dann ist Bau­be­ginn. Wenn kei­ne gro­ßen Stei­ne in den Weg fal­len, könn­te somit 2024 Bau­start sein.

Deut­lich wur­de, dass das Pro­jekt Kul­tur- und Begeg­nungs­zen­trum nicht los­ge­löst von ande­ren Maß­nah­men durch­ge­führt wer­den kann. Das Innen­stadt­ent­wick­lungs­kon­zept wird wie­der­auf­ge­nom­men und zur Bewil­li­gung eingereicht.

Wichtiges Thema: Standortfrage

„Wir haben doch vie­le Ver­an­stal­tungs­räu­me in Sun­dern von Schüt­zen­hal­len über den Saal im Kol­ping­haus bis zu den Räu­men der Musik­ver­ei­ne im Stadt­ge­biet“, war eine Anmer­kung in der sich anschlie­ßen­den sehr regen Dis­kus­si­on. Mit dem Kul­tur- und Begeg­nungs­zen­trum soll nicht nur ein rei­ner Raum für Ver­an­stal­tun­gen geschaf­fen wer­den, son­dern ein Ort an dem sich alle unab­hän­gig von Ver­an­stal­tun­gen zwang­los tref­fen kön­nen und das auch am Wochen­en­de und in den Abend­stun­den. Die Stand­ort­fra­ge, ver­bun­den mit der Fra­ge nach einem Neu­bau oder Nut­zung eines Bestands­ge­bäu­des war ein wich­ti­ges The­ma der Runde.

Arbeitskreis „Engagement und Verantwortung“ in Planung

Wei­te­re Wort­mel­dun­gen beton­ten die Wich­tig­keit der offe­nen Begeg­nung und des Aus­tau­sches. In die­ser Dis­kus­si­on wur­de deut­lich, nur mit bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ment wird das Kul­tur- und Begeg­nungs­zen­trum ein Leben­di­ger Ort in Sun­derns Mit­te. Um dem eine Platt­form zu geben wird in 2022 ein Arbeits­kreis „Enga­ge­ment und Ver­ant­wor­tung“ ins Leben geru­fen in dem sich inter­es­sier­te und enga­gier­te Bür­ger beteiligen.

Beispielprojekte zur bildlichen Veranschaulichung

Mit eini­gen gelun­gen oder in der Ent­wick­lung befind­li­chen Bei­spiel­pro­jek­ten hat das Kul­tur- und Begeg­nungs­zen­trum Sun­dern an die­sem Abend eine bild­li­che Vor­stel­lung bekom­men wie es sein könn­te. Bäcker stell­te die Rohr­meis­te­rei, seit 20 Jah­ren erfolg­reich, sowie Pro­jek­te aus dem För­der­pro­gramm „Drit­te Orte“ wie der „Jäger­hof“ in Berg­neu­stadt und Bor­ken mit „3Eck“, vor. Die­se bei­den Pro­jek­te ste­cken mit­ten in den Pla­nun­gen und deren Umset­zung. Alle drei Pro­jek­te sind im Inter­net zu fin­den und zei­gen, dass Sun­dern auf dem rich­ti­gen Weg ist.

Informationsseite auf der Homepage der Stadt Sundern

Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke und Tobi­as Bäcker beton­ten deut­lich, dass der Pro­zess zum Kul­tur- und Begeg­nungs­zen­trum mit aller Offen­heit geführt wird. Dazu wird in den nächs­ten Tagen eine Sei­te auf der Home­page der Stadt Sun­dern frei­ge­schal­tet auf der alle Infor­ma­tio­nen zum Stand der Ent­wick­lung zu fin­den sind.

Für Ideen, die Bereit­schaft für Enga­ge­ment, Fra­gen, Anre­gun­gen und Kri­tik steht Uta Koch, Kul­tur­be­auf­trag­te der Stadt Sun­dern sehr ger­ne zur Ver­fü­gung: u.koch@stadt-sundern.de oder 02933/81209.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Kul­tur­bü­ro, Stadt Sundern)

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