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Auch Bür­ger für Sun­dern ver­ab­schie­den sich vom Zukunfts­bünd­nis

BfS-Frak­ti­ons­chef Wer­ner Kauf­mann (Foto: BfS)

Sun­dern. Die Rats­frak­ti­on der „Bür­ger für Sun­dern”, die nach der Spal­tung der WiSu drei Rats­mit­glie­der stellt, hat das vor der letz­ten Bür­ger­meis­ter­wahl  geschmie­de­te „Zukunfts­bünd­nis Sun­dern” auf­ge­kün­digt. „Eine wei­te­re Zusam­men­ar­beit in Form des bis­he­ri­gen Bünd­nis­ses hal­ten wir für nicht mehr ziel­füh­rend, da die Basis Ver­trau­en nicht mehr zu allen Part­nern vor­han­den ist”, sagt der BfS-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Wer­ner Kauf­mann in einer Pres­se­mit­tei­lung und fügt hin­zu: „Zuletzt hin­der­ten uns die Zwän­ge des Bünd­nis­ses an unse­rer kon­struk­ti­ven Arbeit, künf­tig wer­den wir hier wie­der frei­er und unab­hän­gi­ger arbei­ten kön­nen.” Auch die FDP-Frak­ti­on hat­te sich in der letz­ten Woche vom Zukunfts­bünd­nis ver­ab­schie­det (wir berich­te­ten), zu dem auch noch die Frak­tio­nen der SPD, der Grü­nen, der Rest-WiSu und ein Ein­zel­rats­mit­glied der Lin­ken gehör­ten.

Die Pres­se­er­klä­rung der BfS-Frak­ti­on im Wort­laut:

„Vor ca. 2,5 Jah­ren fand sich ein Bünd­nis aus meh­re­ren Frak­tio­nen zusam­men, um für Sun­dern einen neu­en Bür­ger­meis­ter zu wäh­len. Die­ses Bünd­nis wur­de getra­gen und zusam­men­ge­schweißt auf der Basis von gegen­sei­ti­gem Ver­trau­en und dem Ziel einen neu­en unab­hän­gi­gen Bür­ger­meis­ter für Sun­dern zu fin­den. Anschlie­ßend wur­de die­ses Bünd­nis in ein Zukunfts­bünd­nis über­führt, was die Poli­tik in Sun­dern erneu­ern woll­te.

Wir, die Frak­ti­on „Bür­ger für Sun­dern“, kri­ti­sie­ren seit gerau­mer Zeit die Kom­mu­ni­ka­ti­on und Wert­schät­zung zwi­schen eini­gen Bünd­nis­part­nern. Nach reif­li­cher Über­le­gung ist die Frak­ti­on nun zum Schluss gekom­men, dass der ursprüng­li­che Zweck des Bünd­nis­ses – die Wahl eines neu­en Bür­ger­meis­ters – erfolg­reich abge­schlos­sen ist. Eine wei­te­re Zusam­men­ar­beit in Form des bis­he­ri­gen Bünd­nis­ses hal­ten wir für nicht mehr ziel­füh­rend, da die Basis „Ver­trau­en“ nicht mehr zu allen Part­nern vor­han­den ist. Daher been­den wir die Zusam­men­ar­beit auf Basis des bis­her bestehen­den Bünd­nis­ses. Zuletzt hin­der­ten uns die „Zwän­ge des Bünd­nis­ses“ an unse­rer kon­struk­ti­ven Arbeit, künf­tig wer­den wir hier wie­der frei­er und unab­hän­gi­ger arbei­ten kön­nen.

Natür­lich sind wir jeder­zeit zu einer kon­struk­ti­ven Zusam­men­ar­beit mit allen Frak­tio­nen im Rat der Stadt Sun­dern bereit. Wir möch­ten wei­ter­hin auch auf inter­frak­tio­nel­ler Ebe­ne mit den Frak­tio­nen des Bünd­nis­ses zusam­men­ar­bei­ten, wenn die­ses für die Stadt Sun­dern dien­lich und för­der­lich erscheint.

Wir möch­ten hier allen Bünd­nis­part­nern noch­mals für die bis­he­ri­ge Zusam­men­ar­beit dan­ken und hof­fen wei­ter­hin als Part­ner – außer­halb des Bünd­nis­ses – zur Ver­fü­gung ste­hen zu dür­fen.”

 

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Ein Kommentar zu: Auch Bür­ger für Sun­dern ver­ab­schie­den sich vom Zukunfts­bünd­nis

  • Die ” WISU- Wir sind Sun­dern” hat das Bünd­nis bereits vor 2 Jah­ren ver­las­sen, wie auch unschwer an unse­rer offe­nen Kri­tik der Bün­des­po­li­tik vor allen Din­gen in den The­men Wind­kraft, Innen­stadt­ent­wick­lung und Feri­en­an­la­ge Ame­cke zu erken­nen war.
    Da es nie einen ” Bünd­nis­ver­trag” gab, sahen wir auch kei­ne Not­wen­dig­keit, „irgend etwas ” öffent­lich auf­zu­kün­di­gen .

    Hans Klein/ WISU

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