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Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter appel­liert an Ver­nunft: Kein Feu­er­werk zu Sil­ves­ter zünden!

Arns­berg. Kein Feu­er­werk an Sil­ves­ter – die Stadt Arns­berg appel­liert für den dies­jäh­ri­gen Jah­res­wech­sel inten­siv an das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein der Bürger*Innen. Dar­über infor­miert die Pres­se­stel­le der Stadt Arns­berg vor dem Jahreswechsel.

Beschluss von Bund und Ländern

„Nach­dem durch Bund und Län­der in einem gemein­sa­men Beschluss fest­ge­legt wur­de, dass Pyro­tech­nik in die­sem Jahr vor Sil­ves­ter nicht ver­kauft wer­den darf und an Sil­ves­ter selbst ein An- und Ver­samm­lungs­ver­bot gilt, ist auch unse­re Bot­schaft in Arns­berg klar und deut­lich: Bit­te unter­stüt­zen Sie die bun­des­weit beschlos­se­nen Maß­nah­men und unter­las­sen Sie zu Sil­ves­ter das Zün­den von Feu­er­werk – auch wenn die­ses mög­li­cher­wei­se bereits erwor­ben wur­de – und hal­ten Sie sich bit­te an die gel­ten­den Regeln“, erklärt der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bittner.

Arns­bergs Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner (Foto: Stadt Arnsberg)

Gesund­heit­li­che Risiken

Ver­schie­de­ne Fak­to­ren spie­len hier­bei eine wich­ti­ge Rol­le: Zum einen steigt das Risi­ko, sich mit dem Coro­na­vi­rus zu infi­zie­ren, deut­lich, wenn die Men­schen um Mit­ter­nacht des Jah­res­wech­sels auf der Stra­ße zusam­men­kom­men und Feu­er­wer­ke gezün­det wer­den. Zum ande­ren kommt es jedes Jahr an Sil­ves­ter zu zahl­rei­chen Ver­let­zun­gen und Unfäl­len, die in den Not­auf­nah­men der Kran­ken­häu­ser behan­delt wer­den müssen.

Not­auf­nah­men nicht belasten

„Die­se aber müs­sen wir in der aktu­el­len beson­de­ren Situa­ti­on und vor dem Hin­ter­grund der der­zei­ti­gen enor­men Belas­tung des Gesund­heits­sys­tems vor jeder Zusatz­be­las­tung schüt­zen“, so Ralf Paul Bitt­ner. Denn das Coro­na­vi­rus macht auch vor dem Jah­res­wech­sel nicht halt – die Kapa­zi­tä­ten der Kran­ken­häu­ser wer­den somit nach wie vor dring­lich für die Behand­lung von mit dem Coro­na­vi­rus infi­zier­ten Men­schen benötigt.

Kla­re Ver­bo­te ausgesprochen

Ein defi­ni­ti­ves Ver­bot für das Zün­den von Feu­er­werk gilt in der Stadt Arns­berg auf den fol­gen­den Plätzen:

Arns­berg:

  • Neu­markt
  • Schloss­rui­ne
  • Guten­berg­platz
  • Euro­pa­platz
  • Gebrü­der-Apt-Platz (Sauer­land­thea­ter)

Hüs­ten:

  • Hüs­te­ner Markt

Neheim:

  • Nehei­mer Markt

Oeven­trop:

  • Kirch­stra­ße

Die Ein­hal­tung des Ver­bo­tes des Zün­dens von Feu­er­werk an die­sen Stel­len sowie des An- und Ver­samm­lungs­ver­bo­tes an Sil­ves­ter wer­den durch Poli­zei und Ord­nungs­amt kon­trol­liert, Zuwi­der­hand­lun­gen wer­den unver­züg­lich geahn­det.

Die Stadt Arns­berg rät somit allen Bürger*innen grund­sätz­lich dring­lich vom Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk ab: „Bit­te den­ken Sie an Ihre Mit­men­schen, den­ken Sie an die All­ge­mein­heit. Die aktu­el­le, sehr belas­ten­de Situa­ti­on kann sich nur ver­bes­sern, wenn nicht jeder auf sich, son­dern mehr auf sei­nen Nächs­ten schaut. Bit­te neh­men Sie hier Ihre Eigen­ver­ant­wor­tung wahr und las­sen Sie uns die­ses Jahr auch in Arns­berg ein Sil­ves­ter ohne Feu­er­werk bege­hen – im klei­ne­ren ruhi­ge­ren Krei­se und damit beson­nen und unse­re Mit­men­schen schüt­zend“, so Bür­ger­meis­ter Bittner.

Eigen­ver­ant­wor­tung wahrnehmen

Und wei­ter: „Unse­re Stadt­ge­sell­schaft zeich­net sich durch ein star­kes bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment und ins­be­son­de­re durch die Viel­zahl der gemein­nüt­zi­gen Pro­jek­te und Orga­ni­sa­tio­nen aus. Von die­sem groß­ar­ti­gen Ein­satz pro­fi­tie­ren wir alle. Bit­te den­ken Sie doch ein­mal dar­an, das durch den Feu­er­werk- und Böl­ler­ver­zicht ein­ge­spar­te Geld einem die­ser enga­gier­ten Arns­ber­ger Akteu­re zukom­men zu lassen.“

Pro­jekt­grup­pe arbei­tet an Alternativen

Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te sich in Arns­berg unab­hän­gig von der dies­jäh­ri­gen Ent­wick­lung der Coro­na-Pan­de­mie eine Pro­jekt­grup­pe mit der Fra­ge beschäf­tigt, wie das Zün­den von Feu­er­werk an Sil­ves­ter zuguns­ten des Schut­zes der Tier­welt und Umwelt redu­ziert wer­den kann und wel­che Alter­na­ti­ven den Men­schen hier gebo­ten wer­den könn­ten. Auch wei­ter­hin wird die Pro­jekt­grup­pe an die­sem The­ma arbeiten.

(Quel­le: Pres­se­stel­le Stadt Arnsberg)

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