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Arns­berg ver­gibt Bür­ger­me­dail­len und ehrt Sport­ler

Grup­pen­fo­to aller Geehr­ten beim Drei­kö­nigs­emp­fang 2018. (Foto: Blick­punkt)

Hüs­ten. Die Stadt Arns­berg hat bei ihrem tra­di­tio­nel­len Drei­kö­nigs­emp­fang wie alle zwei Jah­re wie­der Bür­ger­me­dail­len ver­ge­ben. Die Geehr­ten kom­men aus vie­len Stadt­tei­len und wur­den dort von den Bezirks­aus­schüs­sen vor­ge­schla­gen und vom Stadt­rat bestä­tigt. Im Rah­men des Emp­fangs, der wegen des Was­ser­scha­dens im Sauer­land­thea­ter im Kul­tur­zen­trum in Hüs­ten statt­fand, wur­den auch wie­der Sport­ler geehrt, die 2017 her­aus­ra­gen­de Erfol­ge erzielt haben.

Dank für bür­ger­schaft­li­chen Ein­satz

Die Bür­ger­me­dail­le der Stadt Arns­berg. (Foto: oe)

„Die Stadt Arns­berg erkennt die­se Leis­tung aus­drück­lich an. Wir sind als ver­fass­te Stadt stolz dar­auf, dass über gesetz­li­che Bedin­gun­gen hin­aus Mit­tel und Wege im bür­ger­schaft­li­chen Ein­satz gefun­den wer­den, manch­mal sogar schwer­punkt­mä­ßig, die ohne eine akti­ve Bür­ger­schaft undenk­bar wären. Sie sind mit die Grund­la­ge für ein lebens- und lie­bens­wer­tes Arns­berg”, sag­te die stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­te­rin Rose­ma­rie Gold­ner in ihrer Lau­da­tio für die neu­en Trä­ger der Bür­ger­me­dail­le. Wegen der kurz bevor­ste­hen­den Bür­ger­meis­ter­wahl ver­zich­te­te sie in ihrer Rede auf poli­ti­sche  Zukunfts­the­men, da sie kei­ne „Eck­pos­ten“ set­zen wol­le.

Die Trä­ger der Bür­ger­me­dail­le

  • Pro­jekt­grup­pe “Eich­holz­fried­hof“, Arns­berg

Seit rund 60 Jah­ren bereits ist der Fried­hof geschlos­sen und doch erwacht er seit eini­gen Jah­ren zu neu­em Leben. Zu ver­dan­ken ist das den enga­gier­ten Män­nern und Frau­en des Pro­jek­tes „Erhal­tet den Eich­holz­fried­hof“. Die Ehren­amt­ler, die hier unter Lei­tung des Vor­sit­zen­den Dr. Nor­bert Bau­meis­ter Woche für Woche Grä­bern und Umge­bung ein neu­es Gewand ver­pas­sen, haben sich der Auf­wer­tung und Erhal­tung des his­to­risch bedeut­sa­men Fried­ho­fes ver­schrie­ben. Getan wird alles, was anfällt: Grab­stei­ne wer­den begra­digt und sta­bi­li­siert, Grab­um­ran­dun­gen gesäu­bert, neue Pflan­zen gesetzt. Die Ehren­amt­ler doku­men­tie­ren zudem ihre Arbei­ten und stel­len hei­mat­kund­li­che Nach­for­schun­gen über die Bestat­te­ten und ihre Fami­li­en an. Auch Füh­run­gen über den Fried­hof für Inter­es­sier­te gehö­ren zum Auf­ga­ben­spek­trum.

  • Wish­tree, Arns­berg

Weih­nach­ten, das bedeu­tet aus Kin­der­sicht unter ande­rem vie­le tol­le Geschen­ke. Doch nicht allen Eltern ist es mög­lich, ihren Kin­dern die­sen Wunsch zu erfül­len, denn manch­mal hapert es am Geld. Hier springt das Pro­jekt „Wish­tree – Frau­en hel­fen Arns­ber­ger Kin­dern“ ein, das im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes inter­pre­tiert wer­den darf: Kin­dern aus manch­mal schwie­ri­gen Ver­hält­nis­sen wie bei­spiels­wei­se aus dem Frau­en­haus und HAWEI dür­fen ihre sehn­lichs­ten Weih­nachts­wün­sche äußern. Ein Bäum­chen – der so genann­te Wish Tree – wird dann geschmückt, und zwar nicht mit Ker­zen und Deko­ra­ti­on, son­dern mit eben die­sen Wün­schen. Auf Ein­la­dung des Orga­ni­sa­ti­ons­teams kom­men dann bis zu 80 Frau­en zusam­men, die die Wün­sche vom Bäum­chen pflü­cken und die­se den Kin­dern im Rah­men einer Weih­nachts­fei­er erfül­len. Stau­nen­de Augen und gro­ße Freu­de sind dann vor­pro­gram­miert und zau­bern allen Teil­neh­mern ein Lächeln ins Gesicht.

Das Pro­jekt Wish­tree wur­de bereits 1999 von Bea­tri­ce Roulin-Brem­ke gegrün­det und leis­tet somit seit mitt­ler­wei­le 18 Jah­ren wert­vol­le Diens­te für klei­ne Bür­ger in der Stadt Arns­berg. Seit Beginn an sind auch Chris­tia­ne Scheidt und Andrea Mül­ler-Bur­kamp mit von der Par­tie, die Feder­füh­rung des Pro­jek­tes hat aktu­ell Dr. Andrea Peters inne. Unter­stüt­zung erfährt die ehren­amt­li­che Initia­ti­ve durch zahl­rei­che Spen­den.

  • Edwin Mül­ler, Bruch­hau­sen

Wer sich seit so vie­len Jah­ren enga­giert wie Edwin Mül­ler, den ken­nen vie­le – in Bruch­hau­sen, wo er her­kommt, aber eben­so auch in den ande­ren Tei­len des Stadt­ge­bie­tes. Immer kon­zen­triert bei der Sache, ist Edwin Mül­ler jemand, auf den man zäh­len kann. Sie­ben Jah­re lang hat er als Pres­se­spre­cher die Belan­ge des Senio­ren­bei­ra­tes in der Öffent­lich­keit ver­tre­ten. Er hat The­men gesetzt und durch­dacht, Tex­te vor- und nach­be­rei­tet und den Kon­takt zu Jour­na­lis­ten wie Bür­gern gefes­tigt. Ein Full-Time-Job, und das ehren­amt­lich.

Doch Platz für ande­res fand Edwin Mül­ler dane­ben wei­ter­hin: Seit 2011 macht er sich als Autor und Regis­seur der Kol­ping­thea­ter­grup­pe ver­dient; als Vor­stands­mit­glied im För­der­ver­ein Roden­tel­gen­ka­pel­le setzt er sich für den Erhalt der alt­eh­ren­wür­di­gen Kir­che ein, die den Stadt­teil Bruch­hau­sen maß­geb­lich prägt.

Auch ein Blick zurück in die Ver­gan­gen­heit zeigt: Edwin Mül­ler war immer schon enga­giert, wie bei­spiels­wei­se als Vor­sit­zen­der der KJG, Vor­sit­zen­der der Kol­pings­fa­mi­lie Bruch­hau­sen, Mit­glied im Diö­ze­san­vor­stand des Kol­ping­wer­kes Pader­born und Vor­stands­vor­sit­zen­der der Bil­dungs­stät­te Soest.

  • Wal­ter Eickel und Meinolf Strack­bein, Her­drin­gen

Im Dop­pel­pack vol­ler Ein­satz für Her­drin­gen, dafür ste­hen Wal­ter Eickel und Meinolf Strack­bein. Bei­de seit lan­gem in Her­drin­gen ver­wur­zelt, bei­de vol­ler Enga­ge­ment für ihren Stadt­teil und das in breit gefä­cher­ter Band­brei­te: Meinolf Strack­bein hat das Forum Her­drin­gen mit gegrün­det, eben­so wie die Bür­ger-Initia­ti­ve Orts­um­ge­hung – kurz BIO. Die­ser Zusam­men­schluss enga­gier­ter Bür­ger, dem auch Wal­ter Eickel ange­hört, setzt sich für den Bau einer Orts­ent­las­tungs­stra­ße ein, die den Schwer­last­ver­kehr um Her­drin­gen her­um len­ken soll. Auch das Pro­jekt Sim­ply City, das die Orts­mit­te ver­kehrs­tech­nisch merk­lich beru­higt hat, ist der Initia­ti­ve der BIO und damit auch Wal­ter Eickel und Meinolf Strack­bein zu ver­dan­ken.

Bei­de haben gemein­sam nicht nur im Rah­men der BIO gewirkt, son­dern haben sich auch im Forum Her­drin­gen zusam­men enga­giert. Wal­ter Eickel hat sich zudem auch dafür ein­ge­setzt, dass eine neue Bus­li­nie durch Her­drin­gen mit Anbin­dung des Neu­bau­ge­bie­tes „Stern­hel­le Ost“ ein­ge­rich­tet wer­den konn­te. Auch um die Geschich­te sei­nes Dor­fes hat Eickel sich ver­dient gemacht: Auf sei­ne Idee ist die Erstel­lung eines Jubi­lä­ums­bu­ches zum The­ma „1150 Jah­re Her­drin­gen“ zurück­zu­füh­ren. Bei den ent­spre­chen­den Jubi­lä­ums­fei­er­lich­kei­ten im Jahr 2010 war auch Meinolf Strack­bein mit viel Enga­ge­ment mit von der Par­tie. Bei­de sind zudem Mit-Initia­to­ren des Pro­jek­tes “Hein­rich-Kno­che-Welt“, dass mitt­ler­wei­le von der Bür­ger­stif­tung Arns­berg über­nom­men und im Rah­men des LEADER Pro­jek­tes auf­ge­grif­fen und wei­ter­ge­führt wird. Ein gemein­sa­mes Ziel schweißt zusam­men, und so haben sich die Lebens­we­ge und das Enga­ge­ment von Wal­ter Eickel und Meinolf Strack­bein in Her­drin­gen immer wie­der gekreuzt und zu einem star­ken ehren­amt­li­chen und immer krea­ti­ven Ein­satz für ihr Dorf ver­bun­den.

  • Wer­ner Schnell, Hüs­ten

Ihn kann man getrost als Ver­netzer bezeich­nen: Wer­ner Schnell ist jemand, der sich für Kon­tak­te ein­setzt – Kon­tak­te zwi­schen den Men­schen, Kon­tak­te zwi­schen Bür­gern und Ver­ei­nen, Kon­tak­te zwi­schen Jung und Alt, Kin­dern und Senio­ren. Als Vor­sit­zen­der des Freund­schafts­clubs Son­nen­burg macht sich Wer­ner Schnell seit sie­ben Jah­ren um das gesell­schaft­li­che Leben in Hüs­ten ver­dient. Bei­spie­le hier­für gibt es zahl­reich: Der FC Son­nen­burg setzt sich etwa dafür ein, die Bewoh­ner des Senio­ren­hei­mes Haus Flamm­berg bei Fes­ten ein­zu­la­den und die­se so in das Ver­eins­le­ben mit ein­zu­bin­den. Mit kos­ten­lo­sen Niko­laus­tü­ten für Kin­der wie­der­um enga­giert sich der Ver­ein dafür, auch den Jüngs­ten aus ärme­ren Ver­hält­nis­sen die Vor­weih­nachts­zeit zu ver­sü­ßen – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes. Wenn Hob­bys auch etwas über den Men­schen aus­sa­gen, dann kann Wer­ner Schnell wohl als Mensch gel­ten, der sich Zie­le setzt und die­se kon­se­quent anpackt: In sei­ner Frei­zeit näm­lich unter­nimmt er lei­den­schaft­lich ger­ne Berg­wan­de­run­gen.

  • Ange­li­ca Fras­ke, Hüs­ten

Als im Juli 2015 inner­halb kür­zes­ter Zeit eine Not­un­ter­kunft für 150 Flücht­lin­ge in der Arns­ber­ger Pes­ta­loz­zi­schu­le ein­ge­rich­tet wer­den muss­te, war die Stadt über jede hel­fen­de Hand dank­bar. Und derer gab es vie­le, unter ande­rem die von Ange­li­ca Fras­ke. Die Hüs­te­ne­rin mel­de­te sich für die ehren­amt­li­che Mit­ar­beit in der neu ein­ge­rich­te­ten Flücht­lings­un­ter­kunft und leis­te­te fort­an wert­vol­le Unter­stüt­zung vor Ort. Sie prak­ti­zier­te mit den unter­ge­brach­ten Flücht­lin­gen nicht nur Deut­sch­übun­gen, son­dern fand vor allem ein offe­nes Ohr für die Sor­gen der Men­schen – wis­send, dass der zwi­schen­mensch­li­che Aus­tausch für die aus ihren Hei­mat­län­dern geflo­he­nen Men­schen eine wich­ti­ge see­li­sche Stüt­ze dar­stell­te.

Auch das kon­kre­te Zupa­cken ist Ange­li­ca Fras­kes Sache und so hat sie Möbel, Wäsche und Haus­halts­uten­si­li­en für die Flücht­lin­ge orga­ni­siert, die in eige­ne Woh­nun­gen umzo­gen. Eben­so war sie beim oft schwie­ri­gen Aus­tausch mit den Behör­den zur Stel­le. Für Ange­li­ca Fras­ke waren die geflo­he­nen Men­schen jedoch weit mehr als ein­zel­ne Fäl­le, die man zeit­wei­lig unter­stützt, und so besuch­te sie auch Flücht­lin­ge, die aus Arns­berg in ande­re Kom­mu­nen wei­ter­ge­zo­gen waren. Denn ech­te Zuge­wand­heit endet nicht an der Stadt­gren­ze.

  • Hele­ne Fabri, Müsche­de

Was Hele­ne Fabri ehren­amt­lich auf die Bei­ne gestellt hat, kann man schon fast als ein klei­nes Gewer­be bezeich­nen: Die Müsche­de­rin näht, was das Zeug hält. 4000 Stoff­her­zen, 700 Ein­kaufs­beu­tel und 700 Hül­len für Wund-Drai­na­gen nennt sich ihre bis­he­ri­ge Bilanz und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Start­schuss für ihr Ehren­amt fiel im Jahr 2011. In einer Zeit­schrift las Fabri damals von Frau­en, die Kis­sen für Brust­krebs­pa­ti­en­tin­nen nähen. Als ehe­ma­li­ge Schnei­de­rin beherrscht Fabri das Nähen und nutzt die­ses krea­ti­ve Talent ger­ne dazu, ande­ren eine Auf­merk­sam­keit vol­ler Wär­me zukom­men zu las­sen.

Fabris Begeis­te­rung für ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment hält sich seit nun­mehr sechs Jah­ren unge­bro­chen, wes­halb sich auch der Kreis der­je­ni­gen, die sich über eines der lie­be­vol­len Prä­sen­te freu­en dür­fen, ste­tig erwei­tert: Begon­nen mit dem Karo­li­nen­hos­pi­tal in Hüs­ten, fin­den Fabris selbst erstell­te Pro­duk­te mitt­ler­wei­le ihren Weg bis hin zu Ver­ga­be­stel­len in Her­ne, Bochum, Koblenz und im Müns­ter­land. Auch Kin­der, die tap­fer eine Sprit­ze über­stan­den haben, wer­den von der flei­ßi­gen Nähe­rin mit klei­nen Kis­sen und Schür­zen bedacht. Wei­te­re Emp­fän­ger von Fabris Hand­ar­bei­ten sind die Kol­pings­fa­mi­lie, die Stern­sin­ger und der Eulen­kin­der­gar­ten.

  • Geschichts­werk­statt Möhnestraße/Reiner Ahl­born, Neheim

Geschich­te lebt von und besteht aus Erin­ne­run­gen. Die­se Tat­sa­che mach­te sich das Team der „Geschichts­werk­statt Möhne­st­ra­ße“ zunut­ze, als es dar­um ging, die Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart der Möhne­st­ra­ße mit­ein­an­der in Bezug zu set­zen. Die Geschichts­werk­statt erzählt Geschich­ten, und zwar sol­che, die sich tat­säch­lich ereig­net haben. Sie erzählt Geschich­ten nicht nur von den Men­schen, die einst in der Möhne­st­ra­ße leb­ten oder arbei­te­ten, son­dern auch von den Häu­sern, die die Stra­ße säu­men und Fir­men, die hier einst ihren Sitz hat­ten oder die­sen hier heu­te haben.

Doch Geschich­ten erzäh­len kann nur, wer zuvor die Fak­ten recher­chiert hat. Und das haben die 10 Mit­glie­der der Geschichts­werk­statt in auf­wän­di­ger Klein­ar­beit geleis­tet: Ins­ge­samt 115 lebens­ge­schicht­li­che Inter­views mit Anwoh­nern und ehe­ma­li­gen Arbeit­neh­mern, zahl­rei­che Recher­chen im Stadt­ar­chiv, ver­schie­de­ne Tref­fen des Teams und die Erstel­lung eines Haus- und Fir­men­ka­tas­ters zusam­men erzäh­len die Geschich­te der Möhne­st­ra­ße, die jeder Inter­es­sier­te in einer von der Geschichts­werk­statt ange­fer­tig­ten Doku­men­ta­ti­on nach­le­sen kann. Im Herbst 2017 schloss das Team sei­ne Arbei­ten erfolg­reich ab.

  • Anni Kün­ken­ren­ken, Neheim

Sie kann man getrost als gute See­le bezeich­nen: Anni Kün­ken­ren­ken ist seit mitt­ler­wei­le sage und schrei­be 14 Jah­ren im Ein­satz für die Arns­ber­ger Tafel. 14 Jah­re lang Waren ver­wal­ten, 14 Jah­re lang Lebens­mit­tel aus­ge­ben, 14 Jah­re lang einen gro­ßen Teil der eige­nen Frei­zeit dem Ein­satz für Ärme­re wid­men, das ist Anni Kün­ken­ren­ken. Die Auf­ga­ben, die sie bei der Tafel bewäl­tigt, sind viel­fäl­tig und rei­chen von der Ver­wal­tungs­ar­beit am PC über orga­ni­sa­to­ri­sche Über­le­gun­gen und Auf­ga­ben bis hin zu beson­de­ren Aktio­nen. In der Weih­nachts­zeit wer­den bei­spiels­wei­se 500 Niko­laus­tü­ten für Kin­der ein­ge­kauft und gepackt, die Orga­ni­sa­ti­on der eben­so lie­be­vol­len wie auf­wän­di­gen Akti­on obliegt Anni Kün­ken­ren­ken. Steh­ver­mö­gen beweist sie wie­der­um dann, wenn es dar­um geht, Lose in der Weih­nachts­zeit zu ver­kau­fen: Drei Tage lang gibt Anni Kün­ken­ren­ken dann auf dem Markt ihr Bes­tes.

  • Mare­si Lan­ge/­Ca­ri­tas-Kon­fe­renz St. Ste­pha­nus, Nie­der­ei­mer

Ein net­tes Wort und ein per­sön­li­cher Besuch kön­nen für älte­re Men­schen mehr wert sein als vie­les ande­re. Doch die­ser mensch­li­che Kon­takt ist nicht jedem ver­gönnt: Immer mehr Men­schen im Alter ver­ein­sa­men zuse­hends. Dass das nicht so sein muss, zei­gen die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Cari­tas St. Ste­pha­nus in Nie­der­ei­mer. Sie haben es sich auf die Fah­nen geschrie­ben, älte­ren Bewoh­nern und Lang­zeit-Kran­ken ein Stück Wär­me zu geben. Regel­mä­ßi­ge Besu­che und das per­sön­li­che Über­brin­gen klei­ner Geschen­ke zu Geburts­ta­gen und zu Weih­nach­ten sol­len den Senio­ren eine Freu­de berei­ten. Ein monat­li­cher Senio­ren­tag im Ste­pha­nus­haus bringt die Men­schen zusam­men und hilft ihnen dabei, Kon­tak­te zu knüp­fen. Sich selbst in den Mit­tel­punkt zu stel­len, ist aller­dings nicht die Sache der Vor­sit­zen­den Mare­si Lan­ge und ihres Teams: Die Arbeit erfolgt beschei­den im Stil­len.

  • SGV Oeven­trop

Wer ger­ne im Wald wan­dert, weiß die dort herr­schen­de Ruhe und Ein­sam­keit zu schät­zen. Wer aller­dings ein­mal im Wald einen medi­zi­ni­schen Not­fall erlei­det, für den kann eben die­se Ein­sam­keit zum Fluch wer­den. Denn einem Ret­tungs­dienst zu beschrei­ben, wo man sich im Wald befin­det, ist ein schier hoff­nungs­lo­ses Unter­fan­gen. Gut, dass es den SGV Oeven­trop gibt. Die Mit­glie­der des Ver­ei­nes näm­lich haben dafür gesorgt, dass 31 Not­fall­punk­te ent­lang der Wan­der­we­ge fest­ge­legt wur­den. Die dort gekenn­zeich­ne­ten kur­zen Num­mern kön­nen Ret­tungs­diens­te sofort geo­gra­phisch zuord­nen und sind somit schnellst­mög­lich an Ort und Stel­le. Auf die­se Wei­se konn­te bereits ein Men­schen­le­ben geret­tet wer­den.

Doch die Arbeit des Ver­eins reicht noch wei­ter: Der SGV bie­tet ver­schie­dens­te Frei­zeit-Akti­vi­tä­ten an, orga­ni­siert Lehr­wan­de­run­gen für Kin­der, den Oeven­tro­per Schna­de­gang und hat in den Jah­ren 2015 und 2016 ins­ge­samt 80 Bän­ke in und um Oeven­trop reno­viert. Auch der Oeven­tro­per Pan­ora­ma­weg, der mit 16 Kilo­me­tern Län­ge spek­ta­ku­lä­re Aus­sich­ten über Oeven­trop bie­tet, ist der Initia­ti­ve des SGV zu ver­dan­ken, eben­so wie der Arbeits­kreis Dorf­ge­schich­te Oeven­trop, der sich unter Betei­li­gung des SGV grün­den konn­te.

  • Flücht­lings­hil­fe Oeven­trop

Auf sol­che Men­schen kann man zäh­len: Als im Som­mer 2015 zahl­rei­che Men­schen aus ihrer Hei­mat nach Deutsch­land flüch­te­ten, war schnel­les Han­deln gefragt. In Oeven­trop pack­te man beherzt mit an. Kaum hat­te die Stadt dar­über infor­miert, dass die klei­ne Oeven­tro­per Sport­hal­le als Flücht­lings­un­ter­kunft umfunk­tio­niert wer­den wür­de, grün­de­te sich spon­tan die Flücht­lings­hil­fe Oeven­trop, die auf die Unter­stüt­zung von rund 160 Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zäh­len konn­te. Will­kom­men hei­ßen statt Abstand neh­men lau­te­te somit in Oeven­trop die Devi­se, die struk­tu­riert ange­gan­gen wur­de: Die Flücht­lings­in­itia­ti­ve glie­der­te sich in ein Kern­team und Teams für ver­schie­de­ne Berei­che, zu denen bei­spiels­wei­se die The­men Will­kom­mens­kul­tur, Klei­der­kam­mer, Gesund­heit, Arbeit und Spra­che zähl­ten.

Das Schö­ne: Wer damals ehren­amt­lich und mit gro­ßem Enga­ge­ment die neu­en Bewoh­ner der Stadt will­kom­men hieß, ist größ­ten­teils auch heu­te noch aktiv. So hel­fen vie­le der dama­li­gen Unter­stüt­zer auch heu­te noch bei Umzü­gen, Möbel­be­schaf­fung, Behör­den­gän­gen und vie­lem mehr. Sport­an­ge­bo­te und Sprach­un­ter­richt sind eben­falls Teil des breit gefä­cher­ten Pro­gramms, das die Flücht­lings­in­itia­ti­ve Oeven­trop seit 2015 auf die Bei­ne gestellt hat.

  • Wolf­ram Blan­ke, Rum­beck

Natur ist sei­ne Beru­fung und das im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes: Wolf­ram Blan­ke kennt das Arns­ber­ger Wald­ge­biet als Förs­ter wie kaum ein Zwei­ter. Über dunk­le Wald­we­ge und hel­le Lich­tun­gen füh­ren ihn sei­ne Tou­ren täg­lich. Doch Wolf­ram Blan­ke macht nicht Halt, wenn das Ende des Arbeits­ta­ges erreicht ist. Auch in sei­ner Frei­zeit liebt und lebt er die Natur. Und so hat er ein beson­de­res Pro­jekt mit auf die Bei­ne gestellt, das Besu­cher von nah und fern anlockt: Den Poe­sie-Pfad in Rum­beck. Dank ver­schie­de­nen poe­ti­schen Dar­stel­lun­gen erle­ben Wan­de­rer die Natur hier mit allen Sin­nen und die Bür­ger ihren Wald mal von einer ganz ande­ren Sei­te. Auch über den Poe­sie­pfad hin­aus hat sich der Förs­ter in sei­ner Frei­zeit in Arns­berg ver­dient gemacht: So befasst er sich zum Bei­spiel mit der Ver­bin­dung von Wald und Was­ser, ein pas­sen­des The­ma im vom Mühl­bach gepräg­ten Mühl­bach­tal. Nicht zuletzt enga­giert sich Wolf­ram Blan­ke in vor­bild­li­cher Wei­se beim Pro­jekt „His­to­ri­scher Thier­gar­ten“.

  • Win­fried Kroll, Bachum

Wer in Bachum lebt, der kommt um ihn nicht her­um: Win­fried Kroll enga­giert sich seit mitt­ler­wei­le rund 30 Jah­ren vol­ler Herz­blut für sei­nen Orts­teil. Das hin­ter­lässt Spu­ren, natür­lich nur sol­che posi­ti­ver Art. Win­fried Kroll wird beschrie­ben als einer, der enga­giert anpackt, wenn es um die Belan­ge sei­nes Dor­fes geht, und der des­halb in Bachum sehr beliebt und ange­se­hen ist. Wie könn­te es auch anders sein, wenn sich jemand inten­siv wie unei­gen­nüt­zig für das Gemein­wohl ein­setzt.

Win­fried Kroll war lang­jäh­ri­ges Vor­stands­mit­glied im Ver­eins­ring Bachum und hat in die­ser Funk­ti­on vie­le Ver­an­stal­tun­gen orga­ni­siert und koor­di­niert, wie bei­spiels­wei­se den Mar­tins­zug, das Oster­feu­er und das Dorf­fest. Win­fried Kroll war aber zudem auch im Kir­chen­vor­stand der Pfarr­ge­mein­de St. Josef Bergheim/Bachum. Als Ver­fech­ter sei­nes Dor­fes hat er den Fried­hofs­ver­ein für Bachum gefor­dert, als des­sen zwei­ter Vor­sit­zen­der er nun vie­les ver­schie­de­nes orga­ni­siert, so etwa die jähr­li­chen Arbeits­ein­sät­ze auf dem Fried­hof. Seit dem Jahr 2015 ist Win­fried Kroll außer­dem gewähl­tes Mit­glied des Kir­chen­vor­stan­des St. Johan­nes Bap­tist (Neheim und Voß­win­kel). Als wäre das alles noch nicht genug, enga­giert sich Win­fried Kroll zudem auch in ver­schie­de­nen Ver­ei­nen des Dor­fes.

Die geehr­ten Sport­ler

  • Finn Wie­se­hoff

Ihn legt so schnell kei­ner aufs Kreuz: Finn Wie­se­hoff ist bereits ein alter Hase im Bereich des Kampf­sports. Denn nach mitt­ler­wei­le 11 Jah­ren an Pra­xis­er­fah­rung macht dem jun­gen Arns­ber­ger so schnell kei­ner etwas vor. Finn star­te­te bereits im zar­ten Alter von 5 Jah­ren mit der korea­ni­schen Kampf­sport­art Tae­kwon­do. Der Apfel fällt ja bekannt­lich nicht weit vom Stamm und da Finns Vater selbst im Budo Ver­ein Arns­berg e.V. aktiv ist, hat­te der klei­ne Finn bereits einen Bezug zum Tae­kwon­do. Und die­sen bau­te er äußerst erfolg­reich aus:

Schon früh kämpf­te er auf ver­schie­de­nen Tae­kwon-Do- und auch Kick­box-Tur­nie­ren, aus denen er meist als Sie­ger her­vor­ging. Nach­dem Finn auf die­se Wei­se sein Kampf­ta­lent über eini­ge Jah­re erprobt und gestählt hat­te, durf­te er, kaum 13 gewor­den, natio­nal bei der Deut­schen Meis­ter­schaft star­ten. Die­se Chan­ce nutz­te der ehr­gei­zi­ge Jun­ge, der sich prompt 2014 die Aus­zeich­nung „Deut­scher Meis­ter sei­ner Klas­se“ erkämpf­te. Ein Jahr spä­ter hol­te Finn die Bron­ze-Medail­le, 2016 wur­de er erneut Deut­scher Meis­ter.

Die Lis­te sei­ner sport­li­chen Erfol­ge endet hier aber noch nicht, daher in Kurz­form noch ein paar Fak­ten: Finn ist seit dem Jahr 2017 Mit­glied der Deut­schen Tae­kwon-Do Junio­ren­na­tio­nal­mann­schaft, er hol­te Bron­ze bei der Tae­kwon-Do Euro­pa­meis­ter­schaft 2017 und erreich­te bei der Tae­kwon-Do Welt­meis­ter­schaft als einer von 37 Sport­lern das Vier­tel­fi­na­le. 2017 wur­de Finn zudem erneut  Deut­scher Meis­ter im Leicht­kon­takt Kick­bo­xen sowie im Tae­kwon-Do.

  • Sarah Leh­ne

Nicht eine, nicht zwei, nicht drei, nein, sogar vier Medail­len hat Sarah Leh­ne bei der Euro­pa­meis­ter­schaft im Tae­kwon-Do geholt. Die 24-jäh­ri­ge Arns­ber­ge­rin wur­de Vize-Euro­pa­meis­te­rin in der Kate­go­rie Tul 1. Dan, Euro­pa­meis­te­rin mit dem Damen­team im Mann­schafts­for­men­lauf, Vize-Euro­pa­meis­te­rin in der Ein­zel­dis­zi­plin „Kampf der Frau­en bis 56 Kilo­gramm“ und sie erreich­te den drit­ten Platz mit dem Damen­team im Mann­schafts­kampf. Auch bei Meis­ter­schaf­ten im Inland über­zeugt die sport­li­che Mas­ter-Stu­den­tin mit viel Biss auf der Kampf­flä­che: Bei der 51. ITF-D Meis­ter­schaft Tae­kwon-Do Meis­ter­schaft in Lünen erkämpf­te sich Sarah Leh­ne gleich zwei Gold­me­dail­len, jeweils in den Dis­zi­pli­nen Ein­zel-Tul und Ein­zel-Kampf der Damen bis 56 Kilo­gramm. Die jun­ge Arns­ber­ge­rin ist bereits seit dem Jahr 2011 Mit­glied in der deut­schen Tae­kwon-Do Natio­nal­mann­schaft des ITF-Ver­ban­des.

  • Mini­golf-Sport­klub Neheim-Hüs­ten

Bun­te Bah­nen mit vie­len abwechs­lungs­rei­chen Hin­der­nis­sen: Aus einer Frei­zeit-Beschäf­ti­gung, die vie­le von uns hin und wie­der spo­ra­disch betrei­ben, haben sie einen Pro­fi­sport gemacht, die Nach­wuchs­mi­ni­gol­fer des Mini­golf-Sport­klubs Neheim-Hüs­ten. Wer sich schon ein­mal im Mini­golf ver­sucht hat, weiß, dass die ver­schie­de­nen Bah­nen durch­aus ihre ganz eige­nen Tücken haben kön­nen. Wäh­rend Hob­by-Mini­gol­fer mit etwas Kön­nen und viel Glück ver­su­chen, den Ball ins Loch zu manö­vrie­ren, gehen die Mit­glie­der des Mini­golf-Sport­klubs mit viel Kön­nen und Talent an die Sache. Und das zahlt sich aus:

Die Jugend­mann­schaft hat bei der Deut­schen Meis­ter­schaft die Sil­ber­me­dail­le geholt, die Schü­ler­mann­schaft hat als Spiel­ge­mein­schaft Neheim/Lüdenscheid den Deut­schen Meis­ter­ti­tel ver­tei­digt. Ein­zeln auf­ge­führt haben fol­gen­de jun­ge Men­schen sport­lich über­zeugt: Sebas­ti­an Stall­kamp gra­tu­lie­ren wir ganz herz­lich zur Sil­ber­me­dail­le Jugend­mann­schaft, Michae­la Kra­ne zur Sil­ber­me­dail­le Jugend­mann­schaft und zu Bron­ze im Ein­zel auf der Beton­bahn, Robin Dickes zur Sil­ber­me­dail­le mit der Jugend­mann­schaft und zu Gold im Ein­zel auf der Beton­bahn, Tobi­as Fuchs zur Sil­ber­me­dail­le Jugend­mann­schaft, Melis­sa Kra­ne zu Gold mit der Schü­ler­mann­schaft und Sil­ber im Ein­zel auf der Beton­bahn und Lau­ro Klö­cke­ner zu Gold mit der Schü­ler­mann­schaft und Sil­ber im Ein­zel auf der Eter­nit­an­la­ge.

  • Eli­seo Iba­nez Mie­les

Wenn es ins küh­le Nass geht, schwimmt der wohn­haf­te Arns­ber­ger Eli­seo Iba­nez Mie­les, als ob es kein Land mehr gäbe. Denn das Was­ser ist sein Ele­ment. Und so ver­wun­dert es nicht, dass der 34-Jäh­ri­ge vom SV Aegir Arns­berg bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten der Mas­ters in Mag­de­burg im ver­gan­ge­nen Jahr äußerst erfolg­reich abschnitt: Herr Iba­nez Mie­les sicher­te sich dort den Titel über 50 Meter Rücken­schwim­men in der Alters­klas­se 30. Zugleich hol­te er sich den Vize­meis­ter­ti­tel über 100 Meter Rücken­schwim­men.

Eli­seo Iba­nez Mie­les stammt gebür­tig aus Ecua­dor, nach Arns­berg zog es ihn der Lie­be wegen: In Ecua­dor war Iba­nez Mie­les als Schwimm­leh­rer an einer deut­schen Schu­le beschäf­tigt, als er dort sei­ne heu­ti­ge deut­sche Lebens­ge­fähr­tin ken­nen­lern­te, die dort zeit­wei­se als Leh­re­rin tätig war. Iba­nez Mie­les folg­te ihr irgend­wann nach Deutsch­land, heu­te leben die bei­den mit ihren drei Kin­dern – davon ein Zwil­lings­paar – im idyl­li­schen Eich­holz. Gehei­ra­tet wur­de im his­to­ri­schen Rat­haus in AltArns­berg. Iba­nez Mie­les, der bereits in Ecua­dor 10 bis 12 Kilo­me­ter pro Tag schwamm, fand hier schnell den Kon­takt zu sei­nem heu­ti­gen Trai­ner Chris­toph Löher und über­zeugt seit­her auf gan­zer Linie mit sei­nen sport­li­chen Erfol­gen. Das kann man dann wohl gelun­ge­ne Inte­gra­ti­on nen­nen.

  • Moritz Kem­per

Moritz Kem­per gilt als einer der her­aus­ra­gends­ten Schwim­mer des SV Nep­tun Neheim-Hüs­ten und hat als sol­cher neben ver­schie­de­nen sport­li­chen Aus­zeich­nun­gen auch schon die Ehrung zum bes­ten Sport­ler im Hoch­sauer­land­kreis abge­räumt. Das kommt nicht von unge­fähr, denn Moritz Kem­per macht mit gro­ßen Erfol­gen von sich reden. So hol­te er sich jüngst den Titel des Junio­ren­meis­ters über 100 Meter Brust­schwim­men sowie den Titel des Vize­meis­ters über 50 Meter Brust­schwim­men. Bei den Offe­nen NRW-Meis­ter­schaf­ten in Wup­per­tal erschwamm sich Moritz Kem­per den ers­ten Platz über 50 Meter Brust­schwim­men und den drit­ten Platz über 100 Meter Brust­schwim­men. Wei­te­re wich­ti­ge Erfol­ge aus dem Jahr 2017: Moritz Kem­per wur­de Vize-Euro­pa­meis­ter über 50 Meter Brust­schwim­men bei den Euro­päi­schen Poli­zei­meis­ter­schaf­ten in Han­no­ver, er erreich­te beim glei­chen Wett­be­werb den 4. Platz in der Kate­go­rie „100 Meter Brust­schwim­men“ und er erreich­te den 14. Platz im B-Fina­le in der Kate­go­rie „50 Meter Brust­schwim­men“ bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Ber­lin.

  • Lea-Sophie Blum

Lea-Sophie Blum ist eine Was­ser­rat­te. Mit ihren erst 16 Jah­ren zählt die Arns­ber­ge­rin heu­te schon zu den ganz Gro­ßen im Feld des Schwimm­sports. Seit vie­len Jah­ren ist Lea-Sophie Mit­glied im Schwimm­ver­ein Nep­tun Neheim-Hüs­ten und hat hier eine star­ke För­de­rung erfah­ren, mit der ihr sport­li­ches Talent zur Ent­fal­tung gebracht wur­de. So hol­te sich Lea-Sophie im Juni 2017 ihre ers­te Medail­le auf deut­scher Ebe­ne: Über die Distanz von 100 Metern Brust erschwamm sie sich mit einer Zeit von 1:13 Minu­ten einen her­vor­ra­gen­den zwei­ten Platz bei den Deut­schen Jahr­gangs­meis­ter­schaf­ten in Ber­lin. Über die Distanz von 200 Metern Brust wie­der­um über­traf Lea-Sophie sich selbst und erreich­te mit einer Zeit von 2:36 Minu­ten den Vize­ti­tel.

  • Klaus Viel­berg

Mit viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl und Treff­si­cher­heit, Kon­zen­tra­ti­on und Ehr­geiz ist Klaus Viel­berg in der Dis­zi­plin des Blank­bo­gen­schie­ßens an der Kon­kur­renz vor­bei­ge­zo­gen: Der Schüt­ze aus dem CfB Soest, der dort in der Trai­nings­grup­pe Arns­berg-Rum­beck aktiv ist, hat bei der Deut­schen Meis­ter­schaft in Schwedt an der Oder in der Klas­se der über 45-Jäh­ri­gen den sen­sa­tio­nel­len ers­ten Platz belegt. Ner­ven­stär­ke gilt als eine von Klaus Viel­bergs her­aus­ra­gen­den Eigen­schaf­ten, mög­li­cher­wei­se hat er die­se im Lau­fe sei­ner lang wäh­ren­den Sport­ler­kar­rie­re gestählt: Mit neun Jah­ren im TV Her­drin­gen als Tur­ner gestar­tet, mit 18 Jah­ren in den Kanu­sport ein­ge­stie­gen und schließ­lich vor rund 11 Jah­ren beim Blank­bo­gen­schie­ßen gelan­det, Klaus Viel­berg ist und war immer aktiv. Wir sagen „Herz­li­chen Glück­wunsch“ zur jetzt gewon­ne­nen Meis­ter­schaft und möch­ten Sie, Herr Viel­berg, heu­te für Ihre her­aus­ra­gen­de Leis­tung ehren.

  • Tanz­form Dan­ce­stu­dio Neheim

Einen Tanz hin­ein in die Her­zen und hin­auf aufs Sie­ger­trepp­chen, das haben die Mit­glie­der des „Tanz­form Dan­ce­stu­di­os Neheim“ nun geleis­tet. Sie reis­ten ins tsche­chi­sche Libe­rec, um dort gegen vie­le ande­re hoch­klas­si­ge Tän­ze­rin­nen und Tän­zer anzu­tre­ten, und kehr­ten mit viel Ruhm und Ehre bela­den zurück: Die Grup­pe „Deli­zia“ darf sich fort­an Welt­meis­ter in der Kate­go­rie „Juni­or“ im Urban Street Dance nen­nen, die Grup­pe „Ele­men­trix“ Vize-Welt­meis­ter in der Kate­go­rie „Mixed Age“, eben­falls im Urban Street Dance. Bei­de Grup­pen wer­den gelei­tet von Hele­ne Shtu­ka­tur­ov.

  • Eike Ban­sen

Er kommt aus dem Gewin­nen nicht her­aus und hat sich bereits 2016 beim Drei­kö­nigs­emp­fang ins Gol­de­ne Buch ein­ge­tra­gen: Aus­nah­me-Fuß­bal­ler Eike Ban­sen. Er ist der­je­ni­ge, der im Spiel das Tor dicht macht. Als Tor­wart hat Eike Ban­sen eine wich­ti­ge und beson­de­re Rol­le auf dem Fuß­ball­feld inne, und dass er die­se mit Bra­vour erfüllt, zeigt der Ver­lauf der ver­gan­ge­nen Jah­re: Im Jahr 2010 erfüll­te sich der jun­ge Voß­win­ke­ler, der bis dato mit star­ken Leis­tun­gen auf dem Platz über­zeugt hat­te, einen Klein-Jun­gen-Traum, denn er wur­de in den Kader des berühm­ten BvB 09 in Dort­mund auf­ge­nom­men. Seit­her häu­fen sich die Erfol­ge. NRW-Meis­ter mit der U14, Meis­ter Regio­nal­li­ga West mit der U15, Deut­sche Meis­ter­schaft der B-Junio­ren. Nun spielt und ver­tei­digt Eike Ban­sen in der U19 und trug in die­ser Rol­le einen gro­ßen Teil dazu bei, dass der BVB jetzt gegen den FC Bay­ern Mün­chen im Fina­le um die U19 Meis­ter­schaft mit 8:7 im Elf­me­ter­schie­ßen schla­gen konn­te. Und Eike Ban­sen? Der reck­te nach der Par­tie erst ein­mal den Schal sei­nes Hei­mat­ver­eins TuS Voß­win­kel in die Höhe – ein tol­les Zei­chen sei­ner Hei­mat­ver­bun­den­heit!

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