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Arbeit der Jugendfeuerwehren im Kreis mit Heimatpreis 2020 gewürdigt

Kreis. Die Freu­de war den Ver­ant­wort­li­chen der 66 im Hoch­sauer­land­kreis akti­ven Jugend­feu­er­weh­ren anzu­se­hen: Am Diens­tag (06. Okto­ber) über­gab Land­rat Dr. Karl Schnei­der die Urkun­de des mit 1.000 Euro dotier­ten Hei­mat­prei­ses 2020 an Kreis­ju­gend­feu­er­wart Felix Strot­mey­er sowie des­sen Stell­ver­tre­ter Patrick Göbel und Thors­ten Auf­mhof. Die Ent­schei­dung für den dies­jäh­ri­gen Hei­mat­preis fiel im Kreis­tag bereits im Juni. Dar­über infor­miert die Pres­se­stel­le Hochsauerlandkreis.

Instrument zur Förderung und Stärkung

Das Minis­te­ri­um für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len hat­te mit dem Hei­mat-Preis ein neu­es Instru­ment zur För­de­rung und Stär­kung der viel­fäl­ti­gen Hei­mat in Nord­rhein-West­fa­len ins Leben geru­fen. Nach neu­em Modus erhiel­ten erst­mals die drei Kreis­schüt­zen­bün­de den neu­en Hei­mat­preis, bevor aktu­ell die Jugend­feu­er­weh­ren den Preis für sich rekla­mie­ren können.

„Jugend­feu­er­wehr – das bedeu­tet auf­ge­schlos­sen und inno­va­tiv zu sein und neue Ideen zu ent­wi­ckeln. Das Erle­ben in Gemein­schaft einer Jugend­feu­er­wehr zu ent­de­cken, kann – im Ide­al­fall – ein Ansporn sein für eine spä­te­re lebens­lan­ge Ver­bin­dung zum Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr­we­sen“, lob­te der Land­rat die Gemein­schaft und die vor­bild­haf­te Ver­mitt­lung von Wer­ten, die zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung der jun­gen Men­schen viel beitragen.

Konstant hohe Mitgliederzahlen

Die kon­stant hohen Mit­glie­der­zah­len in den Jugend­feu­er­weh­ren im HSK zeig­ten, dass die Kon­zep­te stimm­ten und auf die Bedürf­nis­se der Jugend­li­chen sehr gut zuge­schnit­ten sei­en. Auch der Mäd­chen­an­teil bestä­ti­ge ein geschlech­ter­über­grei­fen­des Inter­es­se an der „kom­mu­na­len Sicher­heits­or­ga­ni­sa­ti­on“ Feu­er­wehr, so der Land­rat in sei­ner Laudatio.

Auf die jun­gen Men­schen in der Jugend­feu­er­wehr kommt es an: Mit dem Hei­mat­preis kön­nen Akti­vi­tä­ten und Pro­jek­te finan­zi­ell ange­scho­ben wer­den. Land­rat Dr. Karl Schnei­der (3.v.li.) freut sich. Foto: Pres­se­stel­le HSK

Die so Geehr­ten ihrer­seits nut­zen die Gele­gen­heit, ihre Arbeit in aller Tie­fe und Brei­te vor­zu­stel­len: Sport­li­che Wett­be­wer­be wie „Leis­tungs­span­ge“, gemein­sa­me Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten sowie gemein­sa­mes Ler­nen in den Grup­pen mit päd­ago­gisch geschul­ten Betreu­ern sorg­ten für Begeis­te­rung, die oft über die Jugend­feu­er­wehr hin­aus erhal­ten blie­be. Auf die­se Wei­se erfüll­ten Jugend­feu­er­weh­ren auch einen Auf­trag zur Siche­rung des Nach­wuch­ses für den akti­ven Feuerwehrdienst.

Nachwuchs für aktiven Feuerwehrdienst

Lei­der sei­en im Coro­na-Jahr eini­ge Akti­vi­tä­ten „auf Eis“ geblie­ben. Aber die Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­war­te blick­ten opti­mis­tisch in die Zukunft, wie­der mehr Begeg­nung aktiv für die Jugend­li­chen mög­lich zu machen. Mit der dem Hei­mat­preis zugrun­de geleg­ten finan­zi­el­len Zuwen­dung dürf­te da so Eini­ges an Pro­jek­ten mög­lich sein.

(Quel­le: Pres­se­stel­le Hochsauerlandkreis)

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