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Alt­stadt­ga­ra­ge wird nach 21 Wochen Bau­zeit wie­der eröff­net

Arns­berg. Nach 21 Wochen Bau­zeit öff­net die Alt­stadt­ga­ra­ge am Neu­markt in Arns­berg am 21. Juni wie­der ihre Schran­ken. Aller­dings mit einer klei­nen Ein­schrän­kung: Anders als die Dau­er­park­kun­den haben die Kurz­zeit­par­ker erst ab dem 26. Juni die Mög­lich­keit, die reno­vier­te Tief­ga­ra­ge zu nut­zen. Bis dahin wer­den sie gebe­ten, ihre Fahr­zeu­ge wei­ter­hin auf dem Neu­markt oder an der angren­zen­den Klos­ter­stra­ße abzu­stel­len.

Pro­ble­me mit Feuch­tig­keit

„In den letz­ten Wochen hat­ten wir erheb­li­che Pro­ble­me mit Feuch­tig­keit im 2. UG, wes­halb wir hier den Boden nicht zeit­nah beschich­ten konn­ten. Zudem muss­ten die Ein- und Aus­fahrts­ram­pe, ent­ge­gen der ursprüng­li­chen Pla­nung, kom­plett saniert wer­den. Dadurch hat sich der Zeit­plan spür­bar ver­scho­ben“, erklärt Horst Mei­er von der Park­raum­be­wirt­schaf­tung die Teil­er­öff­nung der Alt­stadt­ga­ra­ge. „Auf der ande­ren Sei­te müs­sen wir die Ersatz­park­plät­ze an der Pro­me­na­de wegen des Arns­ber­ger Schüt­zen­fes­tes auf­lö­sen. Wir haben hier unser Ver­spre­chen gege­ben, dass die Bür­ger­schüt­zen mit ihrem Fest durch die Sanie­rung nicht beein­träch­tigt wer­den. Das Ver­spre­chen hal­ten wir natür­lich!“

Besich­ti­gung und Umtrunk

Zur offi­zi­el­len Eröff­nung durch Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner laden die Stadt­wer­ke Arns­berg zu einer klei­nen Vor­ab­be­sich­ti­gung der neu­en Alt­stadt­ga­ra­ge und einem klei­nen Umtrunk ab 12.30 Uhr ein. Für Kin­der wird es von 12.30 bis 13.30 Uhr einen klei­nen Geschick­lich­keits­par­cours durch das Park­haus geben, bevor die­ses dann um 14.30 Uhr zunächst nur für den Dau­er­par­ker-Ver­kehr frei­ge­ge­ben wird.

Park­haus kein Angstraum mehr

Die in die Jah­re gekom­me­ne Alt­stadt­ga­ra­ge bestach vor der Sanie­rung nicht mit einer Wohl­fühl­at­mo­sphä­re. Eine nicht mehr zeit­ge­mä­ße Beleuch­tung, Trep­pen­auf­gän­ge, die als Toi­let­te zweck­ent­frem­det wur­den und sub­stanz­ge­fähr­den­de Schä­den an den Beton­flä­chen unter den Fahr­bah­nen und Park­flä­chen waren die wesent­li­chen Män­gel, die es zu sanie­ren galt. „Ich kann es durch­aus nach­voll­zie­hen, dass eine Tief­ga­ra­ge als Angstraum gilt, obwohl die Alt­stadt­ga­ra­ge zum Zeit­punkt des Bau­es 1989 schon sehr modern war“, so Horst Mei­er. „Neben den bau­li­chen Maß­nah­men war es ein wich­ti­ges The­ma, den unter­ir­di­schen Park­raum hel­ler und freund­li­cher zu gestal­ten. Wir möch­ten, dass sich die Men­schen in unse­ren Park­häu­sern sicher füh­len.“ Neben dem fri­schen Anstrich der Wän­de mit moder­nen farb­li­chen Akzen­ten sor­gen vor allem die neu­en LED-Leuch­ten für tag­hel­les Licht unter der Erde und die Video­über­wa­chung zusätz­lich für mehr Sicher­heit. Auf dem moderns­ten Stand ist in der Alt­stadt­ga­ra­ge auch die Abfer­ti­gungs­tech­nik und ganz neu sind zwei sepa­rat mar­kier­te Stell­flä­chen mit Lade­säu­len für Elek­tro­fahr­zeu­ge ein­ge­rich­tet wor­den.

Sanie­rungs­ar­bei­ten umfang­rei­cher als gedacht

„Wir wur­den von einer bau­li­chen Hiobs­bot­schaft nach der nächs­ten über­rascht“, erläu­tert Horst Mei­er den sich zuneh­mend holp­ri­ger ent­wi­ckeln­den Sanie­rungs­plan. „In den ers­ten Wochen lie­fen die Arbei­ten bes­ser als geplant. Doch dann tra­ten zuneh­mend immer mehr Män­gel und damit zusätz­li­che Arbei­ten zu Tage, die man im Vor­feld nicht erfas­sen konn­te.“ Ein äußerst har­ter, aber mit Tau­salz belas­te­ter Est­rich im 2. UG, Frost­ta­ge mit Eis­bil­dung im 1. UG, stark beschä­dig­te Zufahrts­ram­pen und schließ­lich die Ein­hau­sun­gen der Ram­pen als Vor­sor­ge­maß­nah­me um Beein­träch­ti­gung der Arbei­ten durch star­ke Regen­er­eig­nis­se zu ver­hin­dern, führ­ten dazu, dass die Arbei­ten sich ver­zö­ger­ten. Der offi­zi­el­le Zeit­plan für die Sanie­rungs­pha­se von 22 Wochen und der ver­an­schlag­te Kos­ten­rah­men von einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von 1 Mil­lio­nen Euro wur­den trotz der umfang­rei­chen Mehr­ar­bei­ten nicht nur ein­ge­hal­ten, son­dern sowohl zeit­lich als auch kos­ten­sei­tig unter­schrit­ten.

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