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Aktionsprogramm Herbst 2021 – Entscheidungen und Weichenstellungen für Sundern

CDU, Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN und Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke prä­sen­tie­ren gemein­sa­mes Akti­ons­pro­gramm für kom­men­den Herbst: v.l. Ste­fan Lan­ge, Vor­sit­zen­der CDU Sun­dern, Sebas­ti­an Boo­ke, stellv. Vor­sit­zen­der CDU Sun­dern, Irm­gard Har­mann-Schütz, Vor­sit­zen­de Bünd­nis 90/DIE GRÜ­NEN Sun­dern, Mar­kus Alle­feld, stellv. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der CDU Sun­dern, Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke. (Foto: Dilek Stadtler)

Sun­dern. Mit einem Akti­ons­pro­gramm, wel­ches die Frak­tio­nen CDU und GRÜ­NE gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke ver­ein­bart haben, legen die drei Koope­ra­ti­ons­part­ner einen anspruchs­vol­len Fahr­plan für Stadt­ver­wal­tung und Poli­tik fest.

2021 kein verlorenes Jahr für Sundern

„Wir haben die Som­mer­fe­ri­en genutzt um ein gemein­sa­mes Akti­ons­pro­gramm zu erar­bei­ten.“, so Bür­ger­meis­ter Wil­le­ke zum Auf­takt der Vor­stel­lung der gemein­sa­men Plä­ne. „Mit dem erar­bei­te­ten Pro­gramm geben wir den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern Sun­derns die Garan­tie dafür, dass wir uns um die­se Din­ge küm­mern wer­den“, so Wil­le­ke wei­ter. „Damit legen wir einen gro­ßen Grund­stein dafür, dass 2021 kein ver­lo­re­nes Jahr für Sun­dern ist.“

Nicht nur Ideen, sondern konkrete Umsetzungspläne

„Unser gemein­sa­mes Akti­ons­pro­gramm beinhal­tet The­men, die sich auch in unse­ren Wahl­pro­gram­men wie­der­fin­den.“, erläu­tert Irm­gard Har­mann-Schütz, Vor­sit­zen­de der GRÜ­NEN. Wich­tig ist für uns, dass es sich hier­bei nicht nur um Ideen han­delt, die im Raum blei­ben, son­dern um einen Plan, den wir für Sun­dern umset­zen werden.

„Wir haben den Som­mer genutzt, um inhalt­lich zu arbei­ten.“, erläu­tert auch Ste­fan Lan­ge, Vor­sit­zen­der der CDU Sun­dern, und betont die gute und frucht­ba­re Zusam­men­ar­beit der bei­den Frak­tio­nen mit dem Bür­ger­meis­ter. „Wir wer­den Ent­schei­dun­gen tref­fen, und kon­kre­te Wei­chen stel­len.“, so Ste­fan Lan­ge wei­ter. „Unser Akti­ons­pro­gramm beinhal­tet aus­schließ­lich Punk­te, bei denen wir sicher sind, dass wir sie in die­sem Herbst umset­zen können.“

4‑Punkte-Aktionsprogramm

Alle Vor­ha­ben sol­len Kli­ma­schutz kon­se­quent umset­zen und ein an den länd­li­chen Raum ange­pass­tes, nach­hal­ti­ges Mobi­li­täts­kon­zept fördern.

Neues Kernstadtkonzept

CDU, GRÜ­NE und Bür­ger­meis­ter Wil­le­ke wol­len ein neu­es Kern­stadt­kon­zept für die Stadt Sun­dern. Hier­bei soll ein neu­es Zen­trum geschaf­fen wer­den, das nicht mehr nur die Fuß­gän­ger­zo­ne beinhal­tet. „Wir den­ken Innen­stadt wei­ter.“, erläu­tert Irm­gard Har­mann-Schütz. „Unse­re Innen­stadt“ bezieht den Bereich vom Beginn der Fuß­gän­ger­zo­ne (Poli­zei­wa­che) bis zu den Märk­ten in der Röh­re ein, so Har­mann-Schütz. Die­ser gan­ze Bereich soll als Ein­heit gedacht wer­den. Ziel ist es, dass die Auf­ent­halts­qua­li­tät und Attrak­ti­vi­tät die­ser Kern­stadt ver­bes­sert wer­den soll. Ange­bo­te für Kin­der und ein Kul­tur- und Begeg­nungs­haus, sind Bei­spie­le für kon­kre­te Vor­ha­ben. Außer­dem soll die­ser Bereich fuß­läu­fig und auch für Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer pro­blem­los erreich­bar sein und anspre­chend gestal­tet wer­den. Sun­dern soll also eine Fahr­rad-freund­li­che Innen­stadt bekom­men, zusätz­lich dazu ist es aber auch Ziel im Rah­men eines Mobi­li­täts­kon­zep­tes, auch alle Ort­schaf­ten mit dem Fahr­rad erreich­bar zu machen.

Bei allen Maß­nah­men bezüg­lich der Kern­stadt­ent­wick­lung, soll immer ein ver­bes­ser­ter Hoch­was­ser­schutz mit ein­ge­plant werden.

Neuausrichtung der städtischen Gesellschaften

CDU und GRÜ­NE wer­den einen gemein­sa­men Beschluss­vor­schlag zur Neu­aus­rich­tung der städ­ti­schen Gesell­schaf­ten in den Rat brin­gen. Kern­punkt ist die Grün­dung einer „Sun­dern GmbH“ (Arbeits­ti­tel), in der die Auf­ga­ben der „Wirt­schafts­för­de­rung“ und des „Stadt­mar­ke­tings“ unter einem Dach zusam­men­ge­fasst wer­den, erläu­tert Ste­fan Lan­ge. „Ziel ist es, eine schlag­kräf­ti­ge Gesell­schaft für Sun­dern zu grün­den, die Sun­dern als Wirt­schafts­stand­ort vor­an­bringt, und bei der der Rat die Geschi­cke mit lei­ten kann.“, erläu­tert Ste­fan Lan­ge. Gemein­sam mit der Ver­wal­tung pla­nen CDU und GRÜ­NE eine ent­spre­chen­de Vor­la­ge im Herbst zu verabschieden.

Änderung Flächennutzungsplan am Sorpesee

Am Sor­pe­see soll eine Ände­rung des Flä­chen­nut­zungs­plans erwirkt wer­den. Ziel ist es, dass das Ost­ufer des Haupt­be­ckens nicht mehr bebaut wird, und somit das Gelän­de der Feri­en­haus­an­la­ge ver­klei­nert wird, erläu­tert Irm­gard Har­mann-Schütz. Für den Bereich des Ost­ufers wer­den alter­na­ti­ve Gestal­tungs- und Nut­zungs­for­men vor­ge­schla­gen wer­den. Hier­mit beschäf­tigt sich bereits ein eigens hier­für ein­ge­rich­te­ter Arbeits­kreis. „Die­ser sieht sich als bera­ten­des Gre­mi­um des zustän­di­gen Fach­aus­schus­ses für Pla­nung und Nach­hal­tig­keit.“, so Mar­kus Alle­feld, stellv. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der CDU und Mit­glied des Arbeits­krei­ses. Auch hier gilt die Devi­se: es soll gemacht wer­den, und nicht nur gedacht wer­den. „CDU und GRÜ­NE wer­den mit einem sehr kon­kre­ten Vor­schlag auf­war­ten.“, so Ste­fan Lange.

Verabschiedung Doppelhaushalt 2022/2023

„Der Dop­pel­haus­halt ist ein Novum für uns alle.“, erläu­tert Ste­fan Lan­ge. Der Haus­halts­ent­wurf für bei­de Jah­re soll noch in die­sem Jahr ver­ab­schie­det wer­den. Damit wird den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern Pla­nungs­si­cher­heit gege­ben, so Ste­fan Lan­ge.  Auch Mit­tel kön­nen schnel­ler zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Zudem wer­den lang­fris­ti­ge Wei­chen gestellt, die auch ein Stück weit die Basis für die Haus­halts­plä­ne der fol­gen­den Jah­re sein werden.

Der Dop­pel­haus­halt soll die Wei­chen­stel­lung für fol­gen­de Berei­che vor­be­rei­ten und vornehmen:

  • Ent­wick­lung der Kernstadt,
  • Erhalt der Sub­stanz der städ­ti­schen Gebäu­de, v.a. der Schu­len und der Kindertageseinrichtungen
  • Erfül­lung der Anfor­de­run­gen des Feuerwehrbedarfsplans,
  • akti­ver Kli­ma­schutz inklu­si­ve der Schaf­fung einer Stel­le einer Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin bzw. eines Klimaschutzmanagers
  • neue Mobi­li­tät durch Rad­we­ge­bau und För­de­rung der E‑Mobilität
  • wei­ter­ge­hen­de Moder­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung der Schu­len sowie Schaf­fung der not­wen­di­gen Infra­struk­tur für den Offe­nen Ganztag
  • Neu­bau für die Tech­ni­schen Dienste,
  • Rea­li­sie­rung eines Hau­ses der „Kul­tur und Begegnung“,
  • För­de­rung des Ehren­am­tes (Kul­tur, Sport und Soziales)
  • Neu­auf­stel­lung der städ­ti­schen Gesellschaften.

„Die Ver­ab­schie­dung des Dop­pel­haus­hal­tes ist ein anspruchs­vol­les Ziel.“, so Bür­ger­meis­ter Wil­le­ke. Im Beson­de­ren, weil die Coro­na-beding­ten Kos­ten für 2023 nicht abseh­bar sind. Auch die Fol­gen der Hoch­was­ser­kos­ten erschwe­ren die Pla­nun­gen. Ins­ge­samt wer­den die Schä­den der öffent­li­chen Infra­struk­tur infol­ge der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe auf 7,5 Mil­lio­nen Euro geschätzt. Sebas­ti­an Boo­ke, stellv. Vor­sit­zen­der der CDU, betont, dass mit dem Akti­ons­pro­gramm der in den letz­ten Jah­ren auf­ge­tre­te­ne Inves­ti­ti­ons­stau been­det wer­den soll, und die Wei­chen in Sun­dern statt­des­sen für die nächs­ten zwei Jah­re auf Inves­ti­tio­nen gestellt wer­den sol­len. „Denn auch Inves­ti­tio­nen sind für die Zukunft Sun­derns wich­tig.“, so Booke.

„Wir wer­den in kei­ner Wei­se über frei­wil­li­ge Leis­tun­gen debat­tie­ren.“, ver­spricht Ste­fan Lan­ge. Die­se sol­len den Ver­ei­nen nicht gestri­chen werden.

Weitere Ziele

CDU, GRÜ­NE und Bür­ger­meis­ter Wil­le­ke wol­len sich dar­über hin­aus gemein­sam mit den Ort­schaf­ten Sun­derns für eine Ent­las­tung durch den LKW-Tran­sit-Ver­kehr und eine Redu­zie­rung des ver­kehrs­be­zo­ge­nen Lärms u.a. des Motor­rad­lärms, ein­setz­ten. Zudem ist es ein wei­te­res Ziel, mit Akteu­ren aus Wirt­schaft, Ver­wal­tun­gen und Wis­sen­schaft Maß­nah­men zur lang­fris­ti­gen Siche­rung des Wirt­schafts­stand­orts Sun­dern zu ent­wi­ckeln, zu prä­sen­tie­ren und ggfls. in die poli­ti­sche Beschluss­fas­sung einzubringen.

Zuversicht und Tatendrang

Ins­ge­samt bli­cken die Frak­tio­nen CDU und GRÜ­NE, gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Wil­le­ke posi­tiv auf den kom­men­den Herbst und die Jah­re 2022/2023. Wir wol­len Ent­schei­dun­gen tref­fen, die den gro­ßen Erwar­tun­gen der Bevöl­ke­rung gerecht wer­den, und die­sen Ent­schei­dun­gen Taten fol­gen las­sen, so sind sich alle einig.

 

 

 

 

 

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