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5000 Schüt­zen mar­schie­ren durch Bau­stel­len­land­schaft

Zeitgleich mit dem Umbau der Ruhrstraße soll im Frühjahr 2014 auch der Abriss des Bank-Gebäudes und das Abtragen des hands für die Museumserweiterung beginnen. (Foto: oskar Eichhorst)
Zeit­gleich mit dem Umbau der Ruhr­stra­ße soll im Früh­jahr 2014 auch der Abriss des Bank-Gebäu­des und das Abtra­gen des hands für die Muse­ums­er­wei­te­rung begin­nen. (Foto: Oskar Eich­horst)

 

Arns­berg. In den nächs­ten Jah­ren wird ein statt­li­cher zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­be­trag im Stadt­teil Alt-Arns­berg inves­tiert. Die Sanie­rung des Brü­cken­cen­ters, die Erwei­te­rung des Sauer­land­mu­se­ums, die Neu­ge­stal­tung des Brü­cken­plat­zes wer­den Arns­berg an vie­len wich­ti­gen Stel­len ein neu­es Gesicht geben. Aber jede Medail­le hat ihre Kehr­sei­te. Die Neue­run­gen müs­sen erst noch gebaut wer­den. Und des­halb wer­den die nächs­ten bei­den Jah­ren von Behin­de­run­gen und Beein­träch­ti­gun­gen geprägt sein. Nicht leich­ter wird die Situa­ti­on dadurch, dass die Bür­ger­schüt­zen vom 19. bis 21. Sep­tem­ber 2014 das Kreis­schüt­zen­fest aus­rich­ten und dies zu einem unver­gess­li­chen Ereig­nis machen wol­len. Die ört­li­chen Poli­ti­ker haben ihre Sor­gen, dass es Koor­di­nie­rungs­pro­ble­me geben wird, dass womög­lich Stra­ßen kom­plett gesperrt wer­den müs­sen oder die Schüt­zen durch Bau­gru­ben mar­schie­ren müs­sen, bereits im Bezirks­aus­schuss ange­mel­det und Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel hat das The­ma jetzt in der Brü­cken­cen­ter-Pres­se­kon­fe­renz zur Chef­sa­che gemacht. „Das wird schwie­rig, aber wir trau­en uns das zu und es wird pas­sen.“ sag­te Vogel und ver­sprach „eine Punkt­lan­dung bei der Pro­jekt­steue­rung“.

2013.11.15-Arnsberg-LogoKreisschützenfest„Man wird noch lan­ge über die­se Fest reden,“ hat­te Haupt­mann Peter Erb ver­spro­chen, als er für die Bür­ger­schüt­zen den Ver­trag zur Aus­rich­tung des Kreis­schüt­zen­fes­tes unter­schrieb. Er mein­te das sicher­lich nur posi­tiv. Am Fest­sonn­tag erwar­tet er rund 5000 Schüt­zen plus Musik­ka­pel­len und vie­le Gäs­te aus der Regi­on. Der Fest­zug star­tet um 14 Uhr am Alten Soe­st­weg und führt zur Helle­fel­der Stra­ße, wo auf dem Holz­platz der Fir­ma Reno di Medi­ci ein gro­ßes Fest­zelt auf­ge­baut wird. Dort soll das 23. Kreis­schüt­zen­fest sei­nen stim­mungs­vol­len Abschluss fin­den.

Im Bezirks­aus­schuss wur­de mit­ge­teilt, dass bei den Stadt­wer­ken bereits inten­siv an der Pro­jekt­steue­rung gear­bei­tet wird.  Erklär­tes Ziel von Stadt­wer­ke-Mit­ar­bei­ter Andre­as Boh­land sei es, wäh­rend der gesam­ten Bau­zeit auf der Ruhr­stra­ße und dem Brü­cken­platz einen Ein­bahn­ver­kehr in Fahrt­rich­tung vom Tun­nel weg offen zu hal­ten, und er sei über­zeugt, das auch zu schaf­fen. Die Mari­en­brü­cke soll wäh­rend der Bau­pha­se durch­ge­hend in bei­de Rich­tun­gen befahr­bar blei­ben.

Das ers­te grö­ße­re Pro­blem steht bereits ins Haus, wenn vor­aus­sicht­lich im März, wenn das Wet­ter wie­der Bau­ar­bei­ten zuläßt, sowohl die Arbei­ten an der Ruhr­stra­ße als auch am Sauer­land­mu­se­um begin­nen. Für die Muse­ums­er­wei­te­rung wird zunächst das ehe­mals von der Dres­de­ner Bank genutz­te Gebäu­de an der Ruhr­stra­ße abge­ris­sen und dann wird der Hang abge­tra­gen, um Platz zu schaf­fen für die neu­en Bau­kör­per, die dort bis 2016 ent­ste­hen sol­len. Eine enor­me Zahl von Lkw-Ladun­gen ist hier zu erwar­ten, die sich durch die Bau­stel­le und dann durch die Stadt quä­len. Auf der Ruhr­stra­ße ste­hen Arbei­ten am Kanal und den Ver­sor­gungs­lei­tun­gen an. Danach wird die neue, auf zwei Fahr­spu­ren redu­zier­te Fahr­bahn errich­tet, flan­kiert von beid­sei­ti­gen Park­strei­fen, neu­en Bäu­men und groß­zü­gi­ge­ren Fuß­gän­ger­flä­chen.

Auch die Umgs­tal­tung des Brü­cken­plat­zes steht schon für 2014 auf dem Pro­gramm. Erst 2015 fol­gen die bei­den Kreis­ver­keh­re, die die Kreu­zun­gen der Cle­mens-August-Stra­ße mit Brückenplatz/Rumbecker Stra­ße sowie der Stra­ße „Zum Schüt­zen­hof“ beque­mer für Auto­fah­rer wie für Fuß­gän­ger machen sol­len,  und der dazwi­schen lie­gen­de Abschnitt der Cle­mens-August-Stra­ße. 2014 und 2015 soll aber auch das nahe Brü­cken­cen­ter umge­baut wer­den. Brü­cken­cen­ter-Archi­tekt Jür­gen Schuh glaubt aller­dings, dass die Behin­de­run­gen, die vom Umbau sei­nes Objekts aus­ge­hen wer­den, „fast nichts“ sind im Ver­gleich zu den Stra­ßen­bau­ar­bei­ten der Stadt. Er schätzt sich glück­lich, dass er durch den Abriss des Beck­mann-Pavil­lons und der Volks­bank-Anbaus einen recht gro­ßen Bau­platz bekommt, der ihm vie­le Sor­gen abnimmt. Des­halb wer­de es auch auf dem Euro­pa­platz kei­nen „Rab­batz“ geben.

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