- Anzeige -

295 Ath­le­ten such­ten Novem­ber­sturm auf Hüs­te­ner Fin­nen­bahn

Der Finnensturm-Hauptlauf - Start in die Nacht. (Foto: Wolfgang Detemple)
Der Fin­nen­sturm-Haupt­lauf – Start in die Nacht. (Foto: Wolf­gang Detemp­le)

Hüs­ten. Bereits zum sechs­ten Mal ver­an­stal­te­te das LAC Vel­tins Hoch­sauer­land jetzt den Fin­nen­sturm auf der Holz­schnit­zel­bahn im Sport- und Sole­park Hüs­ten. „Die Teil­neh­mer­zahl über­bot mit 295 Ath­le­ten alles bis­her dage­we­se­ne. Über­haupt setz­te die­se Ver­an­stal­tun­gen eini­ge Rekord­mar­ken,“ berich­tet LAC-Pes­se­wart Micha­el Küs­gen.

Strom­aus­fall trüb­te gute Lau­ne ein wenig

Was für ein Finnensturm in klein. (Foto: Wolfgang Detemple)
Was für ein Fin­nen­sturm in klein. (Foto: Wolf­gang Detemp­le)

Es war von einem wirk­li­chen Novem­ber­sturm nichts zu mer­ken. Hät­te nicht die Käl­te mit der Dun­kel­heit die Läu­fer und Zuschau­er erreicht, könn­te man auch von einem Sep­tem­ber­lauf aus­ge­gan­gen sein. So schön der Him­mel male­risch die­ses Ereig­nis ver­zau­ber­te und der vol­le Mond die Sie­ger­eh­rung rahm­te, so gut war die Stim­mung bei allen Ath­le­ten. Denn Ver­let­zun­gen sind bei die­ser Ver­an­stal­tung nicht ein­ge­tre­ten – und kaum vor­stell­bar bei dem Unter­grund. Wenn da nicht der spä­te Andrang von Teil­neh­mern, der die Anmel­dung vor gro­ße Pro­ble­me stell­te, und der tota­le Strom­aus­fall der Anla­gen im 1. und auch im 2. Lauf gewe­sen wäre, wür­de auch der Ver­an­stal­ter nur gute Lau­ne ver­brei­ten. Aber so blie­ben Impro­vi­sa­ti­on und Zäh­ne­knir­schen für eine spä­te­re Nach­be­trach­tung hän­gen. „Unvor­stell­bar, das es die­sen Lauf nicht geben wür­de. Wer die Begeis­te­rung von klein und groß sieh,t der schaut über Anmel­de­pro­ble­me und Strom­aus­fall weg und weiß um die Bedeu­tung die­ses Lauf­ter­mins,“ so der Vor­sit­zen­de des LAC Vel­tins Hoch­sauer­land Tho­mas Viel­ha­ber. „Ich bin tota­ler Fan die­ser Ver­an­stal­tung“.

Sie­ge­rin­nen und Sie­ger

  • Alles Siegerinnen.  (Foto: Wolfgang Detemple)
    Alles Sie­ge­rin­nen. (Foto: Wolf­gang Detemp­le)

    Im „Flit­ze­bo­gen“ dem ers­ten Lauf sind die Kleins­ten unter­wegs. Knapp 100 Mäd­chen und Jungs stürm­ten die 1 km-Bahn und brach­ten Eltern und Betreu­er jede Men­ge Freu­de und Begeis­te­rung. Han­nah Grü­ter vom TuS Bruch­hau­sen und Jacob Ger­ke vom SC Hagen Wil­de­wie­se kamen dabei als ers­te zurück.
  • 60 Mäd­chen und 29 Jungs kämpf­ten im „Sau­se­wind“ über ein Run­de (1 km). Die ers­ten in den Alters­klas­sen W 10 – W 13 und M 10 – M 13 hei­ßen: Xenia Bern­gardt DJK Werl, Gre­ta Loer­wald SC Hagen Wil­de­wie­se, Char­lot­te Nocke­mann TuS Oeven­trop, Miri­am Hop­pe TV Neheim sowie David Schmidt, Dani­el Raev, Noah Lever­mann alle SC Hagen-Wil­de­wie­se und Lukas Kle­menz TuS Rum­beck.
  • Der „Herbs­tor­kan“ über 2 km gleich 2 Run­den ist neu in der Ver­an­stal­tung und gleich einem Orkan jag­ten dort 15 jun­ge Frau­en und 19 jun­ge Män­ner guten Zei­ten und Plat­zie­run­gen nach. Julia Altrup TV Neheim und Flo­ri­an Viel­ha­ber TuS Oeven­trop, die mit 7.42 Min und 6.57 Min schnel­le Zei­ten hin­leg­ten, kamen als Ers­te zurück. Mit einem gro­ßen Pokal wur­den sie von Tho­mas Viel­ha­ber geehrt.
  • Die „Rase­rei“ stellt den Abschluss der Ver­an­stal­tung dar. Der Lauf ist allen Älte­ren vor­be­hal­ten und geht über 5 Run­den oder 5 km. Da geht es vor­ne um Zei­ten, Gewin­nen und Pres­ti­ge und wei­ter hin­ten um Fun, Genie­ßen und Stau­nen. Denn die Fackel und Ker­zen geschmück­te Start und Ziel­stre­cke bie­tet ein ein­ma­li­ges Bild. Wäh­rend lin­ker Hand in etwa 100 m Ent­fer­nung im NASS die Lam­pen bren­nen wo Tri­ath­le­ten ihre spä­ten Run­den dre­hen, heben sich ange­strahl­te Bäu­me und Sträu­cher vom Dun­kel der begin­nen­den Nacht wun­der­schön ab.
  • Luci­en­ne Cra­mer (Lauf­la­den End­spurt), Caro­li­ne Hoff-Ger­ke (Volks­bank Sauer­land eG) und Mari­on Bah­ten (Lauf­treff Ols­berg) hie­ßen die Sie­ge­rin­nen bei den Frau­en. Bei den Män­nern gab es schon nach einer Run­de sog. „kla­re Kan­te“ für den Ziel­ein­lauf, den Lukas Appel­hans vom SC Hagen Wil­de­wie­se vor dem bis zum Schluss drän­gen­den Chris­to­pher Kam­p­haus RC Vic­to­ria Neheim und Clau­dio Tur­co TV Neheim gewann. Der Ver­lauf blieb span­nend, da bei den vie­len Über­run­dun­gen im Feld jeder­zeit eine Über­ho­lung hät­te mög­lich sein kön­nen. Der 4. Plat­zier­te Tho­mas Baehr hat­te nie eine wirk­li­che Chan­ce dem Trio gefähr­lich zu wer­den.
  • Den Staf­fel­wett­be­werb der jeweils drei Bes­ten eines Ver­eins gewann wie schon gewohnt der SC Hagen Wil­de­wie­se vor dem LAC Vel­tins Hoch­sauer­land und der LG Hamm Kamen Holzwi­cke­de.

2015.11.30.logo.lacFür alle Teil­neh­mer gibt es eine Urkun­de, die Gesamt­sie­ge­rin und der Gesamt­sie­ger eines jeden Lau­fes erhiel­ten wie die ers­ten drei Mann­schaf­ten im Haupt­lauf zusätz­lich einen Pokal. Die Ergeb­nis­se wer­den auf der Home­page www.lac-veltins-hochsauerland.de ver­öf­fent­licht.
„Die wun­der­schö­nen Bil­der, die Wolf­gang Detemp­le für das LAC Vel­tins Hoch­sauer­land geschos­sen hat und die auf der Home­page des LAC ein­ge­stellt wur­den, las­sen erken­nen, das dies ein traum­haft schö­ner Wett­be­werb war, der in Deutsch­land in die­ser Jah­res­zeit wohl wenig Ver­glei­che vor­fin­den wird,“ so Micha­el Küs­gen.

Tei­len Sie die­sen Bei­trag oder unter­stüt­zen Sie unse­re jour­na­lis­ti­sche Arbeit via Paypal:

Beitrag kommentieren:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

- Anzeige -
Anzeige
- Anzeige -

Kontakt zur Redaktion

redaktion@blickpunktASM.de