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15 neue Trä­ger der Arns­ber­ger Bür­ger­me­dail­le

Auf der Bühne des sauerlandtheaters erhielten 15 Einzelpersonen, gruppe und Institutionen aus allen Ortsteilen die Bürgermedaille. (Foto: oe)

Auf der Büh­ne des sauer­land­thea­ters erhiel­ten 15 Ein­zel­per­so­nen, grup­pe und Insti­tu­tio­nen aus allen Orts­tei­len die Bür­ger­me­dail­le. (Foto: oe)

Arns­berg. Alle zwei Jah­re wird beim Drei­kö­nigs­emp­fang der Stadt Arns­berg die Bür­ger­me­dail­le ver­lie­hen. Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel über­reich­te die Aus­zeich­nung am Sonn­tag abend im Sauer­land­thea­ter an 15 Ein­zel­per­so­nen, Per­so­nen­grup­pen und Ver­eins­vor­stän­de, die auf Vor­schlag der Bezirks­aus­schüs­se in den Stadt­tei­len und Dör­fern und auf Beschluss aus­ge­zeich­net wer­den.

Als Ein­zel­ner etwas bewe­gen

Die Bürgermedaille der Stadt Arnsberg. (Foto: oe)

Die Bür­ger­me­dail­le der Stadt Arns­berg. (Foto: oe)

Vogel in sei­ner Lau­da­tio: „Sie, die wir heu­te bei­spiel­haft aus­zeich­nen, set­zen sich immer wie­der ein für das, was Ihnen am Her­zen liegt, was Sie für wich­tig hal­ten: in Ihrem Umfeld, in Ihrer Nach­bar­schaft, in Ihrem Dorf, in Ihrem Stadt­teil, in Ihrer Stadt. Sie zei­gen, dass man als Ein­zel­ner und als Ein­zel­ne etwas bewe­gen, dass man Per­spek­ti­ven für sich und für ande­re eröff­nen, Not abwen­den und Ver­än­de­run­gen zum Bes­se­ren her­bei­füh­ren kann. Sie tra­gen dazu bei, dass das bür­ger­schaft­li­che Enga­ge­ment eine Stär­ke unse­rer Stadt ist. Herz­li­chen Dank dafür.”

Die Lau­da­tio­nes im Ein­zel­nen:

1. Anci­ens Bel­ges d’Arnsberg (Bel­gi­sche Vete­ra­nen aus Arns­berg) – Vor­sit­zen­der Geor­ge Renard

Über 40 Jah­re gehör­ten die Sol­da­ten des 4. Regi­ments der bel­gi­schen „Chas­seurs a Che­val“ („Jäger zu Pfer­de“) und ihre Fami­li­en zum Stadt­bild. 1994, nach dem Ende es Kal­ten Krie­ges und der Auf­lö­sung des War­schau­er Pak­tes, rück­te das Regi­ment für immer aus Arns­berg ab. Aller­dings ist die Stadt und Umge­bung heu­te noch für 129 ehe­ma­li­ge Sol­da­ten und vie­le wei­te­re, die inzwi­schen die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit besit­zen, zur Hei­mat gewor­den. Vor 15 Jah­ren grün­de­ten sie das Komi­tee „Anci­ens Bel­ges d’Arnsberg“, des­sen Mit­glie­der sich regel­mä­ßig im Bür­ger­zen­trum Bahn­hof Arns­berg tref­fen, um ent­we­der ihre Mut­ter­spra­che zu spre­chen oder ihre Lebens­art mit „alten“ Arns­ber­gern zu tei­len.

2. Ver­ein für Kin­der- und Jugend­ar­beit Giers­käm­pen e.V.

„Die Son­ne geht in mei­nem Staat nicht unter“ heißt es in Fried­rich Schil­lers „Don Car­los“. Dass sie im in man­cher­lei Hin­sicht belas­te­ten Arns­ber­ger Stadt­teil Giers­käm­pen nicht unter­geht, dafür sorgt der Ver­ein für Kin­der- und Jugend­ar­beit Giers­käm­pen. Pro­ble­ma­ti­sche Fami­li­en­ver­hält­nis­se, Armut oder sucht­kran­ke Eltern erfor­dern in der Kin­der- und Jugend­ar­beit beson­de­ren Ein­satz, zunächst von der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de erbracht und seit eini­gen Jah­ren vom Ver­ein im Kin­der- und Jugend­treff Giers­käm­pen geleis­tet. Die Kin­der- und Jugend­ar­beit in Giers­käm­pen ver­steht sich als fami­li­en­be­glei­tend und ist bemüht, Eltern bei der Erzie­hung ihrer Kin­der zu unter­stüt­zen. Dazu gehö­ren mitt­ler­wei­le die Offe­ne Ganz­tags­be­treu­ung der Kin­der in der Bir­ken­pfad-Grund­schu­le und eine Feri­en­be­treu­ung der OGS-Kin­der. Zudem küm­mert sich der Kin­der- und Jugend­treff um Gewalt- und Sucht­prä­ven­ti­on oder betei­ligt sich am „Kul­tur­ruck­sack“. Bei allen Akti­vi­tä­ten wer­den die Kin­der von Anfang an mit in die Pla­nun­gen ein­ge­bun­den, um ihnen Ver­ant­wor­tung zu geben. Für die­sen Ver­ein ste­hen Eri­ka Hahn­wald und Pfar­rer Johan­nes Böhn­ke.

3. Bene­dikt Joch­heim, Bruch­hau­sen

Er ist das Gesicht sei­nes Dor­fes, und ein „Ruhr­tal-Sauer­län­der“, wie er im Buch steht. 30 Jah­re Vor­stands­ar­beit im TuS 02 und der­zei­ti­ger Ehren­vor­sit­zen­der, Orga­ni­sa­tor des Arbeits­krei­ses Dorf­ge­schich­te, Mit­be­grün­der des Ver­eins „Im Dor­fe alt wer­den“, Mit­glied und Lei­ter der Mund­har­mo­ni­ka­grup­pe, Orts­hei­mat­pfle­ger und Ver­eins­ring­vor­sit­zen­der,
Mit­glied des Kreis­tag-Sport­aus­schus­ses und zehn Jah­re ehren­amt­li­ches Redak­ti­ons­mit­glied des Genera­tio­nen­ma­ga­zins „Sicht“. Kurz: Es gibt nur wenig, dem Bene­dikt Joch­heim nicht sei­nen Stem­pel auf­ge­drückt hat.

4. Mari­an­ne Reh­bein, Her­drin­gen

Laut zu sagen, was sie macht und tut, ist nicht ihre Sache. Mari­an­ne Reh­bein gehört zu den lei­sen Engeln in Her­drin­gen.
Sie betreut Alte und Kran­ke. Sie küm­mert sich um die Kin­der im Turn­ver­ein Her­drin­gen. Sie hilft Men­schen im Senio­ren­heim „Klos­te­r­ei­chen“ u.a. beim Essen. Sie betreut älte­re Men­schen, um sich im Lehr­schwimm­be­cken fit zu hal­ten. Und, wie selbst­ver­ständ­lich, enga­giert sie sich auf der sozia­len Sei­te der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de in Hüs­ten: Aller­höchs­te Zeit, ihr ein­mal auf offe­ner Büh­ne „Dan­ke“ zu sagen.

5. Ehren­amt­li­cher Was­ser­be­schaf­fungs­ver­band Arns­berg-Hol­zen – Vor­sit­zen­der: Mar­tin Schle­ep

Wer, wenn nicht der Beschaf­fungs­ver­band, könn­te den Holze­nern das Was­ser rei­chen? Weil die Men­schen nicht nur vom Brot allein leben, son­dern auch trin­ken müs­sen, ver­sor­gen sich die Bür­ger selbst und ehren­amt­lich mit dem so not­wen­di­gen Was­ser und das bis heu­te. Seit 2005 set­zen die Ehren­amt­li­chen ein ambi­tio­nier­tes Siche­rungs- und Sanie­rungs­kon­zept um. 2009 wur­de die neu gefass­te Quel­le fei­er­lich ihrer Bestim­mung über­ge­ben. Seit­dem ver­fügt der Ver­band über zwei Was­ser­spei­cher­an­la­gen mit einem Fas­sungs­ver­mö­gen von 700 Kubik­me­tern und 35 Kilo­me­tern Lei­tun­gen. Ergeb­nis des Enga­ge­ments von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die selbst für ihr sau­be­res Was­ser anpa­cken.

6. Jugend­feu­er­wehr Arns­berg

Die Delegation der Jugendfeuerwehr nach der Auszeichnung. (Foto: oe)

Die Dele­ga­ti­on der Jugend­feu­er­wehr nach der Aus­zeich­nung. (Foto: oe)

Mit Feu­er­ei­fer bei der Sache, im wahrs­ten Sinn des Wor­tes. Das sind die Mäd­chen und Jun­gen der Jugend­feu­er­wehr der Stadt Arns­berg. Seit 1977 ist sie ein fes­ter Bestand­teil der „gro­ßen“ Feu­er­wehr. Sie ist die Nach­wuchs­or­ga­ni­sa­ti­on unse­rer Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr im Stadt­ge­biet und fest in das Ver­eins­le­ben der Orts­tei­le ein­ge­bun­den. So betei­ligt sich die Jugend­feu­er­wehr am „DIES Inter­na­tio­na­lis“, am Hüs­te­ner Herbst, am Fami­li­en­tag des FC Son­nen­burg oder beglei­tet Mar­tins­zü­ge und sichert Oster­feu­er. Aber die Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on blickt auch über den eige­nen Tel­ler­rand hin­aus, etwa bei einer Koope­ra­ti­on mit dem Berufs­bil­dungs­zen­trum im Alten Feld, um die eige­nen Mit­strei­ter bei der Berufs­wahl zu unter­stüt­zen. Gepflegt wird auch die Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen wie dem Tech­ni­schen Hilfs­werk oder dem Roten Kreuz. Das ist jun­ges Enga­ge­ment und Stadt­ju­gend­feu­er­wehr­wart ist Tobi­as Jakob.

7. Wil­helm Till­mann, Hüs­ten

Ein Hüs­te­ner aus ech­tem Schrot und Korn und somit ein „Mann der Tat“. Wil­helm Till­mann gehört seit 30 Jah­ren dem geschäfts­füh­ren­den Vor­stand der Schüt­zen­bru­der­schaft an und hat den Umbau der Schüt­zen­hal­le zum Begeg­nungs­zen­trum Hüs­ten maß­geb­lich beglei­tet. Auch im Hei­mat­kreis Hüs­ten ist er seit vie­len Jah­ren aktiv; dort gilt er als Mann, der die Ärmel hoch krem­pelt und als Unter­stüt­zer der wich­ti­gen öffent­li­chen Din­ge des Stadt­teils Hüs­ten – mit­ten in Arns­berg. Wil­helm Till­mann ist ein Bür­ger, der anpackt, wenn ande­re noch reden.

8. Shahin Kium­ars­si, Neheim und Gabrie­le Röh­rig, Arns­berg

„Bes­ser Flucht als Leid“ lau­tet ein deut­sches Sprich­wort. Flücht­lin­gen und Asyl­be­wer­bern zu hel­fen, ihnen den Start in ihr neu­es und so sehr ande­res Leben zu ermög­li­chen und sie zu bera­ten – das ist die Auf­ga­be, der sich Shahin Kiur­mars­si und Gabrie­le Röh­rig bereits seit vie­len Jah­ren stel­len. Ihre ehren­amt­li­che Arbeit begann vor über 20 Jah­ren beim Dia­ko­ni­schen Werk und fand im Inter­na­tio­na­len Arbeits­kreis ihre Fort­set­zung. Das Enga­ge­ment der bei­den dien­te immer der Poten­ti­a­l­ent­fal­tung von Migran­tin­nen und Migran­ten in die städ­ti­sche und damit in unse­re Gesell­schaft.
Die aktu­el­le Situa­ti­on von Men­schen auf der Flucht zeigt, dass die­se Arbeit nicht hoch genug geschätzt und aner­kannt wer­den kann.

9. Josef Voß, Nie­der­ei­mer

„Eine Säu­le der ört­li­chen Gemein­schaft“. So muss man wohl Josef Voß bezeich­nen, der sich um Nie­der­ei­mer gro­ße Ver­diens­te erwor­ben hat. Eini­ge Daten: Mit­glied des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes und Mit­glied des Kir­chen­vor­stands, akti­ver Feu­er­wehr­mann, 14 Jah­re lang Vor­sit­zen­der des TuS Nie­der­ei­mer, seit 2003 Ehren­vor­sit­zen­der. Josef Voß hat feder­füh­rend an der Errich­tung des Sport­heims mit­ge­ar­bei­tet, indem er die gesam­te Elek­trik ehren­amt­lich erstell­te. Er wirk­te an der Chro­nik „100 Jah­re TuS Nie­der­ei­mer“ mit. Und er war am Umbau der Schüt­zen­hal­le aktiv dabei.

10. KJG Oeven­trop

„Lager­kind – ein Leben lang“. Was sich liest wie eine Stra­fe Got­tes, ist in Oeven­trop eine aner­kann­te Aus­zeich­nung.
Es geht um die jähr­li­chen Feri­en­la­ger der Katho­li­schen Jun­gen Gemein­de, kurz „KJG“, die sie seit fast 50 Jah­ren für Mäd­chen und Jun­gen orga­ni­siert. Als ehren­amt­li­ches „Per­so­nal“ waren immer Men­schen aus Oeven­trop dabei – als Lager­lei­tung, Koch­frau­en oder Grup­pen­lei­ter. 1972 fuh­ren sage und schrei­be 185 jun­ge Men­schen aus Oeven­trop, im Ort auch „Knis­pel“ genannt, nach Mellau/Österreich. Es war das bis­her größ­te Lager, das – und das ist wohl ein­ma­lig in West­fa­len-Lip­pe – eigent­lich aus zwei räum­lich von­ein­an­der getrenn­ten Lagern besteht: Eins für Mäd­chen und eini­ge Kilo­me­ter wei­ter eins für Jun­gen. Was übri­gens alle bis heu­te toll fin­den, Ände­rungs­vor­schlä­ge eher uner­wünscht. Das alles geht aber nur, wenn Men­schen tat­kräf­tig mit­ar­bei­ten, ehren­amt­lich Ver­ant­wor­tung über­neh­men für Kin­der und Jugend­li­che. Jakob Wre­de und Marie Aßmuth ste­hen für die KJG Oeven­trop.

11. Karl Keß­ler, Oeven­trop

Von den Keß­ler-Brü­dern ist er der „Rote“. Wahr­schein­lich kommt er eines Tages in den Him­mel, weil er sich als Segel­flie­ger oft weit oben auf­ge­hal­ten hat. Seit 1976 gehört Karl Keß­ler dem Luft­sport­club Oeven­trop an, erwarb Lizen­zen für Segel­flug und Motor­flug. Dann: Ehren­amt­li­cher Flug­lei­ter und Mit­glied im erwei­ter­ten Vor­stand, Flug­leh­rer und C-Trai­ner, ehren­amt­li­cher Prü­fer für die Lizen­zen Segel­flug und Motor­seg­ler, Aus­bil­dungs­lei­ter Bezirk Sauer­land,
Seit 2002 Geschäfts­füh­rer des LSC Oeven­trop und von 2013 bis 1015 Rech­nungs­prü­fer beim Deut­schen Aero­club NRW und Mit­glied des Prä­si­di­al­ra­tes. Doch auch kom­mu­nal­po­li­tisch ist Karl Keß­ler auf der Höhe. Er gehört dem Senio­ren­bei­rat der Stadt Arns­berg an und seit Juni 2015 des­sen Vor­sit­zen­der. Zudem arbei­tet er in den Orga­ni­sa­ti­ons­teams „Bus­be­glei­ter“, „Rol­la­tor­trai­ning“ und „Mobi­li­tät im Alter“ mit und er ist ehren­amt­li­cher Rich­ter am Sozi­al­ge­richt Dort­mund.

12. Man­fred Poll­mei­er, Uen­trop

Er enga­giert sich ver­dienst­voll für das sozia­le und kul­tu­rel­le Leben im Dorf. Seit 30 Jah­ren ist Man­fred Poll­mei­er Vor­sit­zen­der des Trä­ger­ver­eins Kin­der­gar­ten „Regen­bo­gen“ in Uen­trop. Außer­dem hat er sich bei der Ein­rich­tung des Senio­ren-Pro­jek­tes „Zebras“ und für die Senio­ren­grup­pen in Uen­trop in beson­de­rer Wei­se enga­giert. Heu­te ein akti­ver Älte­rer.

13. Karl Dei­men, Voß­win­kel

Stets ent­schlos­sen als über­durch­schnitt­lich enga­gier­ter Prot­ago­nist in der Sache, aber auf Har­mo­nie bedacht bei der Umset­zung. So wird Karl Dei­men beschrie­ben, ohne den in Voß­win­kel vie­les nicht mög­lich gewe­sen wäre und ist.
Vie­le Jah­re lang hat die Gemein­schaft im Schüt­zen­ver­ein geprägt, 18 davon als Vor­sit­zen­der. 1969 war Karl Dei­men in den Schüt­zen­ver­ein ein­ge­tre­ten, von 1997 bis 2015 war er Oberst. In sei­ne Amts­zeit fie­len die Reno­vie­rung der klei­nen Hal­le, der Bau des Schüt­zen­treffs, die Ein­füh­rung der Fest­schrift zu den Schüt­zen­fes­ten, die finan­zi­el­le Kon­so­li­die­rung des Ver­eins und die Aus­rich­tung neu­er Fes­te, zum Bei­spiel das Okto­ber­fest. Und als Mensch­ ist Karl Dei­men mit drei Attri­bu­ten aus­ge­stat­tet: Rhe­to­risch geschlif­fen, humor­voll und opti­mis­tisch.

14. Johan­na Voll­mer

„In der Not allein bewährt sich der Adel gro­ßer See­len“, heißt es bei Fried­rich Schil­ler. Wohl wahr: Wer sich für Flücht­lings­frau­en enga­giert – wie seit 23 Jah­ren Johan­na Voll­mer in der Bera­tungs­stel­le der Dia­ko­nie und im öku­me­ni­schen Flücht­lings­kreis, etwa in Sprach­kur­sen – der hat ein gro­ßes Herz und eine gro­ße See­le, der steht auf der Sei­te des Mensch­li­chen und hat die bibli­sche Offen­ba­rung ver­stan­den.

15. Anton Eickel, Pau­li­na Jung­höl­ter und Nisa Demir­ci

Neben vie­len ande­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern, die im Freun­des­kreis „Pes­ta­loz­zi­schu­le“ mit­ar­bei­ten, sind dort
Anton Eickel (15 Jah­re), Schü­ler des St.-Ursula-Gymnasiums, Pau­li­na Jung­höl­ter (18 Jah­re), Schü­le­rin der Fach­ober­stu­fe für Gestal­tung in Best­wig und Nisa Demir­ci (20 Jah­re), Schü­le­rin am Berufs­kol­leg im Eich­holz der Fach­rich­tung „Gesund­heit und Sozia­les“. Beson­ders aktiv im Ankunfts­ort der Men­schen, die direkt ohne gro­ßes Gepäck und nur mit ihrer Klei­dung am Leib ankom­men. Ihre Auf­ga­ben sind viel­fäl­tig: Akqui­rie­ren, Sich­ten und Sor­tie­ren von Sach­spen­den,
Ein­rich­tung und Bestü­ckung der Klei­der­kam­mer, Hil­fe bei der Aus­stat­tung der Flücht­lin­ge, Kin­der- und Jugend­be­treu­ung, Beschäf­ti­gungs­an­ge­bo­te für Erwach­se­ne, Unter­stüt­zung der haupt­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter der Betreu­ung neu ankom­men­der Flücht­lin­ge.

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