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100-Tage-Pro­gramm von Ser­hat Sari­ka­ya: Ver­trau­en zwi­schen Poli­tik und Ver­wal­tung

Sun­dern. Zur Kom­mu­nal­wahl im Sep­tem­ber 2020 hat der Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat der Bür­ger für Sun­dern, Ser­hat Sari­ka­ya, nun sein 100-Tage-Pro­gramm vor­ge­stellt. Die von ihm favo­ri­sier­ten Hand­lungs­fel­der gibt es hier im Wort­laut:

Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat der Bür­ger für Sun­dern: Ser­hat Sari­ka­ya Foto: Frank Albrecht / Archiv
  1. „Ich möch­te das Ver­trau­en der Men­schen in die Ver­wal­tung und die Poli­tik sowie das Ver­trau­en zwi­schen Ver­wal­tung und Poli­tik zurück­ge­win­nen.
  2. Ich möch­te in den ers­ten 100 Tagen mei­ner Amts­zeit Gesprä­che mit allen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern im Rat­haus der Stadt Sun­dern füh­ren. Hier­bei möch­te ich wis­sen, was sie bedrückt, was ich wis­sen muss, wo ich hel­fen kann und was sie sich von mir erhof­fen.
  3. Ich möch­te vier­tel­jähr­lich eine Zusam­men­kunft mit allen Frak­tio­nen und Orts­vor­ste­hern der jewei­li­gen Bezir­ke haben. Hier möch­te ich wis­sen, was in den Bezir­ken fehlt, wel­che Pro­ble­me sie haben, wel­che Sor­gen und Nöte vor­han­den sind und wo wir als Stadt hel­fen kön­nen.
    Dane­ben möch­te ich halb­jähr­lich eine Orts­vor­ste­her­kon­fe­renz haben.
  4. Ich möch­te regel­mä­ßi­ge Tref­fen, Gesprä­che und Zusam­men­künf­te mit den Ver­ei­nen im gesam­ten Stadt­ge­biet (zum Bei­spiel Schüt­zen­ver­ei­ne, Kul­tur­ver­ei­ne, Sport­ver­ei­ne, Musik­ver­ei­ne, Jugend­ver­ei­ne, Feu­er­weh­ren und allen ande­ren ehren­amt­li­chen Ver­ei­nen) rea­li­sie­ren.
  5. Ich möch­te ein Beschwer­de­ma­nage­ment ein­rich­ten. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger müs­sen die Ver­wal­tung wie­der als Dienst­leis­ter ver­ste­hen. Da ist es mir wich­tig, zu wis­sen, wel­che Pro­ble­me die Bür­ge- rin­nen und Bür­ger haben, wo wir uns als Ver­wal­tung ver­bes­sern kön­nen und wo wir Abhil­fe leis­ten kön­nen. Ich möch­te, dass wir uns als Ver­wal­tung stär­ker küm­mern.
  6. Ich möch­te ein Not­fall­te­le­fon ein­rich­ten. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren habe ich es immer wie­der erlebt, dass mich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger anru­fen, die an diver­sen Flug­hä­fen fest­sit­zen, weil bei­spiels­wei­se der Pass abge­lau­fen ist oder ähn­li­che ande­re Pro­ble­me auf­ge­taucht sind. Um hier hel­fen zu kön­nen, möch­te ich ein sol­ches Tele­fon ein­rich­ten, damit sich die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger direkt in sol­chen Pro­blem­fäl­len an die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter wen­den kön­nen.
  7. Ich möch­te die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bei Groß­pro­jek­ten mit ein­be­zie­hen. Ich möch­te sie infor­mie­ren, betei­li­gen und ihre Mei­nung hören. Ich möch­te die Akzep­tanz der Men­schen in Sun­dern für Groß­pro­jek­te von Beginn an haben. Und nicht erst dann ver­geb­lich nach Lösun­gen suchen, wenn das Kind schon längst in den Brun­nen gefal­len ist.
  8. Ich möch­te dafür sor­gen, dass die Arbeits- und Auf­ga­ben­um­set­zung nach­hal­tig ist. Das bedeu­tet, dass durch das Set­zen von Fris­ten bei­spiels­wei­se dafür gesorgt wird, dass diver­se Din­ge auch abge­ar­bei­tet und erle­digt wer­den. Ja, das ist nor­ma­les Ver­wal­tungs­han­deln. Aber nein, auf­grund der unstruk­tu­rier­ten Füh­rungs­wei­se ist es an der einen oder ande­ren Stel­le lei­der in den letz­ten Jah­ren ins Sto­cken gera­ten. Ein Ampel­sys­tem, wie es vie­le ande­re Kom­mu­nen haben (rot: ange­kom­men, gelb: in Bear­bei­tung, grün: erle­digt), kann hier mög­li­cher­wei­se hel­fen.
  9. Ich möch­te eine struk­tu­rier­te und ver­nünf­ti­ge Akten­füh­rung und ‑ord­nung ein­füh­ren, so wie es in Behör­den üblich ist. Hier­durch steigt gleich­zei­tig die Akzep­tanz in der Poli­tik, falls Akten­ein­sicht bean­tragt wer­den. So müs­sen die Akten nicht erst zusam­men­ge­stellt wer­den, son­dern sind fer­tig und bereit.
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(Text: Ser­hat Sari­ka­ya, Bür­ger für Sun­dern)

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