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Zukunft mit Ede­ka: Brem­kes Cen­ter wird umge­baut

Das Brem­kes-Cen­ter in der Sun­derner Innen­stadt wird grund­le­gend reno­viert und mit einem neu­en Pre­mi­um-Super­markt von Ede­ka neu eröff­net. (Foto: oe)

Sun­dern. „Die Zeit der Unsi­cher­heit ist vor­bei und die ers­te fro­he Weih­nachts-Bot­schaft für Sun­derns Innen­stadt steht fest“, mel­det Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del am Mon­tag abend. „Das Brem­kes Cen­ter wird umge­baut. Einen neu­en Mie­ter hat die Brem­ke Grup­pe aus Arns­berg auch schon. Es wird Ede­ka wer­den, die mit einem gro­ßen und moder­nen Ange­bot die Innen­stadt Sun­derns bele­ben wol­len.“

Lan­ge Ver­hand­lun­gen mit gutem Abschluss

Für Bür­ger­meis­ter Bro­del ist die­se Ent­schei­dung mehr als nur eine Sach­ent­schei­dung: „Wir haben hier lan­ge Ver­hand­lun­gen geführt und sehen jetzt, dass jede Minu­te rich­tig inves­tiert war, denn ein Pre­mi­um­an­bie­ter wie Ede­ka wird der Innen­stadt mehr als gut tun.“ Seit Mona­ten wur­de über die Nach­nut­zung gerät­selt. So waren die unter­schied­lichs­ten Gerüch­te im Umlauf, bis hin zum Abriß der Immo­bi­lie. „Ich bin froh, dass die­ses abschlies­sen­de Gespräch heu­te statt­ge­fun­den hat“ so Bro­del, „denn die bestän­di­gen Nach­fra­gen nah­men immer mehr zu. Auch die Ver­wal­tung konn­te bis­her kei­ne kla­ren Signa­le geben, da die Ver­hand­lun­gen bestän­dig im Hin­ter­grund geführt wur­den.“ Von Anfang hat­te die Ver­wal­tung die Fra­ge des Brem­kes Cen­ter zur Chef­sa­che erklärt. So gab es meh­re­re Gesprä­che und Ver­hand­lun­gen, wie die Zukunft aus­se­hen könn­te. Auch für Innen­stadt­pla­ner Lars Ohlig eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit: „Die Immo­bi­lie prägt ein gan­zes Stück die Innen­stadt und ist als Anker­be­trieb von her­aus­ra­gen­der Rol­le.“

Pre­mi­um-Super­markt mit Post und Café

Die Brem­ke Grup­pe wird jetzt in den Umbau eini­ges inves­tie­ren und die gesam­te Flä­che an Ede­ka ver­mie­ten. Doch es wird nicht nur ein gro­ßer Pre­mi­um-Super­markt mit über 2300 Qua­drat­me­tern Flä­che ent­ste­hen, son­dern auch die gewohn­ten Ange­bo­te, wie Post und Café erhal­ten blei­ben, wor­auf der Bür­ger­meis­ter von Anfang an gro­ßen Wert gelegt hat­te: „Im heu­ti­gen Gespräch mit den Ver­tre­tern der Ede­ka Dort­mund, den Archi­tek­ten und der Geschäfts­lei­tung der Brem­ke Grup­pe konn­ten wir noch ein­mal sehr deut­lich machen, was uns wich­tig ist. Ins­ge­samt sind die Gesprä­che und die Ver­hand­lun­gen zu unse­rer Zufrie­den­heit ver­lau­fen, was auch an der Offen­heit der Brem­ke Grup­pe liegt.“

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10 Antworten

  1. Na toll! Dann kann Ede­ka künf­tig die Kun­den in Sun­dern gleich dop­pelt abko­chen, denn der „Markt­kauf“ ist auch ja ein Ede­ka-Geschöpf!
    Kon­kur­renz zum Nut­zen der Ver­brau­cher sieht anders aus. In die­sem Sin­ne hät­te ich mir einen ande­ren Betrei­ber gewünscht oder gern auch den Rewe-Markt behal­ten.

  2. Es läuft mitt­ler­wei­le alles im Sin­ne eines Oli­go­pols. Läßt du mich in Sun­dern in Ruhe, über­las­se ich dir …XXX..Genauso wie bei den Tank­stel­len mitt­ler­wei­le.

  3. Gut, dass wir wie­der einen Lebens­mit­tel­markt in der Innen­stadt bekom­men. Vie­le Kun­den wer­den sich freu­en! Da mus man nicht gleich wie­der meckern.

  4. Erstaun­lich wel­che Kom­pe­ten­zen ein Bür­ger­meis­ter neu­er­dings zu haben scheint. Aber wenn Erfol­ge aus­blei­ben, geht es halt nur noch nur über Popu­lis­mus und die bekann­ten Bür­ger­meis­ter Ver­eh­rer fal­len dar­auf her­ein.

    1. Ihren Bei­trag ver­ste­he ich nicht. Alle, die bis­her bei Rewe ein­ge­kauft haben, sind froh, dass es dem­nächst dort wie­der ein ver­nünf­ti­ges Lebens­mit­tel­ge­schäft gibt, in dem man hoch­wer­ti­ge Lebens­mit­tel kau­fen kann und nicht erst durch halb Sun­dern nach Markt­kauf fah­ren muss. Wo ist das Pro­blem?

    2. Frau Sicht, sie haben Recht. Ver­han­delt haben ‑ich müss­te mich schon sehr täu­schen – der Eigen­tü­mer und der zukünf­ti­ge Päch­ter. Ein Bür­ger­meis­ter kann in sei­nem Ver­ant­wor­tungs­be­reich allen­falls im Rah­men sei­ner Zustän­dig­kei­ten auf Rand-und Rah­men­be­din­gun­gen Ein­fluss neh­men.

  5. Als zur dama­li­gen Zeit der Bür­ger­meis­ter noch von der CDU gestellt wur­de ist er ob sol­chem „Ver­hand­lungs­ge­schickt “ immer hoch gelobt wor­den. Vor allem dann wenn alles in die Hosen gegan­gen ist ( Haupt­stras­se, Mesche­der­stras­se)

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